• Tag 4: Polperro

    August 5, 2024 in England ⋅ 🌬 20 °C

    Höhere Gewalt (ein kaputter Reifen am Reisebus) zwingt uns zur Verschiebung unseres Lands's End-Tages. Stattdessen besuchen wir morgens das Fischer- und Schmugglerdorf Polperro in Cornwall.

    Um bis zu 3,5 Meter verändert sich der Wasserstand mit den Gezeiten. Bei Ebbe liegen die Boote im Schlamm und die Möwen freuen sich über unglückliche, zurückgebliebene Fische.

    Bei Ebbe ist ein kleiner Strand mit mehreren Höhlen sichtbar. Ihr Zweck lag im früheren Schmuggel, um geschmuggelte Güter vor ungewünschten Augen zu verbergen. Heute werden sie nicht mehr genutzt (zumindest soweit wir wissen - man weiß ja nie.)

    Cornwalls Vergangenheit liegt neben der Fischerei auch im Bergbau. Anstatt eines Brötchens aßen die Bergarbeiter cornische (ja, das heißt wirklich so) "Pasties". Die Teigtaschen werden traditionell mit Bacon, Zwiebeln, Steckrüben und dem britischen Nationalgemüse Kartoffel gefüllt.

    Übrigens: alle "Zurückgebliebenen" können sich über die niedrigen deutschen Eispreise freuen. Wir haben keinen Kugelpreis unter £3 (ca. 4€) entdeckt...und leiden daher unter akutem Eisverlust!
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