• Monika Strohmayer
Aktuell
  • Monika Strohmayer

Südlicher Balkan

Ein Abenteuer von Monika mit offenem Ende Weiterlesen
  • Von Sarajevo nach Kotor

    11. Mai in Montenegro ⋅ ⛅ 16 °C

    Eine 9 stündige sehr herausfordernde Fahrt.
    Das Gewitter und die Kühe auf der Fahrbahn- Pferde , Ziegen und Hunde gab es auch- waren noch das geringste.
    Eine Straße war komplett gesperrt und die einzige Ausweichroute ( übrigens auch laut Polizei) war ein Schotterweg mit Lehm, der über einen Bergpass führte.
    Ich bin 2h Stunden maximal 30km/ h gefahren. Ich kam mir vor, als ob ich durch den Himalaya kurve....
    Good luck...waren die letzten Worte der Polizei...
    Danach musste ich erstenmal pausieren. Die unbefestigte Straße mit den Blick in den Abgrund hat ihren Tribut gefordert.

    Landschaftlich trotzdem unheimlich schön. Meine Gastgeberin hat mir sofort Essen und Kaffee gemacht, als sie hörte, wo und wie ich nach Kotor kam.
    Weiterlesen

  • Akademie der Künste-Festina Lente

    11. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 21 °C

    Bild 1 und 2: Das imposante Gebäude im Hintergrund beherbergt heute die Akademie der bildenden Künste.

    Geschichte: Ursprünglich wurde es 1899 als evangelische Kirche erbaut.

    Architektur: Der Entwurf im romanisch-byzantinischen Stil stammt von dem Architekten Karlo Paržik.

    Bedeutung: Heute gilt es als eines der schönsten architektonischen Werke der Stadt und als Symbol für Kreativität.

    Festina Lente-Brücke
    Die moderne Fußgängerbrücke im Vordergrund führt über den Fluss Miljacka.
    Name: „Festina Lente“ ist lateinisch und bedeutet „Eile mit Weile“.
    Design: Sie wurde von den damaligen Studenten der Akademie – Amila Hrustić, Adnan Alagić und Bojan Kanlić – entworfen.
    Eröffnung: Die 38 Meter lange Brücke mit ihrer charakteristischen Schleife wurde im August 2012 eröffnet.

    Bild 3 und 4:

    Die Installation mit dem Titel „Biciklista na žici“ (Radfahrer auf dem Drahtseil) wurde ursprünglich 1993 während der Belagerung von Sarajevo installiert.

    Sie symbolisiert die Verbindung zwischen den Ufern des Flusses und den Seelen, die diese Verbindung überqueren.

    Die Skulptur wurde später restauriert und wieder über dem Fluss in der Nähe der Brücke Festina Lente angebracht.
    Weiterlesen

  • Gazi-Husrev-Beg-Moschee

    11. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Gazi-Husrev-Beg-Moschee in Sarajevo ist das bedeutendste sakrale Bauwerk der osmanischen Architektur auf dem Balkan. Sie wurde zwischen 1530 und 1531 im Auftrag des Gouverneurs Gazi Husrev Beg erbaut und prägt bis heute das Bild der historischen Altstadt Baščaršija.

    Architektur und Geschichte

    Das Bauwerk zeichnet sich durch seine monumentale Hauptkuppel und das beeindruckende, 45 Meter hohe Minarett aus. Im Innenraum finden sich kunstvolle Ornamente und Kalligrafien. Ein historischer Meilenstein war das Jahr 1898: Als erste Moschee weltweit erhielt sie damals eine elektrische Beleuchtung.

    Ein kulturelles Zentrum

    Die Anlage ist weit mehr als nur ein Gebetshaus. Zu dem weitläufigen Komplex gehören:

    Ein prachtvoller Reinigungsbrunnen (Šadrvan) im Innenhof.

    Zwei Mausoleen (Turben), in denen der Stifter und sein enger Vertrauter ruhen.

    Die gegenüberliegende Medresa (Koranschule) mit ihrer markanten Bibliothek.

    Heute gilt die Moschee als das religiöse Herz der bosnischen Muslime und ist ein Symbol für die kulturelle Vielfalt Sarajevos, das oft als „Jerusalem des Balkans“ bezeichnet wird.
    Weiterlesen

  • Gazi-Husrev-Beg-Bibliothek

    11. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Gazi-Husrev-Beg-Bibliothek ist eine der bedeutendsten Institutionen ihrer Art auf dem Balkan und untrennbar mit der Geschichte der Medresa verbunden. Sie wurde ebenfalls 1537 gegründet, da der Stifter Gazi Husrev Beg in seiner Stiftungsurkunde (Waqf-Nama) festlegte, dass überschüssige Gelder aus dem Bau der Medresa für den Ankauf wertvoller Bücher verwendet werden sollten.

    Highlights der Bibliothek
    ** UNESCO-Welterbe:** Die Bibliothek beherbergt eine Sammlung von über 10.500 orientalischen Manuskripten, die seit 2017 zum UNESCO-Register "Memory of the World" gehören.

    Einzigartige Schätze: Das älteste Werk ist eine Abschrift von Al-Ghazalis Ihya Ulum al-Din aus dem Jahr 1106 n. Chr..

    Modernes Gebäude: Seit 2014 ist die Bibliothek in einem hochmodernen Neubau direkt neben der historischen Medresa untergebracht, der mit Unterstützung aus Katar finanziert wurde.

    Inhaltliche Vielfalt: Neben religiösen Texten finden sich hier Werke über Astronomie, Medizin, Mathematik, Geschichte und Philosophie in Arabisch, Türkisch, Persisch und Bosnisch.
    Weiterlesen

  • Gazi-Husrev-Beg-Medresa

    11. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Gazi-Husrev-Beg-Medresa in Sarajevo ist das bedeutendste Bildungsdenkmal Bosnien und Herzegowinas. Sie wurde 1537 vom osmanischen Statthalter Gazi Husrev Beg gestiftet und ist die einzige Schule des Landes, die seit fast 490 Jahren ohne Unterbrechung besteht.

    Architektonisch ist sie für ihre charakteristischen Schornsteine und das bleigedeckte Dach bekannt, weshalb sie oft „Kuršumlija“ (Bleischule) genannt wird. Das historische Gebäude in der Altstadt beherbergt heute ein Museum, das Einblicke in die jahrhundertealte Tradition der islamischen Gelehrsamkeit bietet.

    Heute fungiert die Medresa als staatlich anerkanntes Gymnasium. Das Besondere an ihrem Lehrplan ist die Synthese aus klassischen religiösen Wissenschaften (wie Arabisch und Koranlehre) und modernen weltlichen Fächern. Als „Eliteschule“ genießt sie hohes Ansehen, da ihre Absolventen traditionell wichtige Rollen in der Gesellschaft, Kultur und Religion des Balkans übernehmen.
    Weiterlesen

  • War Childhood Museum

    11. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 20 °C

    Das War Childhood Museum (Muzej ratnog djetinjstva) in Sarajevo ist das weltweit einzige Museum, das sich ausschließlich den Erfahrungen von Kindern widmet, die von bewaffneten Konflikten betroffen sind. Es wurde 2017 eröffnet und basiert auf dem Buch War Childhood von Jasminko Halilović.Weiterlesen

  • Svrzina kuća (Svrzos Haus)

    11. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 19 °C

    Die Svrzina kuća (Svrzos Haus) in Sarajevo gilt als eines der am besten erhaltenen Beispiele für die traditionelle bosnische Wohnarchitektur der osmanischen Zeit. Das im 18. Jahrhundert von der Familie Glođo erbaute und später von der Familie Svrzo übernommene Anwesen dient heute als Museum, das den Lebensstil einer wohlhabenden muslimischen Familie des 18. und 19. Jahrhunderts veranschaulicht. 

    Strikte Trennung: Das Haus ist klassisch in den öffentlichen Bereich (Selamluk) für Männer und Gäste sowie den privaten Bereich (Haremluk) für die Familie unterteilt.

    Komplexer Aufbau: Die Anlage besteht aus vier Gebäuden, darunter das "Haus der jungen Frauen" und das "Haus der Junggesellen", sowie zwei Innenhöfen (avlija) und Gärten.

    Authentische Details: Zu sehen sind kunstvolle Holzschnitzereien, traditionelle Sitzbereiche (divanhana), Springbrunnen (šadrvan) und historische Möbel.

    Kulturelles Erbe: Das Haus wurde in den 1960er Jahren an das Museum von Sarajevo verkauft und ist heute ein geschütztes Nationaldenkmal.
    Weiterlesen

  • Galerija 11/07/95

    10. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Galerija 11/07/95 in Sarajevo ist das erste Gedenkmuseum in Bosnien und Herzegowina, das sich der Bewahrung der Erinnerung an den Genozid von Srebrenica widmet. Das Museum wurde 2012 eröffnet und dokumentiert das Schicksal der 8.372 Opfer, die im Juli 1995 ermordet wurden.
    Die Eindrücke sind nur schwer zu verarbeiten.
    Weiterlesen

  • Ratni Muzej - War Museum 1992

    10. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 21 °C

    Ratni Muzej - War Museum 1992: Ein privates, von einer Überlebenden-Familie geführtes Museum direkt bei der Seilbahnstation. Es ist sehr persönlich gestaltet und vermittelt den harten Alltag in der belagerten Stadt.Weiterlesen

  • Der Berg Trebević

    10. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Trebević-Seilbahn (Sarajevska žičara) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Sarajevo und verbindet das historische Stadtzentrum mit dem Hausberg Trebević. Die im Jahr 2018 nach dem Krieg wiedereröffnete Seilbahn bietet einen spektakulären Panoramablick auf die Stadt und ist ein Symbol des Friedens.

    Die verlassene olympische Bobbahn auf dem Trebević ist heute einer der faszinierendsten „Lost Places“ Europas. Sie ist nicht nur ein Denkmal für die Winterspiele von 1984, sondern auch ein Mahnmal des Bosnienkrieges.

    Kriegsschauplatz: Während der Belagerung von Sarajevo (1992–1996) nutzten Scharfschützen und Artillerieeinheiten die Kurven der Bahn als befestigte Stellungen. Noch heute sind an einigen Stellen Einschusslöcher im Beton sichtbar.

    Wiedergeburt als Kunst: Heute fungiert die Bahn als riesige Open-Air-Galerie. Fast jeder Meter der 1,3 Kilometer langen Strecke ist mit Graffitis und Murals bedeckt, darunter auch Abbildungen des Maskottchens „Vučko“.
    Weiterlesen

  • Rathaus von Sarajevo

    10. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 17 °C

    Das Sarajevoer Rathaus (Vijećnica), erbaut 1896 im pseudo-maurischen Stil, ist das Wahrzeichen der Stadt. Nach seiner Zerstörung 1992 wurde es bis 2014 originalgetreu restauriert.

    Wichtige Räume der Besichtigung:

    Zentrales Atrium: Beeindruckende Halle mit prächtiger Glaskuppel und Säulengängen.

    Festsaal: Repräsentativer Raum mit aufwendigen orientalischen Verzierungen.

    Sitzungssaal des Stadtrates: In den oberen Etagen befinden sich Räume, die Einblicke in die moderne Verwaltung und die parlamentarische Tradition der Stadt geben.

    Memorial Room (Franz & Sophie): Gedenkstätte an den letzten Empfang des Thronfolgerpaares vor dem Attentat 1914; zeigt Replikate ihrer Kleidung und historische Dokumente.

    Museum im Untergeschoss: Dokumentation der Baugeschichte, der Zerstörung im Krieg und des Wiederaufbaus.
    Weiterlesen

  • Stadt Sarajevo

    9. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 16 °C

    Bild 1: Diese Gedenktafel im Boden ehrt die Gründung der bosnischen Pop-Rock-Band Indexi. 1962

    Diese Rosen ( Rosen von Sarajevo) markieren Mörsergranaten, die während des Bosnienkrieges einschlugen und Menschen, die um Brot anstanden, töteten.

    Bild 3: die Rose von Sarajevo

    Bild 7: Diese Gedenktafel markiert den Ort in Sarajevo, an dem Gavrilo Princip am 28. Juni 1914 das Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie verübte.

    Bild 8-11: Bedeutung: Sie ist die größte serbisch-orthodoxe Kirche in Sarajevo und eine der größten auf dem Balkan.

    Architektur: Die Kirche wurde zwischen 1863 und 1868 im Barockstil erbaut und verfügt über fünf markante byzantinische Kuppeln.

    Nationaldenkmal: Seit 2006 steht das Gebäude als Nationaldenkmal unter dem Schutz von Bosnien und Herzegowina.

    Bild 16-20: der Vakuf-Wolkenkratzer (auch bekannt als Vakufski neboder oder JAT-Wolkenkratzer) in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina. Es gilt als der erste Wolkenkratzer der Stadt und man hat einen herrlichen Ausblick. Bauzeit 1940-1947
    Weiterlesen

  • Die Altstadt von Sarajevo

    9. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Altstadt von Sarajevo ist ein Ort, an dem die Geschichte in jeder Gasse spürbar wird. Ein Spaziergang beginnt meist am Sebilj, dem ikonischen Holzbrunnen auf dem belebten Marktplatz der Baščaršija, der als Herzstück des osmanischen Erbes gilt. Nur wenige Schritte entfernt ragt das Minarett der Gazi-Husrev-Beg-Moschee in den Himmel; sie ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk des 16. Jahrhunderts, sondern bis heute das wichtigste geistige Zentrum der Stadt.

    Um die Atmosphäre des alten Handelszentrums vollends zu erfassen, lohnt ein Besuch im Morića Han. Diese alte Karawanserei diente einst Reisenden und Händlern als Herberge und bietet heute in ihrem schattigen Innenhof einen friedlichen Rückzugsort bei traditionellem Kaffee. Verlässt man die verwinkelten Gassen Richtung Westen, wandelt sich das Stadtbild von osmanischer Pracht zu österreichisch-ungarischer Eleganz. An der geschäftigen Fußgängerzone brennt dort die Ewige Flamme (Vječna vatra) – ein Mahnmal, das an die Befreiung im Zweiten Weltkrieg erinnert und den Übergang in die Moderne markiert.

    Alte Synagoge (Stari Hram): Erbaut 1581, ist sie das älteste jüdische Gotteshaus in Bosnien und Herzegowina. Nach mehrfachen Zerstörungen dient das markante Steingebäude seit 1966 als Jüdisches Museum, das die 500-jährige Geschichte der sephardischen Juden in der Region dokumentiert.
    Weiterlesen

  • Blagaj Tekke- Derwischkloster

    9. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 21 °C

    Das historische Sufi-Kloster wurde um 1520 im osmanischen Stil direkt an einer über 200 Meter hohen Felswand errichtet.
    Unverhofft war ich die einzige Touristin, da im Kloster Blagaj das traditionelle Mevlud auf der Buna gefeiert wurde.

    Anlass: Das Fest ehrt den Geburtstag des Propheten Mohammed und ist Teil der mehrmöchigen Manifestation "Tage des Mevluds und Zikrs", die in diesem Jahr vom 23. April bis zum 14. Mai dauert.

    Programm: Es umfasst gemeinsame Gebete, das Rezitieren von religiösen Texten (Mevlud) sowie spirituelle Gesänge (Zikr) der Derwisch-Bruderschaften.

    Das Mevlud auf der Buna ist weit mehr als nur ein religiöses Treffen; es ist eine der bedeutendsten spirituellen und kulturellen Traditionen in Bosnien und Herzegowina. Jedes Jahr am zweiten Samstag im Mai verwandelt sich das Derwisch-Kloster in Blagaj in ein Zentrum des Gebets und der Gemeinschaft.

    Die Bedeutung des Festes

    Das Fest bildet den Höhepunkt der mehrmöchigen Veranstaltungsreihe „Tage des Mevluds und Zikrs“. Es dient der Verehrung des Propheten Mohammed (Mevlud) und der spirituellen Reinigung durch den Zikr (das rituelle Gedenken Gottes).

    Symbol der Kontinuität: Die Tradition reicht Jahrhunderte zurück und symbolisiert die tiefe Verwurzelung der Sufi-Tradition (islamische Mystik) auf dem Balkan.

    Ort der Kraft: Die Kulisse der gewaltigen Felswand und der sprudelnden Buna-Quelle wird als Ort göttlicher Schöpfungskraft wahrgenommen, was die spirituelle Atmosphäre verstärkt.

    Identitätsstifter: Für tausende Gläubige aus Bosnien und der gesamten Diaspora ist die Wallfahrt ein wichtiger Ankerpunkt ihrer Identität und ein Moment des Zusammenhalts.
    Weiterlesen

  • Bunski Kanali

    9. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 22 °C

    Die Bunski kanali (Buna-Kanäle) sind ein außergewöhnliches Naturphänomen in Bosnien und Herzegowina, südlich von Mostar. An diesem Ort trifft der Fluss Buna auf die Neretva. Das Besondere: Die Buna fließt über eine lange Kalksteinbarriere in Form von zahlreichen kleinen Wasserfällen in den tiefer liegenden, schmalen Kanal der Neretva.
    Ein ca. 850 Meter langer, natürlicher Kanal. Je nach Wasserstand kann man auf den freiliegenden Felsen direkt am Wasser spazieren.

    Aktivisten schützen das Areal vor dem Bau eines Wasserkraftwerks. Das erklärt vermutlich die perfekte Fahrradstation mitten im nirgendwo.
    Weiterlesen

  • Počitelj

    9. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☀️ 20 °C

    e Festung Gavrankapetanović: Diese mittelalterliche Anlage bietet von ihren Türmen aus einen atemberaubenden Panoramablick über das Neretva-Tal.

    Hadži-Alija-Moschee: Eine der schönsten osmanischen Moscheen des Landes aus dem 16. Jahrhundert, bekannt für ihre hervorragende Akustik und kunstvolle Kuppel.

    Sahat-Kula (Uhrturm): Ein markanter 16 Meter hoher Turm aus dem 17. Jahrhundert, der das Stadtbild dominiert.

    Gavrankapetanović-Haus: Das größte Wohngebäude der Stadt, das heute eine internationale Künstlerkolonie mit langer Tradition beherbergt.

    Seit 2007 steht das historische Stadtgebiet auf der Tentativliste für das UNESCO-Welterbe
    Weiterlesen

  • Kravicer Wasserfälle

    9. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Kravica Wasserfälle (oft als "Kravice" bezeichnet) sind eines der beeindruckendsten Naturwunder in Bosnien und Herzegowina. Der Fluss Trebižat stürzt hier über einen etwa 120 Meter breiten Hang aus einer Höhe von 26 bis 28 Metern in ein smaragdgrünes Seebecken hinab.
    Eine Anreise deutlich vor 10h lohnt sich.
    Weiterlesen

  • Mandate of Memory Museum

    8. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 22 °C

    Das Mandate of Memory: Wo die Stille eine Stimme findet.

    Im Herzen von Mostar, einer Stadt, deren Steine von jahrhundertealter Geschichte und tiefen Narben erzählen, öffnet das Mandate of Memory Museum eine Tür zur menschlichen Seele. Es ist kein gewöhnlicher Ort der bloßen Fakten und Zahlen; es ist ein Heiligtum der Erinnerung, das den Opfern des Krieges von 1992 bis 1995 ihre Namen und Gesichter zurückgibt.

    Das Museum führt den Besucher behutsam von der Unbeschwertheit der „goldenen Ära“ Jugoslawiens – einer Zeit der Nachbarschaft und des gemeinsamen Alltags – direkt in die Zäsur des Konflikts. Es zeigt uns, wie zerbrechlich der Frieden ist und wie jäh das Leben gewöhnlicher Menschen durch Gewalt aus den Fugen geraten kann.

    Durch persönliche Hinterlassenschaften, Fotografien und die eindringlichen Zeugnisse derer, die das Unvorstellbare miterlebt haben, schafft das Museum eine Brücke der Empathie. Es erinnert uns an das „Mandat“ der Menschlichkeit: die Pflicht, das Leid nicht zu vergessen, aber auch die Verantwortung, aus der Dunkelheit der Geschichte Licht für eine friedliche Zukunft zu gewinnen.

    In der Stille seiner Räume wird das Gedenken zur aktiven Versöhnung. Hier wird die Vergangenheit nicht nur bewahrt, sondern als Mahnung für die kommenden Generationen verstanden, dass der Dialog das stärkste Fundament für jeden neuen Morgen ist.
    Weiterlesen

  • Stari Most- Alte Brücke

    8. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 21 °C

    Die historische Bogenbrücke aus dem 16. Jahrhundert überspannt den Fluss Neretva.

    Sie ist ein berühmtes Wahrzeichen des Balkans und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Die Brücke wurde im Bosnienkrieg 1993 zerstört und später originalgetreu wiederaufgebaut.

    Der Bogen hat eine lichte Weite von etwa 28,7 Metern und ist ein Meisterwerk osmanischer Architektur.

    Mittagessen im Mirmar mit einem Feigenkeks und bosnischen Nachtisch.
    Weiterlesen

  • Museum der Opfer von Krieg und Genozid

    8. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 19 °C

    Das Museum der Opfer von Krieg und Genozid in Mostar ist weit mehr als eine historische Ausstellung; es ist ein Ort des stillen Gedenkens und der tiefen Menschlichkeit.

    Inmitten persönlicher Gegenstände, bewegender Fotografien und unverfälschter Zeugnisse werden die Schicksale derer gewürdigt, deren Stimmen während des Krieges verstummten. Das Museum verzichtet auf politische Anklage und stellt stattdessen das individuelle Leid und die Unantastbarkeit der Menschenwürde in das Zentrum. Es mahnt uns eindringlich, dass Frieden ein kostbares Gut ist und das Erinnern die Voraussetzung dafür schafft, dass sich solche Tragödien niemals wiederholen. Ein Besuch hier ist eine Begegnung mit der schmerzhaften Wahrheit der Vergangenheit und zugleich ein Appell an unsere gemeinsame Verantwortung für die Zukunft.Weiterlesen

  • Koski-Mehmed-Pascha-Moschee

    8. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Koski-Mehmed-Pascha-Moschee zählt zu den bedeutendsten architektektonischen Zeugnissen der osmanischen Ära in Mostar. Das Bauwerk wurde um 1618 fertiggestellt und zeichnet sich durch seine markante Kuppelkonstruktion sowie ein schlankes Minarett aus. Ein zentrales Element des Moscheehofes ist der dekorative Schadrwan, ein Brunnen, der traditionell für die rituellen Waschungen genutzt wird.

    Gelegen am Ufer der Neretva im historischen Stadtkern, ist die Anlage heute als nationales Denkmal geschützt. Neben der religiösen Funktion ist die Moschee ein wichtiger Anziehungspunkt für Reisende, da ihr Garten und der Aufstieg auf das Minarett einen direkten Blick auf die weltberühmte Brücke Stari Most ermöglichen. Im Innenraum sind zudem originale florale Wandmalereien und Dekorationen aus dem 17. Jahrhundert erhalten.
    Weiterlesen

  • Bazar und Altstadt von Mostar

    8. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Altstadt von Mostar (Stari Grad) gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist weltberühmt für ihre osmanische Architektur und das Wahrzeichen, die Brücke Stari Most. Die historische Kernzone erstreckt sich zu beiden Seiten der Neretva und ist geprägt von engen, kopfsteingepflasterten Gassen, Basaren und traditionellen Handwerksläden.Weiterlesen

  • Karađozbeg-Moschee

    8. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 17 °C

    Freundlicherweise wurde sie eigens für mich aufgesperrt.

    Die Karađozbeg-Moschee in Mostar gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der osmanischen Architektur in der Herzegowina. Sie wurde im Jahr 1557 fertiggestellt und nach ihrem Stifter, Mehmed-beg Karađoz, benannt. Die Moschee zeichnet sich durch ihre klassische Bauweise mit einer großen Zentralkuppel und drei kleineren Kuppeln über dem Portikus aus.

    Das Bauwerk befindet sich im historischen Zentrum von Mostar, unweit der berühmten Brücke Stari Most. Ein markantes Merkmal ist das schlanke Minarett, das Besuchern einen weitreichenden Ausblick über die Altstadt und das Tal der Neretva ermöglicht. Trotz schwerer Beschädigungen während des Bosnienkrieges in den 1990er Jahren wurde die Moschee originalgetreu restauriert und ist heute wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

    Interessierte können neben dem Gebetsraum auch den angrenzenden Innenhof besichtigen. Die Anlage dient nicht nur als religiöse Stätte, sondern auch als Zeugnis der kulturellen Geschichte und der architektonischen Meisterschaft der Region.
    Weiterlesen

  • Die Murals von Mostar

    8. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 17 °C

    Mostar ist heute bekannt für seine beeindruckende Street-Art-Szene, die aus den Ruinen des Krieges eine lebendige Freiluftgalerie gemacht hat. Jedes Jahr im Sommer findet hier das Street Arts Festival Mostar (SAFMO) statt, bei dem internationale Künstler die Stadt mit neuen Wandbildern (Murals) bereichern.

    1. Die Šantićeva-Straße („Mural Street“)

    Diese Straße verlief während des Krieges direkt an der Frontlinie. Heute findet man hier die höchste Dichte an Kunstwerken:

    „Blooming Again“ von Millo: Ein riesiges Wandbild an einer hohen Fassade, das das „Wiederaufblühen“ der Stadt nach der Zerstörung symbolisiert.

    Spitzenmuster von NeSpoon: Die Künstlerin hat ein traditionelles bosnisches Spitzenmuster über eine Wand gemalt, die noch immer voller Einschusslöcher ist – ein starker Kontrast zwischen Zerstörung und kulturellem Erbe.

    2. Der „Sniper Tower“ (Staklena Banka)

    Das ehemalige Bankgebäude ist eines der bekanntesten Mahnmale der Stadt. Es ist zwar offiziell gesperrt, aber die Außenwände und die umliegenden Ruinen sind komplett mit Graffiti und Murals bedeckt. Es gilt als Herzstück der alternativen Kunstszene.

    3. Der Bulevar

    Auch der Boulevard war Teil der Frontlinie. Hier findet man viele großflächige Murals auf Gebäuden, die teilweise noch Kriegsschäden aufweisen. Die Kunst dient hier oft als Brücke zwischen dem östlichen (bosniakischen) und westlichen (kroatischen) Teil der Stadt.

    4. Besondere Motive

    Bruce Lee Statue: Im Zrinjevac-Park steht eine goldene Bruce-Lee-Statue. Sie wurde als Symbol für Gerechtigkeit und Solidarität aufgestellt, da Bruce Lee eine Figur ist, mit der sich alle Volksgruppen identifizieren konnten.

    Aleksa Šantić: Dem berühmten Dichter der Stadt sind ebenfalls mehrere Porträts gewidmet, oft in der Nähe seiner ehemaligen Wohnorte.
    Weiterlesen

  • Auf der Fahrt nach Mostar

    7. Mai in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Buško-See in Bosnien und Herzegowina ist einer der größten Stauseen Europas. Er liegt auf 700 Metern Höhe, umrahmt von den Gebirgszügen Kamešnica und Tušnica. Das in den 1970er Jahren geschaffene Becken prägt die Karstlandschaft zwischen den Städten Livno und Tomislavgrad. Die Umgebung zeichnet sich durch weite Wiesen, traditionelle Steinhäuser und die Nähe zur Adriaküste aus. Heute dient das Gebiet vor allem dem Wassersport, dem Angeln und als Station für Wanderer auf der Via Dinarica.Weiterlesen