• Tag 74 - Ishigaki - Japan

    22 gennaio, Giappone ⋅ 🌬 15 °C

    Heute sind wir in Ishigaki angekommen. Leider zeigte sich das Wetter noch nicht von seiner besten Seite: windig, wolkig und etwa 14 Grad. Nach einem kurzen Frühstück sind wir dennoch mit guter Laune losgezogen.
    Andreas hat einen ausgedehnten Fahrradausflug über die Insel bis zum Leuchtturm gemacht. Ich bin zunächst zum Yaima Mura Village gefahren. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Freilichtdorf, das das Leben auf den Yaeyama-Inseln vergangener Jahrhunderte zeigt. Eine Frau hat für uns traditionell getanzt. Die historischen Häuser mit ihren roten Ziegeldächern, Steinzäunen und kleinen Gärten vermitteln sehr authentisch die alte Inselkultur, wie die Menschen in alter Zeit gelebt haben. In der Anlage gibt es außerdem ein Affengehege – die Tiere waren unglaublich zutraulich, sind auf mir herumgeklettert und einfach unfassbar süß.
    Besonders schön war der Spaziergang durch den dichten Mangroven-Wald. Die dichten Wurzelgeflechte, die teilweise direkt aus dem Wasser ragen, bilden ein einzigartiges Ökosystem, das war sehr beeindruckend. Etwas traurig war allerdings der Anblick eines Wasserbüffels, der einsam an einen Baum angebunden war – das hat mich sehr berührt. Abgesehen davon war die Anlage sehr stimmungsvoll, und man konnte die alten Traditionen gut erspüren.
    Anschließend ging es mit dem Bus weiter zur Ishigaki-Tropfsteinhöhle. Sie ist eine der größten Kalksteinhöhlen Japans und beeindruckt durch lange, gut begehbare Gänge mit beleuchteten Stalaktiten und Stalagmiten. Die Höhle war schön anzusehen, auch wenn die gestrige Höhle für mich noch eindrucksvoller war. Damit war mein Ausflug nach etwa drei Stunden beendet – genau die richtige Dauer.
    Zurück auf dem Schiff habe ich etwas gearbeitet und auf Andreas gewartet. Gemeinsam sind wir später zum Auschecken aus Japan in die Aida Lounge gegangen. Jeder Gast musste sich offiziell aus Japan abmelden; besonders angenehm war, dass die Beamten dafür direkt auf das Schiff kamen.
    Nun haben wir Japan verlassen und sind auf dem Weg nach Taiwan. Es waren wirklich tolle Tage hier: unglaublich freundliche, respektvolle Menschen, viel Disziplin und eine wohltuende Ruhe. Ein Land, in das ich sehr gerne wieder reisen möchte.
    Somit geht die Zeit in Japan zu Ende und weitere neue Destinationen warten auf uns.
    Zum Abschluss waren wir noch kurz in der Sauna. Danach habe ich weitergearbeitet, da einige Themen anstanden. Jetzt geht es ins Bett – morgen wartet ein langer Tag in Taipeh auf uns.
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