• Was nun ...?

    October 21, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Ge-jet-laget kämpfen wir um einen Schlafplatz in einem Hostel. Dabei sind alle Medien erschöpft - auch das "worldwideweb" schrumpft auf Daumennagelgröße wenn man einen engmaschigen Filter drauf legt.

    So langsam wird einem Bewusst: Alles was du hast ist in deinem Rucksack und das bisschen Geld auf der Bank.

    Fatcamel, Backpackers, YHA - alles schöne Namen, aber alle ausgebucht. Voll. Voller. Am vollsten. No way, du musst Auckland verlassen oder du pennst auf der Straße. Und der Timer läuft : Freitag 10 Uhr muss ich auschecken.

    Zwei wichtige Informationen fehlen uns.

    Die eine erhalte ich von Cathy, einer "Ginger" vom Greenpeace, die mich nach einer Spende und die ich nach einem Job frage und die mir dann eine Notfallunterkunft anbietet: Langes Wochenende. Montag ist Labourday.

    Dank Sarah, meine Kontaktperson bei den Neuseeländischen Pfadfindern, komme ich als erster an eine Unterkunft. Privat bei Darryl Zuhause. Er weist mir ein Zimmer zu mit Doppelbett: Jackpot. Jetzt kann ich mich erst mal in aller Ruhe um Jobs umschauen. Mit Frijthof, ein Pfadfinder aus Deutschland, versuche ich Kontakt zu halten, spiele ihm Informationen zu - er musste Auckland verlassen und ist nach Hamilton weiter. Mich zieht es in den Osten zu den Hot-Beaches.

    Die zweite Informationen erhalte ich von Darryl.

    Am Samstag ist ein wichtiges Spiel zwischen Neuseeland und Australien - Rugby. "Das ist in Neuseeland kein Sport, das ist eine Religion", erklärt er mir, während wir in seinem Haus stehen vor unzähligen Kartons mit Pfadfinderaufnähern und Abzeichen.

    Das Unterkunftsproblem ist vorerst mal gelöst.
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