• Durch Safi nach Essaouira

    October 16 in Morocco ☁️ 20 °C

    Beim Aufdrehen der Milchtüte heute morgen total erschreckt, weil ich plötzlich den Deckel in der Hand hatte 🤣 das ist man ja so gar nicht mehr gewohnt.

    Im Küstennebel ging es dann Richtung Essaouira. Gut für die Trinkwassergewinnung, schlecht für meine Fotos 🤷🏻‍♀️

    Die Stadt Safi selbst macht einen sehr modernen und sauberen Eindruck. Dabei ist Safi
    „das Herz der marokkanischen Phosphatindustrie, sozusagen der Abfallkübel Marokkos, der dem größten Teil der Bevölkerung nicht gut tut und für soziale Spannungen und Aufstände verantwortlich ist. Einer der wichtigsten marokkanischen Industriestandorte soll weiter massiv ausgebaut werden, obwohl Marokko bereits heute der größte Phosphat-Exporteur der Welt ist. Die ca 300000 Bewohner der Stadt leiden schon jetzt unter extremer Umweltverschmutzung und hoher Arbeitslosigkeit. Selbst wenn sie Arbeit im riesigen Chemiekomplex oder Güterhafen haben, haben sie keinen Anteil am hier produzierten Reichtum, keinerlei Arbeitsschutz und oft sterben sie früh nach schweren Erkrankungen. Die rauchenden Schlote der Industrieanlagen und die ins blaue Meer unsichtbar abgeleiteten Abwässer lassen die Ernten der Felder am Atlantik fragwürdig erscheinen.
    Es ist viel Security-Personal in Uniform im PickUp unterwegs, man möchte sich wohl nicht in die Karten schauen lassen. Scheinbar haben auch Journalisten extreme Probleme, über die Phosphat-Gewinnung zu recherchieren, sei es vor Ort oder bei den Konzernen direkt.“ (gelesen bei Tagpfluecker.de)
    Vielleicht gut, dass das heute etwas vom Nebel kaschiert wurde…

    Erst weit nach Safi zog der Nebel ab, etwas dunstig blieb es aber.

    In Essaouira kurz im Carrefour gewesen, hatte neulich Gurken für Louie vergessen…

    Dann am Strandparkplatz geparkt und die ersten Kamele (also echte…) der Reise zu sehen bekommen. Dann Stadtbesichtigung, bis zum Hafen sind etwas über 2km. Zu sehen ist er wg Nebel (was sonst) erstmal nicht…
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