Juni 2019
  • Day19

    Zuhause

    July 12 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Unser letzter Stellplatz war ganz unspektakulär an einem Bach am Rande eines kleinen Ortes in Belgien. Von dort aus sind wir dann durch strömenden Regen auf der Autobahn bis nach Hause gefahren und wurden dort herzlich mit einem warmen Abendessen begrüßt. Dann Sachen ausgepackt und frisch geduscht ins Bett. Wir sind erschöpft, aber glücklich. Es ist ein tolles Gefühl, die Reise gleich dokumentiert zu wissen, und es war schön, immer wieder mal Feedback von unseren "virtuellen Reisebegleitern" zu erhalten. Merci! (Heike und Lars)Read more

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  • Day18

    Monet's Wassergarten

    July 11 in France ⋅ ⛅ 26 °C

    Monet mochte die japanischen Wassergärten und hat sich selbst einen auf dem Grundstück gegenüber seinem Haus gestaltet. Dieser Garten ist mittlerweile weltberühmt, denn seine Bilder mit den Seerosen und der Brücke kennt ja wirklich jeder. Und hier waren wir nun im Original der Gemälde spazieren, und was soll ich sagen? Wahnsinn! Wie man an meinen Fotos hoffentlich erkennen kann, ist dieser Wassergarten einfach nur phänomenal schön, und man kann hier hunderte wunderschöner Perspektiven finden. Von der Brücke selbst habe ich keine Fotos gemacht. Wie ihr euch denken könnt, gab es nicht eine Sekunde in der nicht irgendwelche Besucher darauf standen und Fotos gemacht haben. Und ich wollte lieber Fotos ohne Stasisten. (LK)Read more

  • Day18

    Monet's Garten

    July 11 in France ⋅ ⛅ 25 °C

    Ja, der Garten vor Monet's Haus war schon prächtig. Vermutlich könnte Heike eine Menge Details dazu erzählen, ich versuchte einfach mal, die grobe Stimmung einzufangen. Es gab keine besonderen Strukturen und Formen, wie man das sonst aus Prunk-Gärten kennt, und es gab keine imposanten Bäume oder exotischen Pflanzen zu bewundern. Es war irgendwie wie ein riesiger, bunter und duftender Blumenstrauß, den Monet da vor seiner Haustür gestaltet hat. Gerade durch seine Einfachheit authentisch und schön. Ein Garten, den man einfach lieb haben muss. (LK)Read more

  • Day18

    Monet's Haus

    July 11 in France ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute morgen sind wir dann aufgestanden und wollten zu Claude Monet's Haus gehen. Auf dem Parkplatz standen mittlerweile zehn Reisebusse, und wir dachten, "scheint ja ein beliebtes Reiseziel zu sein". Dann biegen wir in die Straße ein und uns trifft der Schlag: hunderte von Leuten in diesem kleinen Flecken, Chinesen, Amerikaner, Dänen, Spanier, etc. Was wollen die bloß alle hier? Sind das alles Fans? Wollen die alle etwa in dieses eine Haus??? Und ja, die Schlange vor dem Eingang war schon beträchtlich. Naja, jetzt hatten wir schon so viel Mühen auf uns genommen um an diesen Ort zu kommen, da konnten wir ja wohl auch mal schauen wie der Herr Monet denn so gelebt hat. Heike hatte mittlerweile herausgefunden, dass er mit seiner zweiten Frau und acht Kindern hier wohnte, anfangs mehr schlecht als recht, und später konnte er noch Grundstücke dazu kaufen. Und ich muß zugeben, der das Haus war wunderschön gestaltet, jedes Zimmer in anderen Pastellfarben. Die Fotos können die Atmosphäre nicht wirklich einfangen. Zum Glück aber auch nicht die Wirklichkeit, denn wir waren teilweiser wie Sardinen in dem Haus eingezwengt. Es gab extra einen Ordner, der alle Besucher mit Rucksäcken dazu aufgefordert hat, ihre Rücksäcke abzunehmen. (LK)Read more

  • Day17

    Stellplatz gesucht...

    July 10 in France ⋅ ⛅ 21 °C

    Als letztes Ziel für eine Übernachtung in Frankreich hatten wir folgende Kriterien: an der Seine und möglichst nahe bei einem Schloß. Wir entschieden uns für das Schloß bei Vernon an der Seine, einen passenden Stellplatz wollten wir dann später finden. War bisher ja auch immer ganz einfach.
    Diesmal leider nicht.

    Auf dem Weg haben wir aus der Ferne "Höhlenhäuser" (halb im Berg, s. Foto) gesehen, noch beim Schloß Montsoreau an der Loire angehalten, und anschließend ein Picknick am Flussufer gemacht - "Aurevoir, la Loire!"

    Die Zeit verging, aber weit waren wir noch nicht gekommen. Also rauf auf die Autobahn und Strecke machen...

    Es wurde immer später, die Wege immer schlechter und es wurde bereits dunkel als wir endlich am Ziel ankamen. Der anvisierte Stellplatz an der Seine stellte sich allerdings als wenig einladend inmitten eines Industriegebiets heraus. Das Flussufer war mit Plastikmüll dekoriert, und die Raffinerie zu unserer Linken nur mit viel Fantasie als romantisches Schloß zu erkennen. Wir waren müde und die anderen Stellplätze im selben Ort waren gleich neben den Bahngleisen (und daher keine Alternative). Aber so durfte der Abend nicht enden, irgendwie war das zu deprimierend als Abschluss dieser schönen Reise. Also haben wir nochmal abseits der Seine nach Stellplätzen gesucht, und einen Parkplatz für Womos gefunden, der wohl zu dem Wohnort von Claude Monet gehörte. Von dort aus konnte man sein Haus und seinen Garten besuchen. Kein "Schloß", und Haus und Garten haben wir zuhause auch, aber angesichts der Alternativen und der drängenden Zeit einen letzten Versuch wert, also los. Um halb elf, es war schon dunkel, standen wir dann vor verschlossenen Schranken. Na toll. Was jetzt?

    Zum Glück ließen sich die Schranken öffnen und so sind wir dann heimlich, still und leise auf den Parkplatz gefahren, die Scheinwerfer aus, um niemanden zu stören. schnell noch eine Suppe heiß gemacht und ab ins Bett. (LK)
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  • Day16

    Bei Claire an der Loire

    July 9 in France ⋅ 🌙 23 °C

    Den Abschied von der Île de Ré habe ich nur deswegen locker genommen, weil wir uns als nächstes Etappe die Loire auserkoren haben und meine Vorfreude entsprechend groß war. Lars, der Stellplatzfindefuchs, hat wieder eine Perle ausfindig gemacht. Wir wussten bereits, dass die Loire in dieser Region sehr breit ist mit Inseln und breiten Uferregionen, an die man stellenweise runterfahren kann. Aber als wir dann ankamen, war es noch schöner als gedacht. Obendrein gab es dort ein sehr hübsches Sommercafé - mit einer ebenso hübschen und sympathischen Bedienung: Claire. Wir haben spontan beschlossen, dort auf ihrer Holzterasse Wein zu trinken. Dazu noch eine Käseplatte, aber oh Schreck! Ihr Baguette war aus. Wir dann: "Kein Problem, wir haben eins dabei!" - und so war unser Abendessen perfekt. Käse + Wein = Frankreich 😀 Ein paar andere WoMos auf dem Parkplatz nebenan waren auch noch da - ausschließlichlich Franzosen. Es macht großen Spaß französisch zu hören und zu sprechen und nach etwas über 2 Wochen läuft es wieder richtig gut. Wer kennt dieses Gefühl, abends ins Bett zu gehen und sich auf das Aufwachen zu freuen? Vergleichbar mit der Geburtstagsvorfreude als Kind. Ich habe mich riesig auf meinem Morgenspaziergang und den Morgenstee an der Loire gefreut (Heike)
    P.S. Das Café „la belle boire“ ist eine ganz besondere Guinguette (Guinguettes waren ganz früher außerhalb der Stadt gelegenen Bars, weil dort keine Steuern erhoben wurden und sind wieder in Mode) - ein Schiffs-Container, sehr charmant umgebaut zu einem Café. Er steht dort nur um Sommer und ist transportabel. Der Bereich, auf dem er steht, wird durchaus mal überschwemmt.
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  • Day16

    Radfahren auf der Île de Ré vom Feinsten

    July 9 in France ⋅ ☀️ 25 °C

    Da die Radtour auf der Île d‘Oléron ja mit diversen Hindernissen versehen war, wollten wir das so jetzt nicht stehen lassen. Diesmal haben wir am Abend zuvor beim Erkunden von St. Martin, dem Hauptort der Insel mit Zitadelle und Hafen, ein paar der hier zahlreichen Fahrradverleihs beim Vorbeigehen in Augenschein genommen. Diesmal also gut vorbereitet, haben wir am nächsten Tag e-Bikes geliehen, die keine Wünsche offen ließen, wir bekamen quasi mein Rad von zu Hause. Ein KTM mit Boschmotor, guter Federung und Bremsen. Sogar das Neongrün stimmte. 😀 Wir haben natürlich diesmal nach der Reichweite des Akkus gefragt und bekamen ein „ça suffit - don‘t care“ und ein fröhliches Lachen als Antwort. Ja, und so war dann auch die Radtour. Entspanntes Fahren auf super Radwegenetz, und diesmal wirklich gut beschildert: wir hatten einen wunderbaren Tagesausflug auf zwei Rädern - das hat uns für die vorherige Rad(tor)tour mehr als entschädigt. Unterwegs fuhren wir durch hübsche Dörfer, wir kauften frisch gepressten Ananassaft auf einem Wochenmarkt, haben ein lecker Tartine Brot gegessen und auch nochmal einiges über die Salzgewinnung dazugelernt. Zugebenermassen waren auch recht viel Fahrradfahrer unterwegs, die wir überholen mussten, alles in allem aber : Fazit = Entspannung pur. (Heike)
    Ps fast hätte ich den Tag ruiniert, indem ich mein Handy auf einer öffentlichen Toilette liegen lassen hab. Einige Kilometer später, als ich es aus der Tasche ziehen wollte, setzte schlagartig die Panik ein. Zum Glück aber auch mein Gedächtnis. Ich hab nicht damit gerechnet, dass es noch dort lag... aber das Glück war mit mir 😀
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  • Day15

    Île de Ré - Abendstimmung

    July 8 in France ⋅ ☀️ 27 °C

    Am Abend durch den Hafen von St. Martin-de-Ré schlendern und Wein trinken, den Sonnenuntergang auf der einen Seite und den Blick auf die Schiffe und die ausgelassene Stimmung auf der anderen Seite. Zitadelle, schöne Häuser darin, Geschäfte, Restaurants, und laue Temperaturen, alles was man braucht für den perfekten Urlaubsabend 😀Read more

  • Day15

    Ankunft auf der schönen Île de Ré

    July 8 in France ⋅ ☀️ 28 °C

    Auf die Île de Ré fährt man über eine 3 km lange mautpflichtige Brücke... und befindet sich sofort in einem Ferienparadies. Ein etwas gehobenes, zugegebenermaßen - was den Deutschen ihr Sylt ist, ist den Franzosen die Île de Ré. Spürbar ist das nicht nur an der Brückenmaut (die Brücke auf die Île d‘Oleron dagegen war kostenfrei) sondern auch an den Kosten für Stell- und Campingplätze. Kostenfrei stehen ist nahezu unmöglich. Auf dem Weg zu unserem Stellplatz lag die wunderschöne Klosterruine Notre-Dame-de-Ré, ganz puristisch und mitten in einem goldgelben Kornfeld gelegen. Sehr stilvoll. (Heike)Read more

  • Day15

    Die Festung im Sumpf

    July 8 in France ⋅ ☀️ 30 °C

    .... eine Festung, die nicht am Meer liegt? Brouage lag vor etlichen Jahrhunderten mal direkt am Meer und war ein sehr florierender Handelsplatz. Daher baute man zur Verteidigung eine Befestigungsanlage, zu der später auch nochmal jemand „seinen Senf“ in Form von kleinen äußeren Wachtürmchen hinzufügte 😉 ( verzeih er mir die laxe Formulierung ) - wie hiess er nochmal, Bob... ach nein, Vauban. Dumm nur, dass auf dem Höhepunkt des wirtschaftlichen Erfolges die Gegend langsam aber sicher verlandete.... und damit dann an Bedeutung verlor. (Heike)
    Ps ach ja, die Festung erwies sich für uns als sehr schwer auffindbar. Wir haben es geschafft, knapp an ihr vorbeizufahren und sind dann kilometerweise durch besagtes verlandetes sumpfiges Gebiet gefahren auf einer engen Straße, auf der gerade nur ein Fahrzeug ( wir) Platz hatte - links und rechts jeweils ein Graben. Ab und an kam uns ein Auto entgegen, und i-wie schaffte man es, sich an der ein oder anderen etwas breiteren Stelle aneinander vorbei zu quetschen. Da ich eine wirklich schlechte Beifahrerin bin, habe ich Lars kreischenderweise bei den Ausweichmanövern gefühlt auf dem Schoß gesessen 🙈😬
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