Hase und Ritter on tour

"Der kürzeste Weg zu Dir selbst führt einmal um die Welt" (R. Hoffmann)
Living in: Nürnberg, Deutschland
  • Day14

    München Flughafen

    March 9 in Germany

    Vier unbequeme Flugstunden später landen wir dann wohlbehalten wieder in München. Freitags ist wohl doch nicht der beste Tag, um Kairo wieder zu verlassen. Danach ist alles problemlos. Unser Koffer kommt mit als erstes vom Band, die Abholung und der Transfer zu unserem Auto klappen problemlos und die Heimfahrt ist auch unkritisch. Und erstaunlicherweise ist es nicht mal so kalt wie erwartet.
    Daheim inspizieren wir die erwartete Baustelle... Der Papagei ist nicht mehr, und es war definitiv gut, zwei Wochen weg gewesen zu sein. Vielleicht hätten wir 3 Wochen buchen sollen?
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  • Day14

    Nach einem letzten schnellen Frühstück mit Pyramidenblick müssen wir unser schönes Hotel verlassen. Um 6:45 Uhr startet unser Transfer zum Flughafen, um 10 Uhr geht unser Flug zurück nach Münschen. Wir hatten ja gedacht, es sei eine gute Idee am Freitag nach Hause zu fliegen, werden aber eines besseren belehrt.Die Fahrt zum Flughafen ist tatsächlich kürzer, unser Fahrer fährt sogar noch quer durch die Stadt, und wir können auf die Art im Vorbeifahren wenigstens noch einen Blick auf Zitadelle, Alabastermoschee, Altstadt und die berühmte Nekropole Kairos werfen. Trotzdem sind wir innerhalb von einer halben Stunde am Flughafen, um viertel nach 7 also, massig Zeit...
    Die Sicherheitskontrolle dauert, ist aber diesmal problemlos (der Problemkugelschreiber vom letzten Mal befindet sich mittlerweile im Koffer). Bis kurz nach 8 brauchen wir allerdings zum Check-in... Es ist Freitag, halb Kairo scheint unterwegs zu sein, und Egyptair hat nur 2 der 4 möglichen Schalter für Flüge nach Deutschland geöffnet...
    Die nächste Dreiviertelstunde geht für die Ausreise drauf, kurz vorm geplanten Boarding um 9 Uhr erreichen wir total gestresst unser Gate, und das, obwohl wir ja eigentlich massig Zeit hatten. Gottseidank boardet Egyptair ja grundsätzlich nicht pünktlich. Kurz vorm Gate findet sich dann auch noch eine Toilette und eine Raucherecke, so dass wir die finale Sicherheitskontrolle unmittelbar vorm Boarding dann wieder mit Gleichmut ertragen können. Mit einem Feuerzeug weniger in der Handtasche (der Hase rückt ja nur raus was er muss, und hat immer mindestens 2) gehen wir dann endlich an Bord...
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  • Day13

    Pyramiden bei Nacht

    March 8 in Egypt

    Zurück im Hotel erkunden wir den Pool und die Poolbar, wo wir eine (mehr oder weniger) leckere Pizza zum Mittagessen genießen. Den Rest des Tages verbummeln wir mit Koffer packen.
    Und zum Abschluss machen die tatsächlich noch das, worauf wir schon die ganze Woche warten: scheinbar nur für uns geht das Licht an und wir genießen die Pyramiden hell erleuchtet von unserem Balkon aus. Was für ein schöner Abend 😍Read more

  • Day13

    Dann erkunden wir noch schnell die moderne koptische Kirche nebenan, - auch hier liegt irgendein Heiliger rum, und die Heiligen, die ständig abgeknutscht werden sind mit Plastik verkleidet - ebenso wie die Reisegruppe von "Erzengel-Michael-Reisen".

    Als danach das el Sourian Kloster immer noch geschlossen ist, machen wir uns auf den Rückweg nach Kairo. Ob bei diesem Ausflug Aufwand und Nutzen im richtigen Verhältnis stehen, ist fraglich, aber interessant war es auf jeden Fall.Read more

  • Day13

    Kloster El Sourian

    March 8 in Egypt

    Das zweite zu besichtigende Kloster sollte El Sourian sein, die anderen zwei sind überhaupt nicht zugänglich. Aber hier findet anscheinend gerade eine mehrstündige Messe statt, während der keine Besucher eingelassen werden.
    Wir vertreiben uns die Zeit mit dem Knuddeln gut genährter, liebeshungriger, ägyptischer Klosterkatzen.

  • Day13

    Kloster Bishoy

    March 8 in Egypt

    Unseren letzten Tag in Kairo verbringen wir mit einem Ausflug ins Wadi al Natrun, dem Natrontal. Hier befinden sich insgesamt 4 sehr alte koptische Klöster. Das erste, was wir besichtigen, wurde um 400 n. Chr. gegründet, und zwar von St. Pischoi, einem koptischen Heiligen. Dieser und sein ebenfalls heiliger Freund Paul von Tamma sind auch hier beerdigt. Die letzte Ruhe gefunden kann man nicht sagen, denn der Heilige Pischoi, bis heute angeblich nicht verwest, ist in seinem Sarg öffentlich zugänglich und die Gläubigen können durch einen Eingriff am Sarg den Toten berühren... 😖
    Auch der ehemalige Patriarch von Alexandria, Schenuda III. hat hier eine Grabkapelle.
    Was auch immer man davon halten mag, es ist zweifellos ein heiliger Ort, und wir können tatsächlich ein paar Kerzen auftreiben und im Gedenken an all die Lieben anzünden.
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  • Day12

    Abendessen

    March 7 in Egypt

    Nach diesem schönen Ausflugstag gönnen wir uns ein feines indisches Abendessen mit Pyramidenblick. An unserem heutigen Platz sehen wir tatsächlich mal ein bisschen was von der Light-Show an den Pyramiden, das sieht man vermutlich auf den Fotos leider nicht.

  • Day12

    Memphis

    March 7 in Egypt

    Die letzte Station des Tages ist der Besuch in der alten Königsstadt Memphis. Nach dem, was wir bisher an großartigen Schätzen gesehen haben, sind die Reste hier nahezu kläglich. Zu den Höhepunkten zählt eine liegende Kolossalstatue von Ramses, und eine Alabastersphinx, die einst den Eingang zum Tempel des Ptah zierte. Ptah war der Hauptgott von Memphis, von der sicherlich einst vorhandenen Pracht seines Tempels ist nichts mehr übrig.Read more

  • Day12

    Die Rote Pyramide

    March 7 in Egypt

    Ebenfalls von Snofru stammt die Rote Pyramide.
    Mittlerweile ist ganz schön viel Sand in der Luft hier in der Wüste (und ja, wir sind hier tatsächlich mitten in der Wüste), so dass die Fotos ein bisschen diesig aussehen.
    Ob Snofru hier seine letzte Ruhe fand ist allerdings ebenfalls unklar. Wir jedenfalls haben darauf verzichtet, mühsam in die Grabkammer zu klettern...
    Snofrus Sohn und Nachfolger Cheops hat die Pyramidenbaukunst dann jedenfalls perfektioniert, wie wir gestern in Gizeh gesehen haben.Read more

  • Day12

    Knickpyramide des Snofru

    March 7 in Egypt

    Nach diesem ereignisreichen Vormittag fahren wir weiter nach Daschur. Der Pyramidenbezirk von Daschur ist Militärgebiet, ebenso wie der Pyramidenbezirk von Abusir. Den Ausflug nach Abusir konnten wir beim besten Willen nicht buchen, das Gelände ist für Besucher gesperrt. Daschur aber ist zugänglich, und so stehen wir nur wenig später vor der Knickpyramide des Snofru, ganz alleine in der Wüste.
    Snofru war der erste Pharao der 4. Dynastie und der erste, der sich im Pyramidenbau versuchte.
    Bei seinem ersten Bauvorhaben war allerdings der Winkel zu steil. Dies wurde bei ungefähr der Hälfte geändert, was der Pyramide ihren Knick verleiht. Die Pyramide wurde zwar fertig gestellt, aber nicht als Grab benutzt.
    Und der Ritter, der diese berühmte Fehlkonstruktion immer schon mal sehen wollte, ist hin und weg...
    Und wenn man direkt zu Füßen der Pyramide herumstiefelt, muß man hier draußen tatsächlich auf Schlangen und Skorpione achten.
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  • Day12

    Grab des Wesirs Kagemni

    March 7 in Egypt

    Kagemni war ein Wesir zur Zeit Tetis II. und wohl mit einer Tochter Tetis verheiratet. Seine Mastaba befindet sich in der Nähe der Pyramide des Teti und enthält schöne und sehr gut erhaltene Reliefs. Auch hier lohnt sich zum wiederholten Male das Fototicket 😎
    Die Zeit zwischen den Gräbern von Teti und Kagemni und die Erkenntnis, dass wir den Bereich danach endgültig verlassen, reicht aus, um den ägyptischen Souvenierhändler zumindest auf die Hälfte des Ausgangspreises zu drücken... 😜Read more

  • Day12

    Grab des Pharao Teti

    March 7 in Egypt

    Teti II. war der erste Pharao der 6. Dynastie. Er erlangte die Macht durch seine Heirat mit Prinzessin Iput, einer Tochter des Unas. Der Zugang zur Grabkammer unter der halb zerfallenen Pyramide ist noch beschwerlicher als zum Grab des Unas. In gebückter Haltung geht es erst bergab und dann gebückt bis zur Grabkammer. Auch in seinem Grab finden sich Pyramidentexte und ein Sternenhimmel, sowie der aufgebrochene Granitsarkophag mit innenliegenden Inschriften. Durchaus sehenswert, wenn auch nicht ganz so beeindruckend wie in der Unas-Pyramide.Read more

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