• Karpaz, Reparaturen und Ururgroßeltern

    May 7, 2024 in Poland ⋅ ☁️ 13 °C

    Morgens gab es statt Seebad ein Bergbad im Liegestuhl, war zwar reichlich frisch aber fast wie im Allgäu auf der Terrasse sitzen, sogar mit Schaf und Alpakas. Dann wollte ich eigentlich mit der Sesselbahn auf die kleine Koppe und von da auf die Schneekoppe, aber die Koppen waren den ganzen Tag in den Wolken verschwunden und bei 11 Grad im Sessellift muss nicht sein. Statt des habe ich mir die wunderschönen Norwegische Stabholzkirche (https://de.wikipedia.org/wiki/Stabkirche_Wang ) in Karpac angeschaut. Dieses Bergdorf ist ein touristischer Hotspot, aber keineswegs wie ich mir das vorgestellt habe, es liegt an einer Serpentinenstraße und alles ist sehr weit voneinander entfernt.
    Also wieder im ersten Gang durchs Dorf gurken. Mir war auch nicht klar, das die Gegend zu den Sudeten zählt.
    Die Kirche ist in Harz getränktem Kiefernholz angeblich ohne einen Nagel gebaut, und duftet immer noch angenehm, auch die Farbe ist herzerwärmend, ganz abgesehen von der Holzschnitzerei.
    Da die Schneekoppe ihrer Kopf nicht aus den Wolken stecken wollte habe Mittags in und vor dem Baumarkt versucht mein Wasserproblem zu lösen, mal sehen wie lang das Provisorium hält..
    Im Vorfeld der Reise hatte ich die romantische Vorstellung die Dörfer aus denen meine Ururgrosseltern stammen zu besichtigen,. Der Weg hin ging durch tiefen Wald, mit Bäumen die schon fast auf der Straße waren. Überhaupt gibt es hier sehr viel Wald.
    Die Realität ist eine andere, es sind hässliche Kleinstädte (https://de.wikipedia.org/wiki/Boguszów-Gorce) in der früher überwiegen Kohlebergbau war, ich hatte noch nicht Mal Lust auszusteigen, den zweiten Ort konnte ich nicht erreichen, da ich unter der Eisenbahnbrücke nicht durch gepasst hätte. Es war nicht so einfach einen Platz für die Nacht zu finden, jetzt stehe ich auf einem Parkplatz am Parkrand.
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