• Tag 1: Durch, aber da ✈️

    February 14 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 24 °C

    05:30 Uhr. Hamburg schläft. Nur Ole nicht. Der hat uns heldenhaft zum Flughafen gefahren. Janine und ich sahen aus wie Menschen, die schon Urlaub brauchen, bevor der Urlaub überhaupt beginnt.

    Hamburg → Frankfurt: stabil.
    Frankfurt → Riad → Colombo: plötzlich ein Langstrecken-Marathon.

    Highlight des Tages: eine ganze Sitzreihe nur für uns. Wir lagen da wie Economy-Adel. Beine lang, Essen gut, Filme an. Kurzzeitig dachten wir, wir hätten das Reisen durchgespielt.
    Bis die letzten Stunden kamen.
    Kennt ihr dieses „Sind wir bald da?“-Gefühl? Multipliziert das mal mit Zeitzonen.

    06:00 Uhr morgens, Ankunft in Colombo. Neuer Tag. Alte Gesichter. Sehr alte Gesichter.
    Eigentlich wollten wir noch entspannt an den Strand. Stattdessen suchten wir nur eins: horizontale Existenz.

    Also Taxi geschnappt. Drei Stunden für 47 Euro Richtung Dambulla/Sigiriya. Palmen rauschen, Tuktuks überall, wir dösen im Halbkoma.

    Im kleinen, supersüßen Hotel angekommen:
    Direkt drei Stunden Tiefschlaf. Nicht Powernap. Eher Winterschlaf.

    Nachmittags dann Kultur, weil wir ambitionierte Reisende sind:
    hoch zum Dambulla Royal Cave Temple.
    Treppen. Hitze. Affen mit zwielichtigen Absichten.
    Oben: beeindruckende Höhlen, Buddha-Statuen, Wandmalereien – und wir zwei, die versuchen, gleichzeitig ehrfürchtig und wach zu wirken.

    Unser Tuktuk-Fahrer (absolute Legende) brachte uns später noch in ein richtig gutes Restaurant. Fried Rice, Gemüse-Nudeln, pures Glück. Danach ein kleiner Abendspaziergang durch warme Tropenluft.

    Jetzt? Pool. Bierchen. Früh ins Bett.

    Fazit:
    Wir sind komplett durch.
    Aber wir sind in Sri Lanka.
    Und das fühlt sich ziemlich gut an. 🌴🍺
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