Camino de Santiago de Gran Canaria 2
April 21 in Spain ⋅ ☁️ 10 °C
Wir haben auf der Terrasse vom Ferienhaus gefrühstückt und starteten anschließend in die zweite Etappe vom Jakobsweg. Die Umgebung war üppig grün und die Berge nebel- und wolkenverhangenen, eine sehr mystische Stimmung. So erinnerte uns die Landschaft eher an Irland oder Schottland, als an Gran Canaria. Wir sahen auch viele Schafe unterwegs. Der Weg führte wieder meistens bergauf aber zum Glück nicht so steil. Es war auch kühler als gestern und zum Wandern perfekt. Es blühte viel Mohn und viele Diesteln … herrlich 🥰
Unterwegs kamen wir an Hinweisschildern vorbei. Wir übersetzten diese und mussten lachen: Darauf stand, dass man sich in einem Gebiet befindet, in dem sich natürliche Weideflächen von Schafsherden befinden und man soll sich rücksichtsvoll und ruhig verhalten, Hunde an der Leine halten soll und man die Schafe nicht anschreien darf, damit keine Massenpanik ausgelöst wird. Natürlich hielten wir uns daran und haben keine Schafe angeschrien 😂
Wir mussten einen kurzen aber recht steilen Aufstieg bewältigen. Dann änderte sich die Landschaft und wir wanderten durch einen Kiefernwald. Es duftete herrlich. Kurz darauf stand uns der längste und steilste Aufstieg bevor. Ungefähr bei der Hälfte machten wir eine Pause, zogen die Jacken aus, aßen und tranken etwas. Dann weiter. Oben angekommen, lichteten sich die Wolken und die Sonne und blauer Himmel erwarteten uns ☀️ Wir trugen Sonnenschutz auf und gingen weiter. Wieder änderte sich die Landschaft und der vulkanische Ursprung der Insel war deutlich zu erkennen.
So langsam näherten wir uns dem großen Wanderkreuz „Cruz de Tejeda“. Die Aussicht in die „Caldera de Tejeda“ mit Roque Nublo und Roque Bentayga war wie immer atemberaubend 🤩 Guido und ich waren hier schon so oft wandern aber so grün und blühend haben wir es bisher noch nicht gesehen. Wir erreichten den höchsten Punkt der Etappe mit ca. 1.700 m und stiegen dann zum „Cruz de Tejeda“ hinab. Dort verließen wir den Camino, um zu unser gebuchten Unterkunft zu kommen. Dazu mussten wir noch ein ganzes Stück bergab gehen, mit dem Gedanken, dass wir das alles morgen wieder bergauf gehen müssen 🫣 Wir kamen an unserer Unterkunft „Villa Mogaren“ an und suchten verzweifelt die Schlüsselbox, in der sich unser Zimmerschlüssel befinden sollte. In der Beschreibung stand, dass diese sich in der ersten Etage befinden sollte. Wir suchten alles im ganzen Haus ab, fanden aber keine Schlüsselbox 🤔. Ich ging dann noch einmal in die Außenanlage und suchte dort … nix. Schließlich ging ich noch die Auffahrt für die Autos hinauf und dort am Tor befanden sich die Schlüsselboxen für die einzelnen Zimmer 🙄😅
Das Zimmer war sehr groß und sehr gut ausgestattet mit einem sehr großen Bad. Außerdem gehörte noch eine große Terrasse dazu. Es gab auch einen großen Gemeinschaftsraum mit großer Küche. Alles wirklich sehr schön gestaltet und toll ausgestattet. Wir waren begeistert 🤩.
Zum Abendessen gingen wir noch ein kleines Stück ins Dorf „San Mateo“ hinunter. Es gab Salat, unsere geliebten „Papas arrugadas“ und frittierten Käse. Alles sehr lecker 😋 Im Laden vom Restaurant kauften wir noch Mandelgebäck ein. Wir beschlossen morgen ein kleines Stück mit dem Bus wieder hinauf bis zum „Cruz de Tejeda“ zu fahren, um dort den Camino fortzusetzen.
Es war wirklich eine sehr schöne und sehr abwechslungsreiche Etappe heute 🥰Read more




























Claudia B
Die Landschaft begeistert mich immer wieder.
TravelerGuten Morgen 🤗 wieder mal ein toller Bericht, die Blumen einfach herrlich 🤗 Wusste garnicht das es so viele unterschiedliche Distelblüten gibt die sehen einfach toll aus. Die Aussicht grandios. Aber da erst mal hinkommen, oh je 🙈 Weiterhin noch viele tolle Ausblicke und passt auf euch auf🤗Kussi 💋😘😘