Sini Bini on Tour

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Juli 2019
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  • Day137

    Perito Moreno Gletscher

    November 30, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 6 °C

    Patagonien, argentinische Seite, El Calafate.
    Das absolute Must-Do hier: den Perito Moreno Gletscher besuchen.
    Wir sind im Hostel noch in Teun reingerannt (ein unterhaltsamer Holländer mit gleicher Reiseroute, mit dem ich schon durch die Atacama Wüste etc gereist bin), und zu dritt nehmen wir den Gletscher in Angriff.
    Nach einer 1,5 Std. Sehr kurvigen Busfahrt (ein kleines Mädchen vor uns ging es nicht so gut🤢) waren wir da. Was ein imposantes Teil - wir sind sooo sprachlos. Und die schöne Nachricht: der Gletscher ist gesund und stabil. Wächst sogar, und schiebt sich teilweise Meter am Tag nach vorne. Durch die viele Bewegung bricht regelmäßig Eis ab - und selbst kleine Eisbrocken erzeugen Lärm, als würde fast der ganze Gletscher zusammenbrechen. Was ein Irres Spektakel!
    Mit einem kleinen Boot geht's noch näher ran an den Gletscher. Was wir nicht ganz verstehen: das Boot hält ca 15min an einer Stelle, um einen Klumpen Eis aus dem Wasser zu holen. Und ohne was damit zu machen, aufs Deck zu legen. Naja - was solls, diese Argentinier 😂
    Nach der Bootstour spazieren wir noch ne Std einen Wanderweg mit perfekten Blick auf den Gletscher entlang. Und schauen uns an, wie Eisbrocken (mal kleine, und mal auch größere - craaazy!) ins Wasser fallen. Dieser Gletscher, so blau, so gross, so faszinierend- ein einziges Naturwunder!
    Es geht zurück in den Bus. Neue Plätze. Nina und ich ziehen den Jackpot - unsere Sitzplätze sind die, wo das kleine Kind (🤢) vorher saß. Zum Glück sind wir so müde von heute und der letzten Woche, dass wir direkt einschlafen und nicht so viel nachdenken können....😅
    Wir haben entschieden noch eine Nacht länger in diesem wunderschönen Hostel (von dem wir leider keine Fotos haben...) zu bleiben - genießen die Aussicht und die gute Stimmung 🍷
    Wieder geht ein so beeindruckender Tag zu Ende.
    Patagonien 💙
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  • Day136

    W-TREK 5/5

    November 29, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 4 °C

    Finale Tag der Wanderung - wie schnell es wieder rum ging!
    Heute haben wir noch ein starkes Programm vor uns: es geht knapp 10km 1.000 m hoch bis zu den Torres Towern (Namensgeber für den Nationalpark), und die gleiche Strecke zurück. Um vier Uhr klingelt der Wecker, denn um 15Uhr müssen wir allerspätestens am Campingplatz zurück sein (Bus nach Argentinien).
    Früh aufstehen lieben wir wirklich beide nicht, aber haben wir hinbekommen 😅😅 Ninchen sogar ohne morgendliche Dusche, das ist für sie quasi eine Meisterleistung (und muss hier definitiv nochmal erwähnt werden 😅).
    Aufgrund morgiger Frische (ok, es war schon wirklich kalt) & einer gewissen Leichtigkeit (kein Rucksack auf dem Rücken👏) sind wir ziemlich schnell unterwegs & wandern mit viel Energie (siehe Video) Richtung Tower.
    Landschaftlich (mal wieder) ein absoluter Genuss - Berge, lange lange Täler mit Blick auf kleine Bäche, Lagunen.
    Die Crux an diesem Tag: wir müssen ca. 1.000 Höhenmeter machen. Und auch bis kurz vor Ziel haben wir das Gefühl, nur ziemlich wenig der Höhe geschafft zu haben l.
    Jau - die letzte Stunde hat es in sich. Es geht erst ziemlich steil einen Bach hoch, wo wir auch schon mehr klettern wandern. Bis wir vor einem "Geröllfeld" stehen, an dem wir auch noch hoch müssen.
    Zu unserer großen Freude kommen wir einmal vom "Weg" ab, und müssen uns neu koordinieren. Erinnert euch nochmal kurz - es ist noch nicht 8Uhr morgens, es ist kalt, wir sind müde, es geht bergauf, und wir haben über 2Std. Stunden wandern hinter uns. Puh, meine Stimmung war kurz schwierig. 😅 Aaaaber auch nur kurz... :)
    Wir ziehen durch und nach ca. 45 Minuten haben wir den Anstieg durch - und stehen vor den vernebelten Towern.... Der erste Gedanke:Zum Glück sind wir nicht bei Sonnenaufgang hoch!!
    Wir verweilen da oben ein bisschen, und es zieht noch auf :) wuhuu! Dann geht's aber auch zackig wieder runter, wurd ganz schön frisch da oben.
    In der Mitte gibt es mit unseren neuen, kanadischen Freunden (auch die drei Jungs haben also den Aufstieg geschafft) ne heiße Schokolade, bevor wir zurück zum Ausgangspunkt, dem Campingplatz "El Central" flitzen.
    Dusche, ein letztes Mal unseren Kocher für Pasta (nach dem Wandern mal wieder die beste unseres Lebens) angeschlossen, und schon saßen wir im Bus Richtung argentinische Patagonien - nach el Calafate.
    Wir teilen den Bus mit mehreren sehr aufgeregten Japanern (wo fahren wir hin? Wo ist die Grenze?......), wechseln mehrmals verwirrt den Bus, kommen fix über die Grenze - und haben es gegen Abend geschafft. Hallo El Calafate!
    Und wir sind in einem so so sooo schönen Hostel angekommen, dass wir aus dem Staunen kaum rauskommen. Wahnsinns Ausblick auf Berge und See, gemütliche Kaminecke, entspannte elektronische Musik im Hintergrund. Und so gemütliche Betten. Nach fünf Tagen wandern - so oder so, purer Luxus 😍
    Den (unfassbar langen) Tag lassen wir ausklingen mit Rotwein und nem juten Essen.
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  • Day135

    W-TREK 4/5

    November 28, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 8 °C

    Die Beine - wir merken sie so langsam. Nicht nur die Beine, den ganzen Körper 😅 der letzte Tag hatte es echt in sich.
    Naja - hilft nichts, aufstehen und weiter gehts. Aber nie ohne Frühstück: wir wollten "eben" neues Brot am Kiosk kaufen, haben sie nicht. Darauf waren wir einfach wirklich nicht vorbereitet, dass der Campingplatz schlechter ausgestattet ist als die Vorherigen 😅😅 Nach ein bisschen Hin- und Her finden wir uns im Mini-Refugio wieder & nehmen Geld in die Hand für ein ordentliches Frühstücksmenü. Hat sich gelohnt :) große Freude über Saft, Rührei, frisches Brot und Co. Gute Stärkung für den Tag.
    Rucksack auf und los geht's Richtung Campingplatz "Central", ca. 14km.
    Was ein Anfang - strahlende Sonne, wieder Berge & Seen, wohin das Auge reicht, und nach nicht einmal ca. einer Std. sind wir an einem wunderschönen Steinstrand. Die Schwere in den Beinen ist schon wieder vergessen.
    Im T-Shirt (ja, es wurde zwischenzeitig richtig warm☝️) haben wir uns an den See gefletzt & so richtig die Sonne genossen. Mit uns dort vier Kanadier, drei Typen, ein Mädel - und das Mädel motiviert die Jungs zum Wandern und, Achtung, trägt das Zelt für die Vier & die dreckige Wäsche von ihrem Freund. Wir staunen nicht schlecht... 😅 Den Satz, dass sie schon zu Mittag ein Bier braucht, können wir irgendwie nachvollziehen.. 😅😅 Witzige Truppe (die Jungs vll ein bisschen vergleichbar mit einem weichen 🥚)
    Auch nach dem See bleibt es landschaftlich wunderschön, die Sonne begleitete uns den ganzen Tag, und der Weg ist vergleichsweise eben und gut begehbar, sodass wir schon relativ früh an unserem heutigen Tagesziel waren.
    Und unsere Freude ist gross: dieser Campingplatz hat wieder einen großen Aufenthaltsraum mit Restaurant etc. Ein lecker Bierchen (keine Überraschung mehr, oder?!) & viele Runden Karten - Ninchen muss schließlich CAMBIO, ein Kartenspiel aus Kolumbien, lernen, um für das Wiedersehen mit Carly und Chris gewappnet zu sein ;)
    Abends haben wir dann nicht selbst gekocht, sondern im Restaurant Essen bekommen, was ein luxoriöser Tag für uns 😅- aufgrund der ganzen Buchungsproblematiken während der Orga des Trips hatte ich anstatt Zelt ausversehen ein Bett im Refugio gebucht, konnte nur in einen Essensgutschein umgewandelt werden. Seis drum 😅 essen war 1a, und wir hatten einen netten Abend mit zwei Schweizern!
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  • Day134

    W-TREK 3/5

    November 27, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 3 °C

    Aufgestanden, und ein neuer Tag wandern liegt vor uns. Das wichtigste zuerst, der Wettercheck - trocken, blaue Fleckchen am Himmel. Wir freuen uns 😍 heutiger Plan: von "Paine Grande" zunächst bis zum Campingplatz "Italiano", ca. 9km; Rucksack dort lassen & hoch zum Aussichtspunkt "El Británico" & zurück, ca. 11km; weiter zu unserem heutigen Campingplatz "El Francés", ca. 2km. Definitiv bisher der anspruchsvollste Tag, wir sind gespannt.
    Also, bis zum ersten Stop "Italiano" läuft es sich ganz erschwinglich. Flache, sehr einfach begehbare Strecke - lange an schönen Seen entlang, manchmal durch grau-weiße Baumlandschaften hindurch, die in Kombination mit stark pfeiffenden Wind an Szenen aus "Herr der Ringe" erinnern (creeeepy!).
    Auf dem Weg treffen wir wieder nur ganz ganz vereinzelt Leute - u.a. aber eine ca. 75-jährige Franzosen (ihr Akzent klang zumindest sehr französisch), die tatsächlich den W-TREK, oder grosse Teile davon, alleine auf sich nimmt und wandert. Wow!
    Nach wirklich schnellen 2 Std. sind wir schon beim "Italiano", noch keine 12Uhr. Mittag? Nee, nicht so richtig Hunger. Kurze Stulle & ne Mandarine, Rucksäcke abgelegt & wir beginnen den Aufstieg nach Británico, ca. 2.5Std ein Weg (mit ein paar Snacks, ohne richtiges Essen, so viel vorab - nicht clever......).
    Und es ist ein wirklicher Aufstieg - wir machen so ca. 900 Höhenmeter. Landschaftlich werden wir immer wieder aufs Neue überrascht & es bleibt weiterhin super beeindruckend: Türkise Lagune im Rücken, vorbei an reißenden, aber kristallklaren Flüssen, links von uns die schneebedeckten Berge. Alle paar Minuten donnert es - nein, kein Gewitter, sondern kleine oder größere Lawinen, die sich am Berg lösen. Aus der Ferne rollende Schneewolken, faszinierend!! Auch einen klaren Blick auf die Torres-Tower (Highlight des letzten Tages sowie Namensgeber für den Nationalpark) erwischen wir.
    Was wir auch wieder haben: Patagonien-Wetter. Starker Wind vs Windstille, Sonne, Wolken, und yes, zwischendurch sogar Schnee. Handschuhe aus, Handschuhe an, Jacke aus, Jacke an.. Jaja, gehört halt dazu 😀 zu unserer Freude müssen wir aber auch heute den Regenponcho nicht auspacken!
    Oben angekommen nach ca. 2 Std. (ohne Rucksack waren wir ziemlich fix unterwegs) sind wir von dem finalen Aussichtspunkt nicht mehr ganz so geflasht - also es war super schön, aber nicht viel schöner als eben der gesamte Weg hoch auch schon. Naja 😄 geschafft!
    Es stellt sich ein Problemchen ein - Wir haben wahnsinnig Hunger, und unsere Snacks sind in einer Minute inhaliert. Mittagessen gekippt zu haben & nur Snacks einpacken? War einfach wirklich nicht clever 😅😅
    Mit ziemlich knurrenden Mägen (wer uns kennt - und damit kurzzeitig merklich schlechterer Laune 😅) machen wir uns auf den 2-stündigen (!!!) Rückweg und freuen uns über ein Käsebrot als Zwischensnack am Campingplatz Italiano, was noch nie besser geschmeckt hat 😅
    Rucksack wieder auf, letzten 2km zu unserer heutigen Unterkunft, dem Campingplatz "Frances".
    Puh, also im Vergleich zu den vorherigen beiden Schlafplätzen kanm der Campingplatz Frances wirklich nichts hergeben. Es gibt keinen Aufenthaltsraum für Camper, und auch keine überdachte Kochstelle (zwei Bretter vorm Klo, das zählt nicht). Und darüber hätten wir uns soooo sehr gefreut, es war nämlich auch unfassbar kalt heute.
    Hilft alles nichts - nen schönen Tisch ausgesucht, natürlich ohne Überdachung oder jeglichen Schutz, Bierchen aufgemacht und Nudeln mit Tomatensauce gezaubert. Oliven & Salami gesnackt. Der Blick auf die vor uns liegende Lagune (oder vll auch das Bier) hat auch die Kälte vergessen lassen, schön.
    Aufgrund Mangel an Alternativen sind wir danach in unser Zelt gegangen und haben bei einem Wein (wir hatten ja extra die halbe Flasche vom Vortag mitgeschleppt😄) UNO gespielt.
    Mit Abstand der bisher anstrengenste Tag, und wieder wurden wir komplett von der Landschaft hier überwältigt!
    Achso und beim Durchschauen der Bilder fällt mir auf - wir haben Kondoren beobachtet, riesen Tiere, siehe Foto ✌️
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  • Day133

    W-TREK 2/5

    November 26, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 4 °C

    Tag 2. Wir hatten am Vorabend eine Kajak-Tour zum Gletscher für heute gebucht, um 14Uhr.
    Heisst: morgens Zeit, die Gegend zu erkunden und zu den Aussichtspunkten nahe des Refugios "Grey Glacier" zu laufen. Ohne Rucksack - schönes Gefühl. Kein Regen, und sogar Sonne zwischendurch - noch schöneres Gefühl 😀
    Zudem ist der Gletscher von den Aussichtspunkten einfach nur beeindruckend, wir waren mehr als sprachlos (und das soll bei uns ja schon was heißen😜).
    Gegen 14Uhr sind wir dann in die Kajaks geschlüpft, bereit die Eislandschaft von nahem zu sehen. Ganz schön wackelig fühlt sich unser Zweier-Kajak an - kentern wäre bei diesen im wahrsten Sinne eisigen Wassertemperaturen wohl nicht so smart. Naja, unsere Guides wirken super professionell - kann nichts schief gehen. Nach ein paar Minuten sind wir bei den ersten Eisblöcken, die da wirklich im tiefsten Blau im Wasser schwimmen. Die weißen Flächen des Eisbergs weisen darauf hin, dass diese Parts schon länger an der Luft sind und somit oxidieren. Wirkt das Eis kräftig blau (optische Täuschung 😏) , so ist das Eis stark komprimiert & noch nicht so lange über der Oberfläche (jaja, jeden Tag beim Reisen lernt man schon so einiges.. 😀). Wir schippern weiter mit unseren Kajaks durch die Eisblöcke - was von der Nähe noch viel imposanter ist als von den Aussichtspunkten. Gleichzeitig auch erschreckend: vor drei Jahren waren noch kaum Eisblöcke im Wasser - was wir hier sehen, ist Klimawandel in life... (#futuresforfriday)
    Nach ca. 1,5 Std müssen wir unsere Tour etwas frühzeitig abbrechen. Das Wetter schlägt innerhalb von Sekunden um und es wird ziemlich windig.. Typisch eben in Patagonien. Wie gesagt, kentern im Kanu - keine gute Idee.. 😀 Also ab zurück. Großartiger Ausflug. Ein Gletscher - für uns ein wahnsinniges Naturphänomen!
    Danach heisst es Rucksack aufsetzen & zurück wandern nach Paine Grande (unser Startziel gestern, unser heutiger Übernachtungsort). Wir sehen kaum eine Menschenseele auf dem 11km-Weg zurück, am Vortag auch nicht - und dass obwohl wir in der Hauptsaison da sind, hätte so viel mehr Trubel erwartet. Der Park ist wohl gross genug für alle, herrlich.. :) :) so lässt sich die Natur doch am besten geniessen!
    Joa, durch die Kayaktour sind wir natürlich spät mit dem Wandern gestartet. Und es war ziemlich sonnig - heisst, wir haben viele, schöne Pausen auf dem Weg gemacht. Muss ja sein☺️ heisst, wir waren erst gegen kurz nach 21Uhr abends in Paine Grande (es ist bis ca. 22Uhr hell, also an sich kein Ding:)) - und dann müssen feststellen, dass die "Kochhütte" um zehn Uhr schließt. Upsi 😅 Bier & Wein gekauft, Kocher angeschmissen - Risotto gezaubert (OK, ja, aus einer fertig Tüte), ergänzt mit lecker Salami & Oliven (wir bekommen viele neidische Blicke😝💪). Und sind um 2 Minuten vor zehn fertig mit Kochen, und auch mittlerweile die einzigen. Mit Wein & Essen wandern wir rüber in den Aufenthaltsort vom Refugio & machen es uns dort gemütlich. Etwas verwunderlich: auch im Refugio sind wir fast die Einzigen - alle schon am schlafen. Naja, jeder muss ja seinen eigenen Rhythmus finden, nech.. 😅 Wir sind dann auch irgendwann ins Bett bzw ins Zelt - die sind übrigens echt top: dicke Matte, vor allem sehr warmer Schlafsack. Da lässt es sich sehr gut schlafen!
    Noch zwei Randnotizen zum Tag: Wenn wir beim Wandern Leute begegnen, sind es schon immer die Gleichen - zb drei witzige australische Jungs, die sich nur von fertigen Dosen (wahlweise Kichererbsen oder Mais-Erbse-Möhre) ernähren (sie sind erst 22Jahre und nicht so erfahren wie wir🤣) & von denen einer bei den Eisblöcken ins Wasser gesprungen ist (alles für den Insta-Fame). Eine der vielen kleinen, witzigen Bereicherungen während des ganzen Tages :). Und dann: Essen ist bei Nina & mir auch ein großes Thema, zb überlegen wir angestrengt, womit wir wohl noch die übrigen sechs Wraps füllen können. Vll ein bisschen Situationskomik, aber muss hier rein... :)
    Definitiv ein weiterer sehr erlebnisreicher Tag!
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  • Day132

    W-TREK Day 1/5

    November 25, 2019 in Chile ⋅ 🌧 0 °C

    Also bevor ich hier starte, von unserem ersten Tag der Wanderung zu berichten, vll einmal ein bisschen was zum Nationalpark & zur Orga:
    - wir befinden uns im chilenischen Part von Patagonien, im Nationalpark "Torres del Paine"
    - die wohl berühmteste Wanderung, die man laufen kann, ist der "w-Trek" (sieht auf der Karte nämlich aus wie ein "w" 😀, siehe Bild)
    - da die Wanderung super beliebt ist, gibt es verschiedenste (aber doch sehr begrenzte) Übernachtungsmöglichkeiten: Campingplätze für die absolut wahren Camper, die mit Zelt etc wandern, und für uns, die Zelte mieten können sowie Refugios (Herbergen - sehr schön, aber unfassbar teuer)
    - diese verschiedenen Unterkünfte werden von drei verschiedenen Agenturen vermietet
    - um seine "Wunschunterkünfte" zu bekommen, muss man in der Regel ein halbes Jahr vorher alles buchen

    So, Ninchen und ich waren so ca. 1 Monat vorher dran. Und dazu noch Mitten in der Hauptsaison. Alles zu buchen & zu organisieren, war spannend - und lässt sich gar hier kurz zusammenfassen 😅 frei verfügbar war keine der Unterkünfte im Internet - also, auf Tips von andern Backpackern, 1000 Emails an die Organisatoren geschrieben. Jeden Tag die Webpages der Veranstalter gecheckt, ob was frei geworden ist. Verschiedene Touranbieter, mit denen man dann in einer Gruppe (und sehr sehr viel Geld) die Wanderung machen kann, geben immer wieder vereinzelte Plätze frei, falls ihre Touren nicht ausgebucht sind.
    Kurz zusammengefasst: wirklich wahnsinnig wahnsinnig kompliziert für alle Reisenden, aber - wir haben es gemeistert 😀 eine Nacht im Refugio (Campingplatz war voll) & dreimal ein Zelt mit Schlafsack & Isomatte gemietet. Chaka!
    Bzgl Essen versorgen wir uns ja wie gesagt selbst.

    Uiii :) und jetzt finally zu Tag 1:
    Also mit Ninchen & einem dicken Fuß geht's um 7:00Uhr morgens zur Busstation Richtung Laguna Amarga, Eingang im Nationalpark. Die Ankunft an der Lagune - sagen wir mal - sie war ernüchternd.
    Grau in grau, Dauerregen. Cool 😀 Unsere Regenponchos hatten wir also schneller an als erwartet, und richtig kalt wars auch. Neben uns drei Mädels mit kurzer Hose & Sneakern!!!!!! Beim Hinschauen sind wir schon erfroren. Da waren wir doch etwas besser ausgestattet. Von der Lagune mussten wir dann auf die Fähre (auf die zweite - die erste war voll 😅) und sind nochmal ne Stunde über die Laguna nach "Paine Grande" geschippert.
    Einen Flug, zwei Busfahrten und ne Fähre später haben wir es also geschafft - Wir sind am Ausgangspunkt für die Wanderung an unserem ersten Tag.
    Naja, 13 Uhr, immernoch strömender Regen, und knurrende Mägen - erstmal haben wir in der kleinen Kochhütte vom Campingplatz "Paine Grande" unseren Kocher ausgetestet. Wraps (sie nehmen noch eine wichtige Rolle ein), gefüllt mit Gemüse und Reis - welches wir noch vom Vorabend hatten und praktischerweise nur erwärmen mussten. 1a!
    Nach der Stärkung haben wir dann aber wirklich, immernoch bei leichtem Regen, unsere Rucksäcke aufgeschnallt und angefangen, zu wandern. Ca. 11km (macht ca. 3,t Std) liegen vor uns bis zu unserem ersten Ziel, dem Grey Glacier (grauer Gletscher😀).
    Joa, also Patagonien lernen wir direkt ziemlich gut kennen 😀 sehr schwer begehbare Pfade, wo wirklich jeder Tritt bedacht gesetzt werden muss, Flüsse runter. Durch den Regen Überschwemmungen überall. Außerdem fegt uns der Wind um die Ohren, und wir müssen ganz schön gegen ankämpfen. Der erste Tag sollte der "einfachste" sein - eieiei...😅 Aber wir lernen noch mehr vom typischen Patagonien am ersten Tag kennen: ständig wechselndes Wetter und damit strahlender Sonnenschein (oh yeaaah), und wunderwunderschöne Natur. Schon nach ca. 1,5 Std. laufen wir am "Lago Grey" entlang und sehen die ersten Eisbrocken in einem tiefen hellblau dort treiben. Auf der anderen Seite Schnee bedeckte Berge. Es ist ein Träumchen! Ausgiebige Pause in der Sonne, wir sind begeistert.
    Begeistert sind wir dann auch sehr bei Ankunft beim "Refugio Grey Glacier". Hier haben wir zwei Betten (die anderen Nächte ja nur Camping), und die ganze Herberge ist einfach nur urgemütlich. Das Bier hat natürlich noch nie besser geschmeckt. Mit unserem Kocher haben wir eine spitzen Nudelsuppe aus der Tüte kredenzt, und danach selbstverständlich noch einen Wein drangehangen. In unserem Zimmer lernen wir dann noch Max & Markus aus Deutschland kennen - Nina & Sina, Max & Markus. Es war witzig 😅 achso, und Ninchens Fuß hat auch alles super mitgemacht.
    Toller, toller erster Tag!
    Uuuff, und ein erster extrem langer Bericht hier...😅🙈🙈
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  • Day131

    Puerto Natales & ein kl. großer Schock

    November 24, 2019 in Chile ⋅ ☀️ 12 °C

    Jaja, nach Patagonien bis in den Nationalpark "Torres del Paine" zu kommen - gar kein leichtes unterfangen & von Puerto Natales aus nochmal starke ca. 5 Std Busfahrt.
    In Ruhe gefrühstückt, fertig gemacht. Und losgelaufen - noch nicht zur Busstation, sondern erstmal zu Carly. Sie reist mit Chris die nächsten Wochen in einem Campervan & nimmt daher netterweise unsere vollgepackten Tagesrucksäcke mit allem, was wir während unserem kommenden 5-Tages Wanderung nicht brauchen, mit. Wir treffen die beiden danach nämlich nochmal, ziemlich genial für Nina und mich 😀 denn je leichter der Rucksack, desto leichter wirds sich definitiv wandern lassen.. :)
    Nicht so ganz genial: auf dem Weg zu Carly - wir sind vollbepackt (Rucksack vorne, Rucksack hinten) - übersieht Ninchen eine mini kleine Treppenstufe (sie war wirklich klein) und knickt einmal sooo richtig schön um. Jau, das genau vor einer 5 tägigen Wanderung - greät! Der Fuß schwillt auch direkt schön an, irgendwas ist zumindestens (an)gerissen...
    Hilft alles nichts: ninchen legt auf der Straße am Wegesrand den Fuß hoch & kriegt von mir sxhoal zwei Ibuprofen reingeschoben (Dr. Max hat uns mal erklärt - Ibuprofen ist entzündungshemmend & hilft daher eig bei allem 😀).
    Ich hab unsere Rucksäcke fix bei Carly abgegeben. Und zu unserem großen, großen Glück: Carly ist Krankenschwester, hat dies sogar in Kanada studiert, & kann uns genaustens sagen, was zu tun ist: Fuss hochlegen, ordentlich Paracetamol & Ibuprofen, Schiene für den Fuss besorgen. Arzt überflüssig.
    Gesagt, getan. Alles in der Apotheke gekauft, Patientin Nina versorgt, und ab nach Puerto Natales. Und wie ihr ja wisst: Ninchen konnte mit der Schiene (sogar erstaunlich gut) wandern, und es ist zum Glück nochmal alles gut gegangen :)
    Naja, unsere Weiterreise nach Puerto Natales hatte sich ein bisschen verzögert und wir waren so gegen vier dort. An sich kein Ding, aber: am nächsten Morgen gings früh los zum Nationalpark, wir mussten noch ein paar Busse etc buchen sowie Lebensmittel, Kocher, Gas, Besteck,... besorgen. Schließlich wollen wir während der Wanderung selbst kochen (das Essen im Nationalpark ist übertrieben teuer, aber mehr zur Orga im nächsten Beitrag). Es war Sonntag, die Läden hatten bis 19 Uhr auf - sagen wir so, war ambitioniert von uns😁
    Mit ein paar guten Tipps vom Hostelbesitzer Diego & guten Willen von uns hat alles reibungslos funktioniert. Und zu unsere Freude wird es erst um zehn/halb elf da unten dunkel - sodass wir um 19Uhr schön ein Bierchen & eine Empanada genossen haben, und Ninchen ihren Fuss gleichzeitig mit gefrorenen Erbsen gekühlt hat. Läuft 😅👌
    Abends haben wir noch bei nem lecker Wein im Hostel gekocht, und sind dann völlig platt (as always😅) ins Bett gefallen!
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  • Day130

    SIE IST DAAAAA

    November 23, 2019 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Ich bin mittlerweile in Santiago (Hauptstadt in Chile), habe Carly (für nur kurze Zeit) verabschiedet, und mich dann auf den Weg zum Flughafen gemacht - denn: die kleine Nina landet heute 😍😍😍 und ich freue mich wie Bolle!!!!
    Nach 7 Monaten Australien in 2009 (oh Gott, 10 Jahre her... 👵) , verschiedensten Urlauben in Europa wie zb Frankreich oder wunderschönes Mallorca, USA zu Kikis Hochzeit in 2015, sind wir beide wieder im Doppelpack unterwegs!! Den Dauerwitz landen wir im Übrigen schon immer wenn wir uns vorstellen: Nina und Sina.. Klar.. 😅
    Naja OK :) sie ist auf jeden Fall pünktlich, unversehrt und mit guter Laune angekommen.
    Da seit Oktober ja Unruhen in Chile und insb. In Santiago sind, haben wir uns entschieden noch am gleichen Tag nach Patagonien, Punta Arenas, weiterzufliegen. (die Bevölkerung protestiert ua für bessere & bezahlbare Bildung, Gesundheits - und Rentenreformen, mehr Gleichberechtigung für alle; leider wirklich sehr grosse Unzufriedenheit im Land.. :().
    Wir haben also noch ein paar Std am Flughafen und setzen uns in die Sonne - Ninchen holt sich direkt mal einen Sonnenbrand ab, aber hey - wird ja noch braun. 😁🙊 Stundenlang gequatscht. Haben ja auch ein bisschen was aufzuholen.. 😃
    Flug klappt, gegen 20Uhr sind wir in Punta Arenas und in einem wunderschönen Hostel. Abends haben wir dann noch Carly (jap, die kanadische Carly:)) getroffen und waren zsm essen, und natürlich Vino trinken.
    So toll, dass Ninchen da ist. Ein langer, auch wenn unspektakulärer, aber toller Tag 😍
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  • Day128

    Mendoza

    November 21, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 29 °C

    Von Buenos Aires sind Carly und ich dann weiter nach Mendoza geflogen (der Flug war so günstig - da konnten wir es uns nicht nehmen lassen, den 24Std-Bus zu skippen 😀).
    Also Mendoza: wohl DIE berühmteste Weingegend in ganz Argentinien, und dementsprechend beliebt bei Backpackern.
    Und auch bei uns 😁 wir haben uns ein Fahrrad ausgeliehen und sind Verschiedene Weingüter angefahren, haben sie natürlich nie ohne eine anständige Weinprobe verlassen. Ein feines Mittagessen (das letzte Steak, bevor wir Argentinien verlassen 🤤) gab's auch.
    Keine Überraschung - die Weine haben vorzüglich geschmeckt.
    Ach, und wir waren in einem echt abgefahrenen Hostel: jeder Raum war mit bestimmten Figuren aus Comic/Disney/Serien ausgestattet und bemalt. Außerdem hatte es im Hostel selbst ein Tattoostudio. Ich hab mich nicht getraut, aber Carly hat sich promt eins stechen lassen (was sie ohnehin haben wollte).
    Ich sag mal - warum nicht... 😀
    Am nächsten Tag sind wir dann schon in den Bus Richtung Santiago, ab wo Carly dann mit Chris weiterreist - und ich ja mit Ninchen 😍😍😍
    Aber dazu im nächsten Beitrag dann wie immer meeehr.
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  • Day126

    Buenos Aires 2.0, Part 2

    November 19, 2019 in Argentina ⋅ ☁️ 26 °C

    So, nun zum Kulturteil: es gab zum einen eine weitere Free Walking Tour durch Recoleta, dem Stadtzentrum von Buenos Aires. Viele interessante Dinge erfahren und gelernt: es gibt bspw genau einen McDonalds in BA, der koscher ist (fraglich, wie sich der hält😅), die Stadt hat die breiteste Straße der Welt (140m😳) & San Martín war ein ziemlich wichtiger Typ in Argentinien (Statue an jeder! Ecke), quasi ihr "Simon Bolivar".
    Neben der Stadtführung war ich noch im Modern Art Museum - erfrischend, aber auch ziemlich verrückt. Naja, schauts euch selbst am 😁
    So oder so, BA ist grooooossartig!
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