Tamri Beach und Colorful Village
October 19 in Morocco
☀️ 21 °C
Heute ging es weiter südwärts, noch 1 Tag Küste.
Wir fuhren durch Gebiete mit ganz vielen Argan Bäumen.
„Der Arganbaum ist exklusiv im Südwesten Marokkos zu finden. In dieser Wüstenregion wächst und blüht er praktisch ohne Wasser. Seine Wurzeln schlagen bis zu 30 Meter tief in den Boden, was es ihm ermöglicht nicht nur zu überleben, sondern auch seiner ganzen Umgebung Leben zu schenken. Sein Öl wird als Medizin, Kosmetik und Speiseöl verwendet, die Früchte dienen als Nahrungsmittel und die Blätter als Tierfutter. Ebenfalls spendet der Arganbaum Schatten und ermöglicht dadurch das Überleben von anderen Pflanzen und verhindert die Wüstenbildung. Der Arganbaum soll bis zu 80 Millionen Jahre zurück gehen und ist einer der ältesten Bäume unserer Erde. 10 dieser Bäume versorgen einen Menschen in der Region, insgesamt sind rund 2 Millionen Einheimische direkt davon abhängig. Es ist also leicht zu verstehen, welche wichtige wirtschaftliche, soziale und biologische Rolle der Arganbaum in Marokko einnimmt. Die Arganfrucht, welche im Kern die wertvolle Argannuss enthält, liefert später das wertvolle Arganöl, bekannt als "flüssiges Gold". Die Arganfrucht ist extrem reich an verschiedensten Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und Omega 6, was vom Körper nicht produziert wird. Ein ausgewachsener Baum bringt rund 30 Kg der begehrten Früchte (ca. 4.5 Kg Kernen), was einem Liter Arganöl entspricht. Die ersten Früchte sind erst nach 5 Jahren zu erwarten während der grösste Ertrag eines Arganbaums 50-60 Jahre auf sich warten lässt. Die Früchte besitzen ein bitteres Fruchtfleisch und sind etwa so gross wie Datteln. Die Frucht enthält einen mandelgrossen Kern mit einer 14-mal so harten Schale wie eine Haselnuss. Im Kern befinden sich ein bis drei Nüsse, aus denen später das Arganöl gewonnen wird.“
Auch die Ziegen finden Früchte und Blätter des Arganbaumes lecker und nahrhaft. Und ich hab ja gleich mal einige Naschkatzen erwischt. Die klettern ja bis in Spitzen hoch. Vielleicht bekomme ich das ja auch noch live zu sehen.
Am Tamri Beach wollte ich ursprünglich übernachten, aber es war noch sehr früh und Strand hatten wir ja die letzten Tage.
10km weiter befindet sich ein total süßes buntes Dörfchen. Auch der Strand ist toll. Leider total vermüllt. Die könnten noch so viel mehr aus ihrem Dorf machen, wenn sie den ganzen Mist regelmäßig entfernen. So mochte ich dort auch nicht bleiben.Read more
































