• Tag 19 Miami - USA

    November 28, 2025 in the United States ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute sind wir in Miami einer Stadt mit vielen Superlativen. Gegründet von einer Frau - Julia Tuttle im Jahre 1896 eine sehr spannende Geschichte.
    Sie kaufte nach dem Tod ihres Mannes in den 1870er Jahren Land an der Küste Floridas, wo das heutige Miami liegt, und baute dort Orangenplantagen. Sie erkannte wie fruchtbar dieses Land war und auch durch das milde Klima ein Ort, an den die Menschen, wie sie auch gerne bereisen würden. Das Problem war, das Gebiet war schwer erreichbar, es brauchte eine Eisenbahn. Sie schickte Orangenzweige, die Frostschäden überstanden hatten, an Henry Flagler als Beweis, dass das Klima mild genug für Landwirtschaft sei. Flagler war Bauer von Eisenbahnen.
    Er war so beeindruckt dass er seine Eisenbahnlinie bis nach Miami verlängerte. Die Tür für den Tourismus und Handel war geöffnet und Miami wurde offiziell gegründet – Julia Tuttle gilt daher als „Mutter Miamis“, die Stadt wäre ohne ihre Initiative kaum entstanden.
    Vorallem der Kreuzfahrttourismus boomt hier. Miami hat Platz für das Anlegen von 21 Schiffen gleichzeitig. 6.8 Mio Passagiere kommen jährlich mit Kreuzfahrtschiffen hier an. Neben unserer Diva liegen heute 10 weitere Schiffe im Hafen.
    Um 8.15 ging es zu unserer Tagestour diesmal mit Aida. Der erste Stop waren die Everglades. Hier leben ca. 28.000 Alligatoren und ca. 4.500 Krokodile. Alleine in den letzten 70 Jahren sind 30 % der Everglades schon zerstört worden durch den Menschen🙈Wir sind mit den Spezialbooten durch die Sümpfe gefahren und haben einige Alligatoren ganz nah gesehen.😅🐊🐊 In einer Vorführung danach hat der Guide uns einiges über das Leben und Verhalten der Tiere erzählt. Weiter ging es nach Little Havanna. Hier leben viele Kubaner. Man fühlt sich wie auf Kuba. Bars und Zigarrengeschäfte an jeder Ecke. Weiter zum Pier 5 hier sind wir ein bisschen am Hafen entlang geschlendert - natürlich mit Starbucks😅bis es mit dem Boot nach Fisher Island und vorbei an den Häusern von vielen Prominenten ging. Was zum Schluss natürlich nicht fehlen durfte war der berühmte Miami Beach vorbei an dem Haus von Versace auf dessen Treppe er erschossen wurde. Das Wetter war leider nicht so wie gedacht 16 Grad und sehr windig. Die Stadt an sich ist interessant der Ausflug war auch wirklich schön, aber es ist keine Stadt, die mich so umgehauen hat.
    Zurück aufs Schiff ging es kurz zum Aufwärmen in die Sauna, dann zum Essen und jetzt gleich zu der Show von Sarah Barelly, einer Transvestie Künstlerin.
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