• Day 103 Siquijor

    17 aprile, Filippine ⋅ ☁️ 30 °C

    Da wir unsere Scooter noch vom Vortag hatten, entschieden wir uns, gleich am frühen Morgen die Insel weiter zu erkunden. Unser erster Halt war beim alten Balete Tree, einem eindrücklichen, uralten Baum, der auf Siquijor fast schon etwas Mystisches ausstrahlt. Direkt dort konnten wir auch unsere Füsse in ein Fischspa halten.

    Wobei Fischspa hier fast ein bisschen harmlos klingt. Die Fische waren nämlich überhaupt nicht so klein, wie wir das sonst aus den Ferien kennen. Einige waren richtig gross, fast so gross wie unsere Unterschenkel. Einer dieser besonders mutigen Fische hat sogar an Louis’ Fuss geknabbert.

    Danach ging es weiter zu den Cambugahay Falls, einem der bekanntesten Wasserfälle auf Siquijor. Uns fiel sofort auf, dass es hier deutlich touristischer war als bei dem Wasserfall vom Vortag. Trotzdem haben wir es sehr genossen. Die Jungs hatten grossen Spass und schwangen sich mit einer Tarzan-Schaukel immer wieder ins Wasser. Es wurde ausprobiert, gelacht, geplanscht und natürlich blieb es nicht nur bei einem einzigen Sprung.

    Mit dem Scooter ging es später wieder zurück zu unserer Unterkunft. Gerade unterwegs auf der Insel ist uns einmal mehr aufgefallen, wie freundlich die Menschen hier sind. Die Filipinos grüssen uns, lachen uns an und irgendwo wird fast immer gesungen. Besonders Leroy ist das aufgefallen, und er fragte mich, warum die Menschen hier so glücklich wirken. Eine schöne Frage, auf die es wahrscheinlich gar keine einfache Antwort gibt. Aber diese Herzlichkeit spürt man hier wirklich überall.

    Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich mit Magic: The Gathering, das sich im Moment zu einem richtigen Familienspiel entwickelt hat und das wir alle sehr gerne spielen.

    Am Abend war gerade Ebbe, und natürlich wollten wir uns das auch noch aus der Nähe anschauen. Dabei wurde uns wieder einmal bewusst, wie faszinierend die Wasserwelt ist. Plötzlich entdeckt man Tiere und kleine Lebewesen, die uns beim Schwimmen oder Schnorcheln sonst gar nicht auffallen. Erst wenn sich das Wasser zurückzieht, sieht man, wie viel Leben hier direkt vor unseren Füssen verborgen ist.
    Leggi altro