• Tag 58 -Seetag

    January 6, Pazifischer Ozean ⋅ 🌙 23 °C

    Guten Morgen vom Pazifik. Ein weiterer Seetag liegt vor uns. Der Wind hat zugenommen, die Wellen sind höher geworden und es ist nicht mehr ganz so warm, 23 Grad und leichter Regen. Es ist so wie beim Zurückstellen der Uhren jeden Tag ein bisschen kälter bis wir auf 0 Grad angekommen sind in Busan.
    Nach Sport und Frühstück habe ich mir erneut einen Vortrag von Ingo Bauernfeind angehört, diesmal zum Thema „Meuterei auf der Bounty“. Wie immer sehr interessant.
    Danach hat die Arbeit gerufen, und ich habe mich wieder einige Stunden mit meinem Shop beschäftigt. Heute funktionierte das Internet glücklicherweise wieder deutlich besser.
    Andreas und Frank sind beide begeisterte Saunagäste. Gestern und heute fand erneut die Sauna-Meisterschaft statt. Als Stammgäste durften sie gemeinsam mit einem Crew-Mitglied einen eigenen Aufguss kreieren. Unter dem Motto „Ping und Pong“, im Bademantel, mit asiatischer Musik und einer besonderen Wedeltechnik, sind sie an den Start gegangen und haben einen großartigen zweiten Platz erreicht. Herzlichen Glückwunsch!
    Was ich in den letzten Tagen leider gemerkt habe ist, dass der Umgangston rauer wird, die Passagiere teilweise so unfreundlich sind. Ein Beispiel- ich fahre ja nie Aufzug, aber gestern musste ich schnell mal von Deck 6 nach oben. Der Aufzug öffnet sich. Es waren drei Personen darin. Ich sagte, haben Sie noch einen Platz für mich (eher so aus Höflichkeit und Spass) und die Dame darin sagte, nein hier ist kein Platz mehr, und die Tür ging wieder zu. Ich stand fassungslos vor diesem Aufzug, der für zwölf Personen freigegeben ist.
    Es ist auch sehr traurig zu beobachten, wie das Personal teilweise sehr unfreundlich von den Passagieren angesprochen wird – in einer Art, die absolut nicht akzeptabel ist. Dabei sind es genau diese Menschen, die mit ihrem täglichen Engagement und ihrer Freundlichkeit diese Reise so besonders machen. Wirklich schade, dass bei manchen offenbar die Kinderstube verloren gegangen ist. Auch das sind Erfahrungen, die man macht, wenn man so lange Zeit mit denselben Menschen an Bord ist. Sehr schade.
    Weiter planen wir fleißig unsere Ausflüge für Japan und Korea. Da es sich um eine ganz andere Kultur handelt und vieles nicht auf Englisch beschildert ist, haben wir uns entschieden, die Ausflüge über AIDA zu buchen – so ist man einfach auf der sicheren Seite.
    Nach einem kurzen Abendessen ging es dann auch schon zurück in die Kabine.
    Heute Nacht werden die Uhren wieder eine Stunde zurück gestellt. Dann sind wir nun 10 Std. Deutschland voraus. 😍
    Ein schöner Tag geht wieder zu Ende
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