Heraxxy

Joined October 2018
  • Day7

    Die Steiküste bei Ahrenshoop

    August 28 in Germany ⋅ ☁️ 26 °C

    Ahrenshoop, Künstlerkolonie vor fast 150 Jahren - nachvollziehbar, dass jemand der z.B. malt, hier viele Motive findet. Und wenn sich dann noch Gleichgesinnte zusammenfinden...

    Und hier beginnt das Ende meines kleinen Trips an die Ostsee: Das Regenbogencamp in Born a. Darß kann ich absolut weiterempfehlen. Da ich wo ich stand, war das Haus mit WC und Duschen ganz neu und der naturbelassene Platz ohne Parzellierrung absolut nach meinem Geschmack. Eine nette Bar am kleinen Strand zum Bodden gleich an der Surfschule. Und obendrein war es für mich noch der günstige der Campingplätze, die ich besucht habe 👍👍👍 p.s. hier hat mich auch von Anfang an nichts irritiert, trotz Wolkenbruch. Ist das nun die Gewöhnung oder lag es am Platz oder beides? 🤔Read more

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  • Day7

    Der Darßwald zieht mich magisch an

    August 28 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Der Darß lässt mich einfach nicht los. Heute hatte ich als primäres Ziel den Weststrand im Blick. . Dort wo stetig Sand abgetragen wird, der sich dann an der Spitze vom Darß wieder anhaftet. Auf dem Weg dorthin bin ich dann wieder durch den Darßwald gefahren, das dritte mal mittlerweile, und jedesmal habe ich einen anderen Teil durchquert. Es gibt dwn alten und den neuen Darßwald, wobei der neue Schlappe 2000 Jahre alt ist. Man sieht aber haarscharf die Kante, wo der neue beginnt. Dort war nämlich vor 3000 Jahren mal die ehemalige Ostseeküste. Aufgrund von Strömungsveränderungen haben sich dann erst Sanddünen gebildet, die nach und nach bewachsen sind. Der Hammer ist, das diese Kante noch genau sichtbar ist anhand des Höhenunterschiedes und dann sind die Dünen ja so wellenartig hoch und tief. Diese Täler ( genannt Riefen) und Höhen ( Reffen) sind abwechselnd unterschiedlich bewachsen. In den Riefen (Tälern) wachsen Laubbäumen und auf den Anhöhen Nadelbäume. Diese wiederum sind Licht aber schattig genug, dass darunter Farbe wachsen. Und das ganze wechselt sich 120 mal ab. Ich hab jetzt nicht mitgezählt 😅aber es ist absolut beeindruckend. Davon abgesehen war es bei dieser Hitze heute ( kein bennenswerter Wind) nur im Wald richtig angenehm. Habe jeden Moment tief eingesogen.Read more

  • Day7

    Der Weststrand vom Darß

    August 28 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Weststrand hat sehr schönen feinen weißen Sand. Ich glaube am schönsten ist er in der untergehenden Abendsonne oder früh morgens, wenn die Badegäste, vorwiegend nackig, nicht da sind sind. schöne Fotomotive sind die viele abgebrochene Äste und Bäume, die da herum liegen - der Wind nagt an dieser Stelle sehr stark an der Insel.Read more

  • Day6

    Ein Glückstag

    August 27 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute morgen habe ich das Wellness-Camping verlassen. Für den Abend hatte ich Optionen, aber ich wollte erstmal mit dem Rad an die Ostspitze vom Zingst fahren, nach Pramort, von Zingst aus 16 km, also entspannt. Die letzten 8 km, vom Parkplatz „3 Eichen“, darf kein Auto mehr fahren. Den RadWeg auf dem Deich verlassen ist auch nicht erlaubt. - Natur-Schutzzone. Links der Strand zur Ostsee und rechts die Wiesen am Darß sind absolut unberührt. Der Weg geht immer auf dem Deich entlang nur geradeaus, stramm gegen den Wind bis zum Ende der Insel , wo die Vogelbeobachtungshütten stehen. Das dezimiert schonmal etwas die Besucherzahlen. Dann gibt es noch einen 1,5 km langen Weg zur der „Hohen Düne“ ( 14 m hoch, niedlich ...wo ich doch gerade erst die über 100 m Höhe Düne du Pilat erklommen hab). Dorthin darf man nur zu Fuß und wieder nicht links und rechts vom Weg ab, da es die absolute höchste Natur-Schutzzone ist. Man hätte den Weg von der Beschaffenheit her gut mit dem Rad fahren können. Aber : ich schätze zu viel Action für die Tierwelt 🙄 und auch das minimiert die Anzahl der Menschen weiter erheblich. Die wenigen, denen ich dort begegnet bin, haben sich das Glück der Einsamkeit und die Schönheit dieses unberührten Fleckchen wahrlich verdient bei den gefühlten 40 grad auf dem Weg dorthin windgeschützt hinter den Dünen. Während ich da so vor mich hintrotte und mich mehrmals frage, ob es die Mühen wert sein wird, fällt mir ein, dass ich mein Geld vergessen hab.😱 Nicht, dass es dort eine Kaffesstand gäbe 🤣 aber mein Plan war, auf dem Rückweg zum Auto auf halber Strecke in einen Biergarten einzukehren. In den Tiefen meiner Hosentaschen fanden sich nur 2,50 ,mit etwas Glück bekäme ich dafür einen Kaffee, aber statt Kuchen wurde es dann wohl mein Apfel werden müssen. Aber der Tag sollte sich zu einem Glückstag entpuppen. Ich traf die beiden Frauen wieder, mit denen ich zuvor in der Beobachtungsstation mein Fernglas teilte und auch ansonsten die Freude über das, was wir alles so entdeckten - u.a. durchs Wasser wanderndes Dammwild und Silberreiher. Sie sahen offenbar meinen hängenden Kopf, und ich erzählte ihnen von meinem Missgeschick. Sie verließen kurz nachdem ich ankam, den Beobachtungssturm, aber kurze Zeit später kamen eine der beiden wieder hochgeklettert und gab mir 4,- damit es noch für den ersehnten Kuchen reichen sollte. Ich war ganz aus dem Häuschen. Menschen können sooooo nett sein! Und was soll ich sagen: zum Überfluss hab ich dann auch noch den Seeadler gesehen - damit hatte ich nun garnicht gerechnet. Wow - die Natur dort hat mich sehr berührt und beseelt. Vielleicht braucht es auch eine gewisse Langsamkeit, um dort auch innerlich anzukommen. Der halbstündige Fußmarsch dorthin hatte wohl seine Berechtigung.
    Ich hab dann also meinen Kuchen bekommen zum Kaffee und konnte plötzlich mit Leichtigkeit entscheiden, wo ich als nächstes hinwill. Am Regenbogencamp in Born am Darß angekommen - es waren nur ca 20 km Autofahrt - habe ich mir einen ganz natürlichen nicht parzellierten Platz unter Kiefern ausgesucht - DAs ist MEINE Umgebung. So mag ich es. Morgen mach ich Fotos. Die ersten Blitze zückten nämlich bereits bei meiner Ankunft. Kaum, dass ich mich etwas sortiert hatte, ging’s los mit Regen. Güsse. Wolkenbrüche. Blitze und Donner. Zum Glück kein starker Wind. Um mich herum sind mittlerweile kleine Seen. Aber das dürfte bei dem sandigen Untergrund morgen alles wieder weg sein. Mittlerweile ist ein ganzer gemütlicher Abend im meinem Mini-WOMo vergangen. Ich hab keinen Fuß vor die Tür gesetzt, mir u.a. was zu essen gemacht ( Müsli: ist einfach zu handeln und lecker ) und werde das auch nicht bevor die Sonne morgen früh wieder scheint. Ich fühl mich großartig und bin glücklich = ein Glückstag 😀.
    Ps heute morgen hab ich von meinen Bus-Nachbarinnen WD-40 bekommen. Die Heckklappe qietschte und knarzte unglaublich laut und war zudem sehr schwer gängig - das war zuhause noch nicht so. Nun ist alles wieder geschmeidig und flüsterleise. Das Zaubermittel hab ich nächste mal auch dabei 👍👍👍
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  • Day5

    Radtour Nonplusultra

    August 26 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

    Wie beschreibt man eine Radtour, die so vielfältig ist, dass man sich hinterher fragt, wie das alles in eine Tag passen konnte. Vom Zingst aus bin ich rübergefahren nach Prerow. Dort bin ich extra noch durch den Ort gefahren und habe mir nochmal die Darß-Türen in den Hausern angeschaut. Da hinter Prerow gleich der Urwald beginnt... (wirklich!) ...musste ich da auch nochmal einen kleinen Abstecher machen. Einmal ist keinmal und der letzte Besuch liegt ja nun schon einige Jahre zurück. Der Darßwald ist ganz alt und wunderschön. „Der Darßwald umfasst 5800 Hektar und ist Teil des Nationalparkes Vorpommersche Boddenlandschaft. Der Bereich um Darßer Ort und der Nordwestteil des Waldgebietes gehören zur Schutzzone 1, in der keine menschliche Nutzung erfolgen soll und eine natürliche Entwicklung der Flächen angestrebt wird.“( Wikipedia). Die eine oder andere Huckelpiste muss man allerdings aushalten. Eine vermeintliche Abkürzung, zu ich mich verleiten lassen habe, hat nur dazu geführt, dass ich mit sandigem Untergrund gekämpft habe. Die Mountain-Biker hätten auf der Offroad-Strecke ordentlich ihren schweißtreibenden Spaß haben können. Ich habe einfach die höchste E-bike Stufe gewählt und war froh, dass ich doch ein bisschen mehr Profil drauf habe mittlerweile als anfangs und so ging es dann einigermaßen.
    Nach dem Wald kam der Bodden, etliche Häfen und Örtchen, Wunderschöne Häuser und auch wieder Türen und letztlich habe ich in Born am Hafen gestoppt. Ich hatte nämlich vormittags in Zingst am Hafen gesehen, dass ein Schiff eine große Runde fährt über die Bodden, habe mir den Fahrplan fotografiert und meine Route so gelegt, dass ich die Option habe, mit dem Schiff zurückzufahren. Ist super aufgegangen meine grober Plan.
    Und was das Luxuscampen anbetrifft: die luxuriösen sanitären Anlagen kann ich sehr gut haben. Ist aber für mich persönlich nicht länger als zwei Nächte nötig Deswegen geht es morgen weiter woanders hin.... Die Stellplätze sind sehr groß aber insgesamt ist mir alles zu symmetrisch angelegt. Ich mag es von der Umgebung her natürlicher. Richtig schön grün und etwas aufgelockerter wirkt es im Zeltbereich.
    Mal schaun, was morgen so alles passiert
    I
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  • Day4

    Luxuscampen auf Zingst?

    August 25 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich stelle fest, dass ich zwar reisefreudig und spontan bin, aber mit neuen Campingplätzen muss ich mich immer erst anfreunden. Irgendwas gibt es immer, was mich an nem Campingplatz erstmal stört. Bin halt die super Stellplätze vom WOMo-Urlaub gewöhnt, die der Stellplatz-Findefuchs Lars immer aus dem Netz zaubert. Aber das hier ist kein WoMo-Urlaub, denn der C8 ist ein zwar ein. wahres Raumwunder und auch super gemütlich innen, aber ein Bad hab ich trotzdem nicht reinbekommen 🤪 Deswegen, und weil ich allein Reise, diesmal Campingplätze. Der Campingplatz, den ich mir ausgeguckt hatte in Zingst, war ausgebucht. Also bin ich weiter zum nächsten. Da das Internet gerade mal wieder dunkle Stunde hatte ( ist sehr ungewohnt) wusste ich nicht so genau was mich da erwartet: Wellness-Campen? Ist genauer gesagt Luxuscampen. Da ich meine Zeit nicht mit möglicherweise erfolglosen Suchen verbringen wollte, bin ich auf dem Platz rumgegangen und hab mir einen der angebotenen Stellplätze ausgesucht. Jede Menge Platz, ruhig, Bäume und die sanitären Anlagen der reinste Luxus. Ob man das braucht? Hm, mal schaun. Jedenfalls vermissse ich die tolle Pferdeweide von heute morgen noch immer etwas. Bin schon eher ein Naturfreund. Gleich ne Radtour gestartet (siehe Bilder ) und später dann den Sonnenuntergang bewundert und dabei Cocktail auf der Seebrücke geschlürft. Kennt jemand Wakabalimama? 🤪 So Oder so ähnlich hieß er - Vorne Waka hinten Mama jedenfalls 🤣 sehr lecker 😇Read more

  • Day3

    Doch noch nach Wismar

    August 24 in Germany ⋅ ⛅ 23 °C

    Habe bei der Radtour über die Insel Poel auf Wismar gucken können mit meinem Fernglas und habe zu meiner Überraschung ein Kreuzfahrtschiff entdeckt. Nicht, dass ich ein Fan wäre von Kreuzfahrten, eigentlich genau das Gegenteil, aber das hat mein Entdeckernaturell i-wie angefeuert. Und plötzliche stand Wismar dann wieder auf meiner Liste obenauf. Habe daher meinen Aufenthalt auf dem Campingplatz in Timmendorf auf Poel um eine Nacht verlängert. Außerdem fühl ich mich mit Blick auf Pferdis beim Aufwachen, dem wohlbekannten Schnauben und dem Duft nach Pferd schon sehr zuhause. Wismar mit dem Rad ca. 20 km entfernt, also angenehm. Die Stadt gehört zum Weltkulturerbe aufgrund des alten Stadtbildes. Drei sehr große Kirchen fallen einem sofort ins Auge, auf die Georgenkirche kann man mit dem Fahrstuhl fahren, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen habe. Ich liebe Ausblicke von oben. Da sehr schöne Schilder angebracht sind, was wo zu finden ist, war es sehr aufschlussreich. Im alten Hafen gibt es auch alte Traditionssegler zu bestaunen - auch zum mitsegeln, wer will. Und ich hab entdeckt, dass ein kleines Ausflugsschiff nach Poel rüberfährt und gleich gefragt ob auch Räder mitdürfen. Sie dürfen 😊 In der Werft werden übrigens die weltgrößten Kreuzfahrschiffe gebaut, hauptsächlich aber für den asiatischen Markt. Das Schiff was dort liegt, dient aber zur Unterbringung der Werftarbeiter für die nächsten 2 Jahre. Es wird mächtig gebaut an einem neuen großen Anleger und in 2 Jahren wenn fertig, werden auch Passagiere in Wismar an und von Bord gehen können. Mein Rückweg zur Insel habe ich am Abend dann tatsächlich mit dem Schiff gemacht ( die Strecke mit dem Rad zurück kannte ich ja schon - voll langweilig ) . Die Schifffahrt hat sich als absolut interessant herausgestellt. Um diese Zeit sind nur noch eine Hand voll Menschen mitgefahren und der Kapitän hat uns eingeladen, bei ihm auf der Brücke zu sitzen und hat uns ganz viele interessante Sachen erzählt. Ein gelungener Tagesausflug ganz nach meinem Geschmack.Read more

  • Day2

    Insel Poel

    August 23 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Wismar muss warten. Ich will erstmal an Meer. Also habe mir einen Campingplatz auf Poel gesucht. Weil ich auf Poel noch nicht war, weil es eine kleine Insel ist und weil man so quasi immer Meer in Sicht hat , wohin man auch fährt mit dem Rad. Es gibt hier entspannte Strände, kleine Häfen und Steilküsten, abwechslungsreich hier. Bei meiner Rückkehr von der Radtour hab ich dann gesehen, dass der Campingplatz ausgebucht ist. Gut, dass ich schon mittags da war. Einen Platz in erster Reihe direkt am Wasser wie in Schwerin am See gibt es hier allerdings nicht. Aber dafür gleich den Strand und einen kleinen hübschen Hafen direkt hinter dem Campinplatz. Und den perfekten Sonnenuntergang gab es gratis 😉Read more

  • Day1

    Schwerin - und schon wieder ein Schloss

    August 22 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Ostsee - ich komme 😀 das Bett ist noch vom Festival im Auto und muss ja genutzt werden 🤪 beim Betrachten der Karte hat mich als Zwischenetappe Schwerin gelockt, weil dort ein großer See auf der Karte zu sehen war. Könnte gut sein zum Radfahren. Hat sich auch absolut bewahrheitet. Tja, und dann hab ich mal geschaut, was Schwerin so zu bieten hat, und habe das Schloss entdeckt . Damit war sozusagen alles klar 😇. Ich konnte einfach nicht widerstehen.
    Da ich ja diesmal mit sozusagen „WOMo light“ unterwegs bin und obendrein allein, habe ich mich erstmal für einen Campingplatz entschieden. Super Wahl....klein, aber fein und direkt am See mit dem Auto. Läuft 👍
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  • Day19

    Zuhause

    July 12 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Unser letzter Stellplatz war ganz unspektakulär an einem Bach am Rande eines kleinen Ortes in Belgien. Von dort aus sind wir dann durch strömenden Regen auf der Autobahn bis nach Hause gefahren und wurden dort herzlich mit einem warmen Abendessen begrüßt. Dann Sachen ausgepackt und frisch geduscht ins Bett. Wir sind erschöpft, aber glücklich. Es ist ein tolles Gefühl, die Reise gleich dokumentiert zu wissen, und es war schön, immer wieder mal Feedback von unseren "virtuellen Reisebegleitern" zu erhalten. Merci! (Heike und Lars)Read more

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