• Monika Strohmayer
  • Monika Strohmayer

Georgien und Armenien

Oktober 2019 Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    4. Oktober 2019
  • Metechi Kirche

    5. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 22 °C

    Sie wurde im 13. Jahrhundert von König Dimitri II. erbaut und steht auf dem Gelände der früheren Residenz der georgischen Könige über dem Steilufer des Kura-Flusses.
    Die Kirche steht auf dem frühesten Siedlungsgebiet von Tiflis. Der Platz auf dem Felsen galt als besonders sicher. Die Kirche wurde 1235 durch mongolische Invasoren zerstört und 1289 wieder aufgebaut. Ihr Name entstammt einer Schlacht König Wachtang I. Gorgassalis, der im 5. Jahrhundert an dieser Stelle ausgerufen haben soll:

    „Ak me mteri wteche.“

    „Hier habe ich den Feind erschlagen.“
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  • Narikala Fort

    5. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 23 °C

    Sie wurde am Ende des 3. Jahrhunderts erbaut und war die wichtigste mittelalterliche Burg Georgiens. Sie liegt seit 1827 als Ruine auf dem Gipfel des Sololaki-Gebirgskamms über der Altstadt und besteht aus zwei ummauerten Sektionen.
    Die Festung wurde unter der Besetzung der persischen Sassaniden erbaut. Ihr heutiger Name entstammt dem persischen Wort Nari-Qala und bedeutet uneinnehmbare Burg. Auf Georgisch hieß sie zunächst Schuris ziche („Festung des Neides“). Ihre Aufgabe war die militärische Verteidigung der Hauptstadt. Dazu war sie an der engsten Stelle der Kura-Schlucht erbaut worden, wo sich die Straßen von Europa nach Indien und von Nord nach Süd kreuzten.
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  • Mutter Georgiens

    5. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 23 °C

    Kartlis Deda ist eine Monumentalstatue in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Sie steht auf dem Sololaki-Gebirgskamm im Westen der Stadt und ist weithin sichtbar.
    Die Statue symbolisiert die Stadt Tiflis, die im Volksmund Mutter Georgiens genannt wird. Sie schaut mit leicht geneigtem Kopf auf die Stadt, hält eine Schale Wein für die Freunde in der linken Hand, ein Schwert gegen die Feinde in der rechten. In der Nacht wird die Statue von Scheinwerfern angestrahlt.
    Kartlis Deda wurde 1958 zum 1500-jährigen Stadtjubiläum errichtet.
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  • Rue Jean Chardin, Tiflis

    5. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Shardeni Straße ist eine der beliebtesten und schönsten Straßen in Tiflis. Diese Fußgängerzone ist so bekannt, dass jeder Gast, der nach Georgien reist, dieses Land nie verlässt, ohne die Shardeni Street zu besuchen. Aber wer war Jean Chardin und wie er die Georgier dazu brachte, sich an ihn zu erinnern?
    Die Chardins waren Protestanten und hatten eine Kontroverse mit Katholiken. Der junge Jean Chardin beschloss deshalb, sein eigenes Schicksal außerhalb seines Landes zu finden. Bald wurde Chardin ein privater Kaufmann des persischen Schah Abbas II. Er war sehr oft unterwegs und suchte immer nach neuen Abenteuern. Während seiner Reise besuchte er auch Georgien. Chardin schrieb und veröffentlichte ein Buch über seine Reisen. 
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  • Sioni Street

    5. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 25 °C

    ...zwischen herrlichen Restaurants und Cafes befindet sich die älteste Bäckerei Tiflis...
    Puri, das typisch georgische Brot, wird an der Seitenwand des runden Steinofens gebacken.

  • Karawanserei

    5. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 26 °C

    Die im 19. Jahrhundert erbaute Karawanserei (georgisch Karwasala) steht auf den Fundamenten einer Karawanserei aus dem 17. Jahrhundert. Sie belegt den Durchgang der historischen Ost-West-Verbindung der Seidenstraße. Auf der neben anderen Marco Polo durch Tiflis reiste. Es ist seit jüngerer Zeit ein Einkaufszentrum mit Cafés und dem Ioseb-Grischaschwili-Museum für Tifliser Geschichte. Der Gorgassali-Platz war einst Sammelpunkt von Kamelkarawanen. In den kleinen Häusern des früheren Basars an der Schardeni-Straße haben sich Kunstgalerien sowie Läden für Kunstgewerbe und traditionellen Schmuck angesiedelt. Die Straßen tragen Namen alter Handwerke.Weiterlesen

  • Sioni Kathedrale

    5. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 27 °C

    Sie wurde zwischen 575 und 639 errichtet. Sie gilt als eine der heiligsten Stätten der georgischen Orthodoxie.
    Bis 2004 war die Kathedrale der Sitz des Patriarchen der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche und Erzbischofs von Mzcheta-Tiflis, Ilia II. Sie wurde nach dem Zionsberg in Jerusalem benannt und ist der Jungfrau Maria gewidmet.
    Bild 6: Hier sieht man eine funktionale Anlage für Gläubige. Das Weihwasser wird hier vom Han gezapft....
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  • Uhrenturm mit Marionettentheater

    5. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 26 °C

    Eine der Hauptattraktionen in Tiflis ist ein riesiger Uhrturm, der 2010 von Rezo Gabriadze gebaut wurde. Dort stehen die größte und die kleinste Uhr der Stadt. Am Ende jeder Stunde kommt ein Engel aus der schön bemalten Tür und läutet die Glocken mit einem kleinen Hammer. Eine größere Tür öffnet nur zweimal am Tag, um 12:00 Uhr und um 19:00 Uhr. Besucher können eine sehr schöne Show sehen, wenn sich die zweite Tür öffnet. Es gibt ein Mini-Puppentheater und es zeigt "Der Kreislauf des Lebens".Weiterlesen

  • Staatl. Sacharia-Paliaschwili-Theater

    6. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 24 °C

    .... ist ein 1851 gegründetes Opernhaus in der Rustawelis Gamsiri in Tiflis. Seit 1896 residiert das Theater in einem Gebäude mit orientalisierender Architektur, das von Viktor Schröter erbaut wurde. Das Opernhaus ist eines der kulturellen Zentren der Stadt und war einst Wirkungsort des georgischen Nationalkomponisten Sakaria Paliaschwili, nach dem das Haus seit 1937 benannt ist. Das Theater ist auch Sitz des Staatsballetts des Landes. Auch Nationalfeierlichkeiten und die Amtseinführung des georgischen Präsidenten werden hier zelebriert.
    Wir haben die Ballettaufführung: Lucencia gesehen...eine im Kommunismus anerkannte Aufführung, da ein Bauernaufstand gespielt wird...
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  • Berg Mtazminda

    6. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Standseilbahn in Tiflis ist ein schienengebundenes Verkehrsmittel in Georgien. Sie wurde am 27. März 1905 in Betrieb genommen und führt auf den Berg Mtazminda. Die Strecke zwischen der Talstation an der Tschonkadse Kucha und der Bergstation beträgt 503 Meter. 
    Bemerkenswert ist die ansprechende Architektur der Bergstation bzw des Restaurants.
    Im Hintergrund der Fernsehturm
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  • Schwefelbäder

    6. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ⛅ 21 °C

    Abanotubani ( von abano „Bad“ und ubani „Bezirk“) ist das Bäderviertel in der Altstadt der georgischen Hauptstadt Tiflis.
    Im 13. Jahrhundert gab es im Bäderviertel rund 65 Schwefelbäder. Die unter der Stadt liegenden heißen Schwefelquellen werden dort seit über 700 Jahren genutzt. Das Viertel ist zugleich Heimstätte vieler nicht-georgischer Volksgruppen, so erinnert das Sejdabad an eine aus Persien eingewanderte Gruppe der Sejiden, die sich im 17. Jahrhundert an den Schwefelquellen niederließen. Im 19. Jahrhundert wurde der Stadtteilname Kharpuchi geläufig.
    Etwa 7 sind heute noch im Betrieb.
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  • Jvari Kloster

    7. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ⛅ 15 °C

    Dschwari auch Jvari geschrieben, ist ein georgisch-orthodoxes Kloster aus dem 6. Jahrhundert nahe Mzcheta, der alten Hauptstadt Georgiens. Der Name wird mit Kreuzkloster übersetzt. 1996 wurde Dschwari zusammen mit anderen Monumenten von Mzcheta in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen.
    Nach der Überlieferung hatte die heilige Nino, die das Christentum nach Georgien gebracht haben soll, schon im 4. Jahrhundert an der heutigen Stelle des Klosters ein Kreuz errichten lassen.
    Daher heißt auch jeder zweite Frau Nino....
    Bild 3: ein Weinrebenkreuz...klassische georgische Kreuzform...
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  • Svetitskhoveli Kathedrale

    7. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Swetizchoweli-Kathedrale ( „Kathedrale der lebensspendenden Säule“) ist eine Kirche in Georgien. Sie steht in der Stadt Mzcheta, 20 Kilometer von der georgischen Hauptstadt Tiflis entfernt. Mit weiteren historischen Denkmälern in Mzcheta gehört sie zum UNESCO-Welterbe.
    Die Kathedrale wurde 1010 bis 1029 von dem georgischen Architekten Arsakidze errichtet. An ihrer Stelle stand bereits im 4. Jahrhundert eine Kirche. Sie war die erste Kirche Georgiens und wurde unter der Herrschaft des iberischen König Mirian III. erbaut. 
    Es heißt, die Heilige Nino habe den Zusammenfluss von Kura und Aragwi als Platz für die erste Kirche in Georgien ausgewählt und dabei auf eine alte Erzählung zurückgegriffen.
    Danach reiste ein aus Mzcheta stammender georgischer Jude namens Elias nach Jerusalem, um im Prozess gegen Christus für ihn zu sprechen. Doch er kam zu spät, erlebte nur noch die Kreuzigung. Am Hügel Golgatha soll er einem römischen Soldaten dessen Gewand abgekauft und es nach Georgien gebracht haben. Daheim in Mzcheta hätte seine Schwester Sidonia es an sich gedrückt und sei sofort gestorben. Weil man das Gewand nicht aus ihrer Umklammerung habe reißen können, sei sie mit ihm begraben worden. Auf ihrem Grab sei später eine riesige Zeder gewachsen.
    Die Heilige Nino soll angeordnet haben, die Zeder zu fällen und über dem Grab die Kirche zu bauen. Aus dem Zedernholz sollte eine Säule für den Kirchenbau entstehen. Doch die Säule ließ sich nicht aufrichten. Nino soll eine ganze Nacht gebetet haben, dann sei ein Engel in einem hellen Licht erschienen, der die Arme hob. Darauf habe sich die Säule aufgerichtet, sei zur Erde gesunken und der Bau konnte vollendet werden. Später soll die Zedernsäule eine heilige Flüssigkeit produziert haben, die Menschen von allen Krankheiten heilen konnte.
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  • Höhlenstadt Uplisziche

    7. Oktober 2019 in Georgien ⋅ ⛅ 18 °C

    Bereits in der Bronzezeit siedelten Menschen auf dem Plateau. Die Festungsstadt wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet, entwickelte sich zu einem Handelszentrum an der Seidenstraße mit rund 5.000 Einwohnern. Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung stammt aus dem 1. Jahrhundert. Uplisziche zu erobern, schlug immer wieder fehl. Erst im 13. Jahrhundert gelang es dem Mongolenherrscher Ögedei Khan die Stadt einzunehmen und zu zerstören.

    Bild 6: endemische Echsenart Caucasian Djodjo
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