• Alles im Zeichen von „Voodoo“

    January 8 in Benin ⋅ ⛅ 27 °C

    Früh aufstehen und an der Rezeption den Blog auf den Weg bringen.
    Frühstücken und weiter geht’s.
    Wir setzen mit einem Kahn über nach Togoville. Der Kahn wird mit „Manneskraft“ vorwärts gebracht. Mit einem Staken, das Wasser ist nicht tief.
    Togoville ist nicht groß, knapp 80000 Einwohner.
    Viel über die Geschichte von Togo gehört, von Sklavenhandel. Die Deutschen waren wohl nicht Am Sklaven – Handel, sondern nur am Handel interessiert, daher haben die Deutschen hier noch einen guten Ruf.

    Kanalisation ist vorhanden, allerdings überirdisch neben dem Weg läuft der Kanal, geruchstechnisch eindeutig zu identifizieren.
    Wir besuchen die Kirche, gebaut von Deutschen, Johannes Paul II, war auch hier.
    Schön von weitem hat man Frauen singen hören. So eine schöne Atmosphäre, viele Frauen singen und klatschen im Kreis, man kann sich kaum der Stimmung entziehen.
    Hier leben viele Christen, Animisten und wenige Muslime friedlich nebeneinander.
    Wir laufen durch das Animistenviertel und besuchen eine Voodoopriesterin.
    Einige Regeln, bevor wir ihren Tempel betreten dürfen.

    Männer Oberkörper frei, Frauen tragen einen Sarong. Vor jedem Fragen klatschen, damit wird die Priesterin auch begrüßt, und die Ahnen ebenfalls.
    Uns werden die Vorgehensweisen des Voodoo erklärt. Die Rituale, die fast immer mit rituellen Schlachtungen von Hühnern und Ziegen einher gehen.

    Wir fahren über die Grenze von Togo nach Benin. Endloses Ausfüllen von Papieren – nicht das wir nicht schon beim Beantragen des E-Visa getan hätten.
    Hier noch mal die gleiche Prozedur.
    Und eines ist ganz offensichtlich – Korruption. Alle Beamten hier arbeiten gerne an den Grenzen. Gibt ein gutes Bakschisch. Einer aus dem Bus wagt es, ein Foto zu machen…..

    Wir fahren in ein Dorf. Auch hier werden wir einen Tanz sehen. Das ganze Dorf kommt zusammen, Männer trommeln und Frauen tanzen.
    Große Figuren, sehen aus wie überdimensionierte Strohhüte, rotieren über den Platz. Angeblich ist kein Mensch darunter verborgen, sondern die Geister.
    Auch hier werden Rituale vollführt, Maismehl auf den Boden gestreut, Palmwein oder Schnaps auf den Boden gestreut.
    Man demonstriert uns, dass unter dem Hut kein Mensch ist, indem uns der leere Innenraum gezeigt wird.
    Eine Flasche wird zerschlagen, das Glas gestampft und 2 Männer essen Pulver und kleine Glasstückchen.
    Auch hier kommt ein Huhn ins Spiel, Ein Huhn wird gefesselt und dem Voodoo Gott gezeigt. Anschließend wird es in eine Schale gelegt und der Voodoo Gott stülpt sich darüber. einige Sekunden später legen ein paar Männer den Strohhut auf die Seite, und die Schale enthält jetzt ein gekochtes, noch warmes Huhn. Hmmm???
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