• Mit dem Auto zum Strand

    August 14, 2025 in the United States ⋅ ☁️ 31 °C

    Wie wir es befürchtet hatten, war die Nacht etwas unruhig und wir mussten gegen 3 Uhr zum Puste-Einsatz, weil die Luft raus war - also nicht bei uns sondern bei der Matratze. Auch danach hielt die Luft nicht mehr so lange, aber wir schliefen einfach drüber hinweg, bis wir am Morgen dann auf dem harten Kofferraumboden aufwachten. Aber in dem Alter ist das alles noch zu verkraften... 😅

    Während des Frühstücks schmiedeten wir uns einen Plan, wie wir unsere nächtliche Situation verbessern können, denn wir wollten gerne noch eine weitere Nacht hier verbringen. Wir machten uns nach einem morgendlichen Wellenbad im Meer deshalb wieder mit der Matratze zum Informationszentrum, um mit Strom die Matratze aufzublasen und besser nachsehen zu können, wo das mögliche Loch ist. Und es dauerte auch nicht lange, da bestätigte sich leider unsere Vermutung und wir konnten das kleine Loch an der Seite finden.
    Da Gaffer-Tape ja bekanntlich die Welt zusammenhält und Lukas bestens ausgestattet ist, klebten wir das kleine Loch erstmal damit zu, um über den Tag zu beobachten, ob die Luft in der Matratze bleibt.

    Mit diesem kleinen Erfolgserlebnis im Kofferraum machten wir uns auf und wollten ein bisschen die Insel mit dem Auto erkunden, bzw. an einen anderen Strand fahren. Und keine 5 Minuten später staunten wir nicht schlecht, als unsere Straße direkt im Strand mündete. Da das hier wohl so üblich ist, direkt mit seiner dicken Amikarre bis quasi 2m vor das Meer zu fahren, zögerten wir nicht lange und heizten auch mit unserem Auto auf dem Sandstrand entlang. Immer vorbei an anderen Autos und Menschen, die z.T. auch riesige Angeln dabei hatten, fuhren wir ca. 8km und entschieden uns dann, unser Auto selbst 2m vom Wasser entfernt zu parken. 😄

    Und so genossen wir den Mittag und Nachmittag dann gut sonnengeschützt aus unserem Kofferraum heraus mit Blick auf Meer und ließen auch die Drohne für ein paar spektakuläre Aufnahmen steigen.

    Ziemlich hungrig fuhren wir dann gegen 16.30 Uhr los vom Strand, um etwas zu essen und ein paar Sachen für den Abend und den nächsten Morgen einzukaufen. Den Sonnenuntergang verbrachten wir auf der anderen Inselseite, wo die Sonne direkt im Wasser unterging, bevor wir dann wieder zu unserem Stellplatz zurückfuhren und die Nacht wieder mit Sternen am Strand einläuteten, in der Hoffnung das unsere Matratze dieses Mal wieder mit voller Luft durch die Nacht bringt... 😴
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