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  • Day4

    Aus- bzw. Ruhe- und Kühlzeit

    June 4, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    Ich nehme mir die Zeit und beginne diesen Footprint während ich auf meine typisch spanische Paella warte. Das ist eine Reispfanne, in meinem Fall mit Gemüse und Schrimps, insofern meine Bestellung richtig war.
    Dieses hoffentlich leckere und in jedem Fall landestypische Gericht wird in den schmalen, etwas unwegsamen aber sehr hübschen Gassen von Segovia genossen.
    Um dieses Touristennest zu erreichen, mussten wir zur Abwechslung schon um zehn vor Neun an der Bushaltestelle aufkreuzen, um danach eine halbe Stunde auf unseren Privatbus zu warten, welcher uns aus der Stadt raus und dann eineinhalb Stunden durch die bergige Pampa fuhr.
    Von mir aus könnten wir auch hier wohnen, es ist herrlich gemütlich und trotzdem belebt, bei deutlich nordmenschfreundlicheren Temperaturen.
    Um uns dieses Essen zu verdienen, besichtigten wir bisher eine antike Burg, bestiegen einen Turm und schlenderten noch durch eine imposante Kathedrale. Besagter Turmaufstieg war nervenaufreibend, da es nur eine sehr schmale und steile Wendeltreppe gab, die leider nicht als Einbahnstraße vorgesehen war, sodass es zu kritischen Engpässen und daraus resultierendem Stau kam...
    Die Aussicht auf karges und baumloses Land war aber sehr schön.
    Zu unserer großen Freude gab es Schatten, nur Frau Herzer legte eine Sonnenpause ein, in Spanien leidet man ja schließlich schnell unter UV-Mangel.
    Die Burg war stilecht und ausgesucht tourifreundlich eingerichtet (es sah alles so aus wie im Bilderbuch) und wurde von einer japanischen Reisegruppe geflutet.
    Die Kathedrale blendete in Goldtönen (und ich dachte immer evangelische Kirchen seinen weniger prunkvoll ) kann aber durchaus auch als architektonisches Kunstwerk betrachtet werden, zumindest von außen.

    Soeben traf mein Essen ein; ich hatte leider überlesen, dass es neben Schrimps auch Muscheln und Tintenfischringe beinhaltete...
    So kam ich jetzt in den Genuss festzustellen, dass mir Muscheln nicht schmecken, was schließlich auch eine wertvolle Erfahrung ist.
    Wenn man Sema und Janine glauben darf, waren allerdings weder die Muscheln noch die T-F-ringe von besonderer Qualität, es besteht also noch Hoffnung.
    Nach unserer gemeinsamen Zeit, bummelten noch alle in kleinen Gruppen durch das Städtchen, kauften Souvenirs oder fraßen sich durch die verschiedenen Köstlichkeiten. Ich habe alles in die Tat umgesetzt;)
    Der restliche Abend wird unspektakulär, wahrscheinlich werden wir uns die Zeit noch etwas im Einkaufszentrum unseres Viertels vertreiben.
    Buenas Tardes a todos! (Bitte leo.org einschalten:))
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