• Tag 21 - Rinca Island

    Ieri, Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach dem Lunch geht es auf die Insel Rinca. Auf zu den Komodowarane...

    Rinca ist eine indonesische Insel im Komodo-Nationalpark und einer der Hauptlebensräume des Komodowarans.
    ​Lage: Kleine Sundainseln, östlich von Bali.
    ​Besonderheit: Hohe Dichte an Komodowaranen; die Tiere leben dort in freier Wildbahn.
    ​Tourismus: Beliebtes Ziel für geführte Trekking-Touren von Labuan Bajo aus.
    ​Schutzstatus: Teil des UNESCO-Welterbes zum Schutz der Riesenechsen und der maritimen Umwelt.

    ​Dichter besiedelt als Komodo: Obwohl die Nachbarinsel Komodo berühmter ist, hat Rinca im Verhältnis zu ihrer kleineren Fläche eine besonders hohe Dichte an Waranen (ca. 1.300 Tiere).

    ​Baumflucht der Babys: Junge Warane schlüpfen und klettern sofort auf Bäume, wo sie die ersten 1–2 Jahre leben. So schützen sie sich vor den Erwachsenen, die auch Kannibalen sind.

    ​Kein Bakterien-Mythos, sondern echtes Gift: Früher glaubte man, Bakterien im Speichel töten die Beute. Warane besitzen jedoch Giftdrüsen im Unterkiefer, die Blutgerinnung hemmen und Schocks auslösen.

    ​Fressmaschinen: Ein ausgewachsener Waran kann bei einer einzigen Mahlzeit bis zu 70 % seines eigenen Körpergewichts an Nahrung aufnehmen.

    ​Nase am Maul vorbei: Warane „riechen“ nicht mit der Nase, sondern mit ihrer gespaltenen Zunge. Sie fangen Duftstoffe aus der Luft auf und können Aas aus bis zu 11 Kilometern Entfernung orten.

    ​Jungfernzeugung möglich: Weibliche Komodowarane können sich durch Jungfernzeugung (Parthenogenese) fortpflanzen und ohne ein Männchen befruchtete, ausschließlich männliche Eier legen.

    ​Stelzenhäuser zum Schutz: Die Ranger und Bewohner auf Rinca bauen ihre Häuser auf Stelzen, da die Echsen problemlos Türen öffnen und in Innenräume gelangen könnten.

    ​Täuschend schnelle Lauerjäger: Warane wirken meist träge und bewegen sich langsam, können aber im kurzen Sprints Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h erreichen.

    ​Verdauung im Ganzen: Beutetiere werden oft im Ganzstück oder in riesigen Brocken verschluckt. Unverdauliches wie Haare, Zähne und Hufreste erbrechen sie tagelang später in Ballen.

    ​Gute Schwimmer: Wenn Nahrung knapp wird, schwimmen Warane problemlos von Rinca zu kleineren Nachbarinseln.
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