Tag 12 - Borobudur
16 sierpnia, Indonezja ⋅ ☀️ 30 °C
Mit unseren Fahrer und Gide Edwin ging es heute um 8 Uhr 30 los.
1. Halt: Borobudur
Der Borobudur-Tempel (oft fälschlicherweise Bobodur geschrieben) liegt rund 40 Kilometer nordwestlich von Yogyakarta (Jogja) auf der indonesischen Insel Java. Er ist das größte buddhistische Monument der Welt und gehört seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Erbaut wurde die gewaltige Stufenpyramide zwischen 750 und 850 n. Chr. unter der Herrschaft der Sailendra-Dynastie. Die Architektur stellt ein riesiges, begehbares dreidimensionales Mandala dar (ein kosmisches Symbol des Universums). Pilger steigen über neun Ebenen nach oben, was symbolisch den Weg aus den weltlichen Begierden bis hin zur Erleuchtung (Nirvana) darstellt. Auf den oberen Terrassen befinden sich die berühmten glockenförmigen Stupas, in denen meditierende Buddha-Statuen sitzen.
Spannende Fun Facts
Das gigantische 3D-Puzzle: Der Tempel besteht aus über zwei Millionen Steinquadern. Das Verrückte: Er wurde komplett ohne Mörtel oder Zement gebaut. Die Vulkansteine wurden lediglich präzise ineinander verkeilt wie Puzzleteile. [, 2, 3]
Jahrhunderte verschollen: Nach dem Niedergang der buddhistischen Königreiche und vermutlich durch heftige Ausbrüche des nahen Vulkans Merapi wurde die Anlage verlassen. Sie war fast 900 Jahre lang unter Tonnen von Vulkanasche und dichtem Dschungel begraben, sodass die Einheimischen sie nur noch als „Borobudur-Hügel“ kannten. Erst 1814 wurde sie vom britischen Gouverneur Sir Thomas Stamford Raffles wiederentdeckt. [1, 3]
Kopflose Buddhas: Von den ursprünglich 504 Buddha-Statuen fehlt fast der Hälfte der Kopf. Im 19. Jahrhundert plünderten Entdecker und Souvenirjäger die Anlage. Der niederländische Kolonialstaat verschenkte sogar offiziell einige Buddha-Köpfe und Skulpturen an den König von Siam (heute Thailand), wo sie noch heute im Museum stehen. [1, 3, 4]
Die leere Hauptstupa: Die riesige, oberste Stupa im exakten Zentrum der Anlage ist vollkommen leer und besitzt keine Verzierungen. Dies ist kein Fehler, sondern Absicht: Es symbolisiert die absolute Reinheit und die Formlosigkeit des Nirvanas. [, 2]
Strenges Schuhverbot: Um das jahrhundertealte, empfindliche Gestein vor Abrieb zu schützen, gelten strenge Regeln. Besucher dürfen die oberen Terrassen nur noch mit speziellen, umweltfreundlichen Flip-Flops aus Pandanblättern (Upalat) betreten, die man vor Ort erhält. [1, 2] Czytaj więcej






























Podróżnik😭 kein Bild von den Pandanlatschen 😠
PodróżnikDas Bild dazu habe ich mir gespart…. recht unbequeme die Dinger….🤓