• Giny108
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Gran Canaria

Endlich.... spontaner Kurzurlaub 🤩 Read more
  • Trip start
    March 7, 2025

    Wo die Reise so hingeht....

    March 7, 2025 in Germany ⋅ 🌙 8 °C

    Start im Airporthotel in Flughafennähe, damit es morgen frueh etwas entspannter vor dem Flug ist.
    Voll nice hier durch die Fliegeratmosphäre.

    Aber wenn wir denken, wir könnten der Politik, Streiks ( ab spätestens Montag hier am Flughafen...) und anderer Unbill entfliehen, Pustekuchen!
    Vor 2-3 Tagen noch an das Ahrtal erinnernde Unwetter in Flughafennähe auf Gran Canaria,, und Schlangenplage gibt's da auch, so informiert mich das Internet.
    Wir können also gespannt bleiben....
    Cheese!
    PS: Im Kielius war ich übrigens alleine.
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  • Von nordischer Kühle zum span. Karneval

    Mar 8–16, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 11 °C

    Was fuer ein Tag.... ein "Schornsteinfeger" am Morgen, chilliges Frühstück, ein Flug in einer Kita, ein "SUV" in einer zu vollen Garage und gleich das Ergebnis dazu, ein Supermarkt der Superlative, Wolken, Regen und Kälte, ein Beinaheautoschaden, der von einem grossartigen Karnevals-Dorffest abgelöst wurde, als wären wir in Ägypten, Brasilien und der Karibik zugleich, lecker kanarisch essengehen, neben Samba -Tanzen eine Messe in der Kirche nebenan, eine abenteuerliche Strasse in Serpentinen über die Berge in der Nacht in Regen und Wolken mit dunklen Haarnadelkurven, und ein eiskaltes Kanarenhaus mit Blick auf die Küste bis hin zu Teneriffa.
    Noch Fragen?!
    :-) Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben....
    Tja, Pat musste nochmal duschen, da sein Hinterkopf- und das Kissen 😂 schwarz waren, nachdem er am Abend zuvor noch was an der Heizung reparieren musste.... Sonne begleitete uns auf dem Weg zum Flughafen, alles easy heute- bis wir im hinteren Teil des Fliegers mittenmang viiieler kleiner Kinder sassen, mit der entsprechenden Geraeuschkulisse ( schreien, kreischen, nölen, computerspiele laut hören, weinen, quengeln, Ronja Raeubertochter richtig laut vorgelesen bekommen, und auch dösen ( uff!), das alles ungefaehr mal 10...
    Es gibt ja immer ein erstes Mal.
    Gran Canaria empfing uns mit Kälte und Regen.
    Dafür erhielten wir beim Auto ein upgrade und wurden gleich Zeuge eines Einparkunfalls in der riesigen Tiefgarage.... man sei ja gewarnt.
    Auf nach Galdar, um noch ein Abendbrot zu erhaschen, bevor es zum " Mirador de Albuela", unserem booking.com Miethäuschen für 2 Nächte ( südlich von saucillo) weitergeht. Und da ich den Rückwärtsgang mehrmals nicht reinkriegte, wären wir bis auf 2 cm fast mit einem Laternenpfahl kollidiert.
    Wie cool war es dann, dort mitten im Carneval zu landen, so eine schöne Stimmung, sagenhafte Kostüme und tolle Musik und gutes Essen. Der Weg zum neuen Heim hatte es nachts in sich, völlig in der Pampa und abenteuerliche Anfahrt, abenteuerlich auch Lage und Ausstattung sowie Klima, wir froren so sehr, da die Gasflasche vom Gasofen nach 10 Min. ihren Geist aufgab. ( Morgen bekommen wir eine neue....)
    Entschädigt hat uns der tolle Blick bis Teneriffa.
    Good night! 🤓
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  • Mirador , Lorbeerwald und Meeresbrecher

    March 9, 2025 in Spain ⋅ 🌙 12 °C

    Tja, ein neuer Tag, neues Glück- wir erwachen mit einem Regenbogen und einem unglaublichen Blick.
    Nachdem wir frierend auf der Terrasse unser Frühstück einnahmen (wegen dem Blick!), ging es an die Tagesplanung.
    Und ich begegnete zwei ersten Schlangen auf Teneriffa, dem Gartenschlauch und einem grossen Regenwurm im Haus.
    Nach einigem Hin und Her ( wegen der verrückten Anfahrtswege - wir hatten inzwischen Mordsrespekt vor den " gelben" Strassen auf der Karte) - entschlossen wir uns, den einzig hier überlebenden Lorbeerwald zu erkunden, los Tilos.
    Und die Anfahrt war DOCH verrückt- ein falscher Abbieger, und wir quälten uns viele Kilometer auf einspurigen Strassen durch die Hänge, bis wir gar nicht mehr wussten, wo wegen zu vieler "los tilos"- Schilder denn nun eigentlich der ersehnte Ausgangspunkt zur Wanderung war....oder wo überhaupt hier los tilos war.
    Der wilde Barranco, durch den wir ( immer noch einspurig) fuhren, entschädigte uns, doch schliesslich halfen uns einsame Wanderer auf die Sprünge.
    So konnte es endlich losgehen ( Nerven lagen etwas blank), und ein zur Hälfte gesperrter Weg bescherte uns neue Diskussionen...
    Doch bei so viel schöner Natur fand sich sehr schnell Ersatz, und auch der Lorbeerwald erhielt seinen Besuch. Welch grüne intensive artenreiche Pracht!!!
    Schliesslich erreichten wir ( erst zu Fuss, dann mit dem Auto) Moya, wo es natürlich erstmal Rast mit Tee gab, und dann ging es weiter nach El Roque, jenem Fischerdorf, welches sozusagen über dem Meer hängt und so tut, als gehöre es zu den Kykladen.
    Und noch ein Tee, den die Besitzerin uns zum Sonnenuntergang noch zubereitete, obwohl sie eigentlich schon geschlossen hatte....
    Viva la vida!!!

    (Die Rückfahrt auf gelben Strassen erwähnen wir lieber nicht mehr.)
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  • Tamadaba und Nebelgebirge

    March 10, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Morgen begrüsste uns mit Teide-Blick - sogar aus dem Bad... leider wieder kein Haarewaschen, obwohl der Ofen jetzt wieder ging, aber ein Fön fehlte.
    Ich meinte sogar vor der Tür eine gefrorene Pfütze auszumachen....dann war Packen und Aufbruch angesagt. Und nun wollte Pat gerne fahren, der doch etwas schneller als ich fährt, und wir hatten seehr viele Serpentinen vor uns...
    Also wieder eine dieser "gelben" Strassen, die uns teils einspurig durch eine absolut grandiose Landschaft an zwei Stauseen vorbeiführte zum Tamadaba-Massiv.
    Sie wurde dann auch wieder breiter...es folgte eine " einfache" Wanderung ( "bequem für Anfänger"), die etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde steil nach oben führte, wir waren danach völlig erledigt. Da wir den Gipfel noch umrunden wollten, ging es- inzwischen ohne Sonne- durch Nebelschwaden ( bzw. Wolke) durch einen Feenwald.
    Flechtenbäume und verwunschenes Unterholz, immer dichterer Nebel und aufziehende Kühle begleiteten uns, Feen und Trolle garantiert; Mystik pur. Ein kurzer Ausblick aufs Meer war uns dennoch vergönnt, Brecher schlugen ans ferne Ufer. Schliesslich schafften wir es zurück zum Auto und hatten knapp 2 Std. Fahrt noch vor uns, davon etwa 1 Std. auf Serpentinen (" rote Strasse", uff👍🏻).
    Dies gestaltete sich trotz der besser ausgebauten Strasse schwieriger als gedacht, hinter Artenara war nach kurzer Zeit die Hand kaum noch vor Augen zu sehen. Pat fuhr munter blind vor sich hin, und die Anspannung wuchs zwischen uns.
    Vor allem: Wohin?
    Weiter in die Berge quer über die Insel- über den Pico de la Nieves ( höchster Berg der Insel und grüne Strasse/ Misstrauen!!), nach Telde ( auch über Tedeja = Berge), oder besser über Teror ( auch Berge? Wo hatte ich gleich noch das Profil der Insel gesehen?)
    Kartenserpentinen verschwammen vor meinen Augen, während ich mich im Auto in den Kurven festklammerte. Schliesslich war es dann klar: Bitte fahre nach Norden! Das erschien fast als Rettung, Rettung auf gut Glück.
    Gesagt getan, die Strasse ging runter und wir konnten wieder sehen. In Moya stoppten wir und erhielten eine Nachricht von meiner Schwester, die den Tracker verfolgte: Was macht Ihr denn im Norden? ( Wir wollten ja in den Süden und es war schon nach 18.00 h.) Als wir echt müde im Costa Canaria Hotel in San Agustin ankamen, ich zerrupft wie eine Heuschrecke im ausgewaschenen Surferpulli, schien der Empfang nicht gleich glauben zu wollen, dass wir hier wirklich einchecken wollten....mit Buchungsbestaetigung änderte sich das dann schnell. Wir allerdings ( vor allem Pat) waren in leichtem Schockstadium, nach so viel Natur wollten die Touristikküste, der intensive Aromaverdufter in der Lobby, die Animationsmusik ( von 2 Seiten unterschiedliche beim Dinner) und das leider schon kalte Essen uns nicht sofort zusagen.
    Doch ausgesöhnt durch einen liebevollen Chefkoch, ein tolles Zimmer und grossartiges Meeresrauschen schliefen wir schliesslich erschöpft ein.
    Buenavista!
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  • Chilling Maspalomas

    March 11, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Absolut frappierend war die Wärme an diesem Ort. Das Wellenrauschen hatte uns in den Schlaf gewogen, es war fast zu warm (😂), und morgens gab es endlich Sommerklamotten.
    Nach einem unglaublichen Smoothie-Geschwelge beim Frühstück machten wir uns zu Fuss auf den Weg zu den Sanddünen von Maspalomas und zum Erkunden des noch nicht flutfreien San Agustin- Strandes. Pat hatte immer noch Probleme, hier anzukommen, da die Gegend doch ETWAS touristischer war als die vorigen Regionen, und er eigentlich solche Zentren immer mied.
    Also, entflohen aus der " künstlichen Welt", umarmten wir Wind, Wasser und Strand ( leider recht bewölkt und kühl) und liefen 1 Std., bis die Rummelwelt uns kurzfristig wieder hatte am Maspalomas - Start. Ein Eis u. Smoothie durften dennoch nicht fehlen.
    Weiter ging's in der Sonne am Strand und dann rein in die Dünen... doch keine Absperrungen? Was ein Spass, rauf und runter, plötzlich in der " Sahara" zu sein, 1001 Nacht. Fuer eine ganze Umrundung reichte es nicht mehr; traumhafte spanische Gitarrenmusik am Riuhotel beendete den walk, lachende spanische Familien picknickten überall. Schliesslich waren wir doch dankbar für ein Taxi, weil kein Bus kam.
    Noch ein bisschen Lesen auf der Liege, kurzer Abendspaziergang...
    Planung für morgen: Pat möchte unbedingt wieder wandern und wir bekommen einen tollen Tip. Und er hatte Sorge zu verhungern, da es fast nichts Veganes gibt. Aber der Küchenchef hatte sich für ihn extra eine Pizza ausgedacht.
    Fazit: Ein guter Tag zum Ankommen....endlich ist uns warm!
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  • Sommer u. Barranco de los cernicalos

    March 12, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Wieder dankbares Aufwachen in Wärme und mit traumhaftem Wellenschlag. Die Sonne scheint richtig, der erste echte Sommertag, es ist heiss ( offiziell 23 Grad...) - UNS ist heiss.
    Wandern? Hm... erstmal ein bisschen sonnen, baden, lesen.
    Herrlich!
    Schliesslich brechen wir doch noch auf, so am frühen Nachmittag, zum " Regenwald-Barranco".
    Wie stimmig dieser Name ist, und wie gut bei der Hitze, und wie gut am Spätnachmittag, merken wir erst dort, im Schatten der vielen Reet- , Schilf- und Bambus- Gewaechse, als das Licht magisch durchscheint.
    Endlos kriechen wir durch Schilftunnel und stapfen über Steine- einmal kommen wir an einer " Gollumstelle" vorbei und einmal verirren wir uns in sonnige Höhe. Bilder vermögen mehr als Worte, also schaut Euch besser die Photos an....
    Am Ziel angekommen, erwartet uns eine beeindruckende " Cascada.
    Zurück ist der Weg eigenartigerweise viel kürzer...
    Vor allem wissen wir ja jetzt, wo es langgeht.
    Wir kommen überhitzt und müde zurück, das Abendbrot reicht zeitlich gerade noch.
    Auf einem kleinen Abendspaziergang zum Abkühlen zeigt sich der Vollmond, und das Wellenrauschen trägt einen wieder in weite Ferne....
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  • Puerto de Morgan und viel Meer

    March 13, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute gehen wir es ruhiger an, ein relativer Ruhetag mit Besuch in Puerto de Mogan ist geplant. Was soll ich sagen, der Ort ist nett, sehr voll und touristisch, aber endlich ein Yachthafen, enge Boxengassen mit Bergen von Mooringleinen, hier wollte ich nicht " ausparken". Wir entdecken vertraute Bootsnamen und Bootstypen, aber die hohen Wellen des Atlantiks sind so gar nicht vertraut. Respekt!!!
    Mittag beim Sizilianer ( vegan!) und doch schnell wieder " nachhause", wenn auch die schroffen Berge beeindrucken.
    Der Tag verfliegt mit Baden und Chillen. Inzwischen fängt Pat an, die "künstliche Welt" zu geniessen.... lässt Sich sein ausgewähltes Gemüse an der Kochstelle brutzeln, geniesst die reservierte Liege mit Meerblick, auch den dunklen Strand zum Baden in den Wellenbrechern und das saubere, herrliche Zimmer.
    Ich entwickle mich eher zum Vampir, wann immer es junges Blut zu sehen gibt ( "o guck mal, die sind etwa in unserem Alter! 😂") oder " schau mal, da sind zwei wirklich junge Mädels....", und " die sind auch deutlich jünger".
    Und die Musik ist plötzlich auch ganz dezent und schön, einmal haben wir abends zu spanischer chachacha- live-Gitarrenmusik sogar Lindy getanzt.
    Und die obligatorische Schlange tauchte doch noch auf... im Barranco sonnte sich die vermutliche Kettennatter im Gras und verschwand schnell vor Pat's Füssen im Gebüsch.
    Und heute kippen wir früher in den Schlaf, da wir morgen wieder wandern wollen.
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  • Badetag oho

    March 14, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Wenn wir wandern wollten, so blieb es bei dem Plan und nicht mehr, da Pat mit einer Erkältung erwachte und sich so gar nicht fühlte. Es gab zuerst eine Kurzmassage für uns beide, und dann war wirklich chillen angesagt; da uns zwei bezahlte Liegen am Strand geschenkt wurden, war es leicht, zwischen Badegängen, Buch und Wellenrauschen hinwegzuschweben...
    Aber wer mich kennt, weiss auch, dass die Flöhe im Hintern mich doch irgendwann in Bewegung bringen, und so beendeten wir den Tag mit einem letzten Besuch der anderen Hälfte von Maspalomas und dem Leuchtturm.
    Irgendwie waren wir auf einen eigenartigen Pfad in Kamelnähe - ohne Kamele - geraten, wo uns längere Zeit nur ( distanziert dreinschauende) single - Männer begegneten, als es dann lebendiger wurde, war es fast zu lebendig, der Leuchtturmrummel hatte uns erfasst und wir entflohen ihm doch zügig zum Wasservogelschutzgebiet. Immerhin schenkte uns das Licht einen wunderbaren Abschiedsabend, da morgen Hotelwechsel nach Las Palmas angesagt war.
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  • Cuatro Puertas und Karneval

    March 15, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Mein unruhiger Wandergeist suchte trotz Transfer mit nicht allzuviel Zeit nach einer Lösung auf dem Weg, noch Berge zu sehen. Und er fand sie: 10 Minuten vom Airport entfernt eine altkanarische Felsenfestung. Und so ganz die richtige Einstimmung für den Flug morgen, so aus einer Höhle auf die aliens zu schauen, die da im Minutentakt starten und landen, manche sogar rot oder grün gestreift wie eine Schlange... wie sie sich träge in den Himmel abstossen. Wir befanden uns sogar auf einem Kultberg, der beeindruckender nicht sein konnte, und ohne all die deutschen Sicherheitsseile mit Blick auch bis Las Palmas.
    Eben dort angekommen gab's zum Abschied ein etwas stylisches Hotel in Meernähe, umgeben bereits von eindeutiger Karnevalatmosphäre, da doch schon viele ihre Identität gewechselt hatten und die Gassen brodelten.
    Und so stürzten wir uns pünktlich zum Beginn der " Grand Parade" Las Palmas auch ins Karnevalische, und liessen die Sambarhythmen uns durch Mark und Bein gehen, denen - und der Lebensfreude- man sich absolut nicht entziehen konnte.
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  • Trip end
    March 16, 2025