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Gran Canaria 2026

Gran Canaria mit Familie und Freunden. Die ersten Tage werden wir mit Isabel (Bella) - Guidos Nichte - den Jakobsweg auf Gran Canaria gehen. Anschließend verbringen wir mit Familie und Freunden noch eine Woche in Playa del Inglés. Weiterlesen
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    🇪🇸 San Bartolomé de Tirajana, Spanien

    Camino de Santiago de Gran Canaria 4

    23. April in Spanien ⋅ 🌙 18 °C

    Am Morgen haben wir die herrliche Aussicht von der Dachterrasse auf die umliegenden Berge in der Morgensonne genossen. Dann brachen wir auf und besichtigten noch kurz die Kirche von San Bartolomé. Gefrühstückt haben wir gut in der Bäckerei im Ort. Frisch gestärkt, starteten wir so in die letzte aber auch längste Etappe des Jakobsweges.

    Zuerst kam der Abstieg bis nach Fataga. Dort machten wir eine kleine Pause. Wir waren überrascht, wie viele Touristen in dem kleinen Ort unterwegs waren 😳 Weiter ging es meistens bergab durch den Barranco de Fataga. Auch hier war es recht grün (eigentlich kennen wir den Barranco nur staubtrocken). Wir durchquerten das kleine Dorf Arteara und anschließend die „Necrópolis de Arteara“ (die größte aborigine Begräbnisstätte der Insel Gran Canaria). Viel zu sehen ist hier außer einem riesigen Stein- und Geröllfeld eigentlich nicht. Hier machten wir wieder eine kleine Pause.

    Bei einem Mix aus Sonne und Wolken mit einem leichten Wind ging es noch einmal bergauf und später wieder bergab in das Flussbett des Barrancos. Auf Steinen mussten wir dreimal den kleinen Bach überqueren. Vorbei an einer Kiesbergwerk näherten wir uns langsam unserem Ziel: Der Touristenhochburg Playa del Inglés. Dieser Teil des Weges zieht sich immer etwas und so langsam freuten wir uns aufs Ankommen. Um 16:30 Uhr war es dann soweit und wir checkten in unserem Hotel Parquemar ein. Wir begrüßten herzlich Martina (Bellas Mutter und Guidos Schwester), die gestern schon angekommen war. Wir duschten und ruhten uns kurz aus.

    Am Abend trafen wir uns dann noch mit Frank (ebenfalls gestern angereist) und Mario zum Abendessen beim „Alohe Burger“. Es war eine nette und lustige Runde und ein schöner Abschluss unseres Weges. Nun beginnt der zweite Teil der Reise. Wir bleiben hier noch anderthalb Wochen zusammen mit Familie und Freunden 🥰
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  • Camino de Santiago de Gran Canaria 3

    22. April in Spanien ⋅ ☁️ 13 °C

    Gefrühstückt haben wir in dem schönen Gemeinschaftsraum der Unterkunft. Um 10:58 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus wieder hoch zum „Cruz de Tejeda“ und setzten dann unseren Camino fort. Wir hatten wieder tolle Ausblicke in die Caldera von Tejeda. Den Roque Bentayga konnten wir sehr schön sehen, der Roque Nublo jedoch machte seinem Namen alle Ehre und hüllte sich in Wolken. Später zeigte er sich aber doch noch 🥰.

    Heute ging es nur noch mäßig bergauf und die Temperatur war zum Wandern wieder ideal. Blühender Ginster säumte den Weg, später dann wieder duftende Kiefern. Mal liefen wir bei blauem Himmel und Sonnenschein ☀️ später wieder durch Wolken, sehr abwechslungsreich 😊.

    Dann kam der lange Abstieg runter zum „Cruz Grande“. Auch ein sehr spektakulärer Weg mit tollen Aussichten. Dieses Mal aber nur in eine Richtung, auf der anderen Seite hing eine Wolkenwand. Hat den Abstieg aber interessanter gemacht 😉 Am „Cruz Grande“ machten wir eine letzte Pause und setzten dann den Weg mit dem Abstieg nach „San Bartolomé de Tirajana (Tunte)“ fort, unserem heutigen Ziel.

    Dort angekommen, gingen wir als erstes zum Abendessen. Guido und ich aßen wieder Papas arrugadas und Tortilla und Bella Pizza und wir teilten uns dann noch Pommes. Dann gingen wir noch in die Bäckerei und kauften Getränke und Kuchen 😋 und anschließend zur Unterkunft. Dieses Mal eine eher schlichte Ferienwohnung aber für eine Nacht völlig ausreichend. Außerdem mit Dachterrasse mit Blick über den Ort.
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  • Camino de Santiago de Gran Canaria 2

    21. April in Spanien ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir haben auf der Terrasse vom Ferienhaus gefrühstückt und starteten anschließend in die zweite Etappe vom Jakobsweg. Die Umgebung war üppig grün und die Berge nebel- und wolkenverhangenen, eine sehr mystische Stimmung. So erinnerte uns die Landschaft eher an Irland oder Schottland, als an Gran Canaria. Wir sahen auch viele Schafe unterwegs. Der Weg führte wieder meistens bergauf aber zum Glück nicht so steil. Es war auch kühler als gestern und zum Wandern perfekt. Es blühte viel Mohn und viele Diesteln … herrlich 🥰

    Unterwegs kamen wir an Hinweisschildern vorbei. Wir übersetzten diese und mussten lachen: Darauf stand, dass man sich in einem Gebiet befindet, in dem sich natürliche Weideflächen von Schafsherden befinden und man soll sich rücksichtsvoll und ruhig verhalten, Hunde an der Leine halten soll und man die Schafe nicht anschreien darf, damit keine Massenpanik ausgelöst wird. Natürlich hielten wir uns daran und haben keine Schafe angeschrien 😂

    Wir mussten einen kurzen aber recht steilen Aufstieg bewältigen. Dann änderte sich die Landschaft und wir wanderten durch einen Kiefernwald. Es duftete herrlich. Kurz darauf stand uns der längste und steilste Aufstieg bevor. Ungefähr bei der Hälfte machten wir eine Pause, zogen die Jacken aus, aßen und tranken etwas. Dann weiter. Oben angekommen, lichteten sich die Wolken und die Sonne und blauer Himmel erwarteten uns ☀️ Wir trugen Sonnenschutz auf und gingen weiter. Wieder änderte sich die Landschaft und der vulkanische Ursprung der Insel war deutlich zu erkennen.

    So langsam näherten wir uns dem großen Wanderkreuz „Cruz de Tejeda“. Die Aussicht in die „Caldera de Tejeda“ mit Roque Nublo und Roque Bentayga war wie immer atemberaubend 🤩 Guido und ich waren hier schon so oft wandern aber so grün und blühend haben wir es bisher noch nicht gesehen. Wir erreichten den höchsten Punkt der Etappe mit ca. 1.700 m und stiegen dann zum „Cruz de Tejeda“ hinab. Dort verließen wir den Camino, um zu unser gebuchten Unterkunft zu kommen. Dazu mussten wir noch ein ganzes Stück bergab gehen, mit dem Gedanken, dass wir das alles morgen wieder bergauf gehen müssen 🫣 Wir kamen an unserer Unterkunft „Villa Mogaren“ an und suchten verzweifelt die Schlüsselbox, in der sich unser Zimmerschlüssel befinden sollte. In der Beschreibung stand, dass diese sich in der ersten Etage befinden sollte. Wir suchten alles im ganzen Haus ab, fanden aber keine Schlüsselbox 🤔. Ich ging dann noch einmal in die Außenanlage und suchte dort … nix. Schließlich ging ich noch die Auffahrt für die Autos hinauf und dort am Tor befanden sich die Schlüsselboxen für die einzelnen Zimmer 🙄😅

    Das Zimmer war sehr groß und sehr gut ausgestattet mit einem sehr großen Bad. Außerdem gehörte noch eine große Terrasse dazu. Es gab auch einen großen Gemeinschaftsraum mit großer Küche. Alles wirklich sehr schön gestaltet und toll ausgestattet. Wir waren begeistert 🤩.

    Zum Abendessen gingen wir noch ein kleines Stück ins Dorf „San Mateo“ hinunter. Es gab Salat, unsere geliebten „Papas arrugadas“ und frittierten Käse. Alles sehr lecker 😋 Im Laden vom Restaurant kauften wir noch Mandelgebäck ein. Wir beschlossen morgen ein kleines Stück mit dem Bus wieder hinauf bis zum „Cruz de Tejeda“ zu fahren, um dort den Camino fortzusetzen.

    Es war wirklich eine sehr schöne und sehr abwechslungsreiche Etappe heute 🥰
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  • Camino de Santiago de Gran Canaria 1

    20. April in Spanien ⋅ ☁️ 14 °C

    Gegen 8:30 Uhr brachen wir heute auf und verließen das schöne Appartement in Las Palmas und gingen Richtung „Parque San Telmo“. In der „Churreria Montesol“ aßen wir Churros con Chocolate 😋 Anschließend gingen wir zum Busbahnhof und fuhren nach Gáldar.

    Dort angekommen besichtigten wir die Kirche „Santuario de Santiago de los Caballeros de Gáldar“. Im Rathaus direkt neben der Kirche schauten wir uns im Innenhof den ca. 300 Jahre alten Drachenbaum an und wollten uns an der Touristeninformation die Pilgerausweise geben lassen. Die „freundliche“ Dame dort fragte uns, ob wir hier in Gáldar den Camino starten würden und wir bejahten dieses. Dann könne sie uns keine Pilgerausweise geben, da der Camino im Süden in Maspalomas beginnt und hier in Gáldar endet. Wir versuchten ihr zu erklären, dass wir Informationen haben, dass der Weg in beide Richtungen begehbar wäre und Freunde von uns im Dezember auch in Gáldar gestartet sind und bis nach Maspalomas gegangen sind und auch hier die Pilgerausweise bekommen haben. Nach Beendigung des Weges sind sie nach Gáldar zurück gefahren und haben dann sogar die Urkunde erhalten. Trotzdem bestand die Señora darauf, dass das so rum nicht der Camino wäre und blieb hart und gab uns tatsächlich keine Pilgerausweise 😭😤 Wir waren sehr enttäuscht und auch verärgert. Aber was soll’s und wir starteten dann halt ohne Pilgerausweise.

    Als wir die Stadt verließen, eine neue Hürde: Es fand ein Autorennen statt ausgerechnet auf unserer Route 🫣 und Teile der Straße waren gesperrt. Wir mussten daher ein Stück durch hohes Gras und etwas Gestrüpp ausweichen, was auch etwas beschwerlich war. Aber auch das bewältigten wir 😅 Zur Belohnung gab es ein paar kleine Tomaten 🍅 am Wegesrand. Von jetzt an führte der Weg ständig bergauf. Zwar war es meist bewölkt aber es war trotzdem warm und recht drückend 🥵 Zunächst gingen wir auf der Landstraße bergauf und durch einen kleinen Ort. Dann wurde es landschaftlich schöner und wir gingen auf einem Wanderweg am Rand eines Barrancos entlang. Es war alles sehr grün und Blumen blühten überall 🥰 und Schmetterlinge begleiteten uns. Dann ging es wieder an der Landstraße entlang und natürlich weiter bergauf.

    Wir durchquerten die kleinen Orte „Tegueste“ und „Saucillo“ und kamen dann an unserem reservierten Ferienhaus „Casona Eladio“ an und wurden freundlich empfangen. Es wurde uns alles gezeigt und auch Getränke und etwas zum Frühstück stand auch schon für uns bereit. Nach einer kurzen Pause, gingen Guido und ich noch in das ca. 2 km entfernte kleine Dorf „Caideros“, um im kleinen Einkaufsladen etwas für das Abendessen einzukaufen. Wir waren überrascht, dass es eine ganz gute Auswahl gab. Wir kauften Nudeln und Tomatensoße, etwas Gemüse, Brot und noch Getränke. Wir schauten uns noch die Dorfkirche von außen an und gingen dann zur Casa zurück. Guido kochte und auf der Terrasse aßen wir unser Abendessen 😋 Inzwischen war alles zugezogen und wir waren von Wolken umgeben… eine mystische Atmosphäre.

    Trotz der „Probleme“ am Anfang hat alles gut geklappt und auch unsere Bella hat gut mitgehalten 💪👍🏻.
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  • Ein Tag in Las Palmas

    19. April in Spanien ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute früh vom Balkon erst mal den schönen Blick auf den noch menschenleeren und noch beleuchteten Plaza de Santa Ana genossen. Gefrühstückt haben wir dann auf der Dachterrasse.

    Den Stadtbummel begannen wir mit der Besichtigung der Kathedrale Santa Ana inklusive Aussichtsterrasse zwischen den Türmen. Sehr schön 🤩. Dann schlenderten wir durch die Altstadt zum „Parque San Telmo“ und zum Busbahnhof und fuhren mit dem Bus zum Stadtstrand „Playa de las Canteras“. Wir spazierten die lange Strandpromenade entlang bis zum Auditorium Alfredo Kraus und wieder zurück. Es war mit 30 Grad recht warm aber zum Glück wehte meist auch ein leichter Wind. Auf dem Rückweg Richtung Altstadt machten wir im Parque Dormas eine kleine Pause und fuhren mit dem Bus zurück. Wir beschlossen, wieder auf der Dachterrasse Abendbrot zu essen, da es dort einfach zu schön ist und kauften wieder im Supermarkt ein paar Kleinigkeiten dafür ein. Später noch ein paar Nuggets vom Burger King dazu und fertig war das Abendessen 😋 Am Abend kam noch ein junger Mann aus München auf die Dachterrasse, der mit dem Fahrrad auf Gran Canaria unterwegs ist und wir unterhielten uns noch nett über erlebte Reisen und Erfahrungen. Morgen starten wir dann ab Galdár mit dem Jakobsweg.Weiterlesen

  • Auf geht’s nach Gran Canaria

    18. April in Deutschland ⋅ ☁️ 15 °C

    Um 7:03 Uhr fuhren Guido und ich wir mit der S Bahn zum Flughafen und trafen uns dort mit Bella. Da wir nur mit „großem“ Handgepäck reisen, gingen wir sogleich durch die Sicherheitskontrolle und trafen dort auch schon auf Mario, einem Freund von uns. Wir frühstückten wieder beim „Haferkater“ und aßen lecker Himbeer-Porridge 😋 Dann starteten wir 🛫 Der Flug war ruhig und Mario saß in der gleichen Reihe wie wir. Nach der Landung trennten sich zunächst unsere Wege: Guido, Bella und ich fuhren mit dem Bus in die Hauptstadt Las Palmas und Mario mit dem Bus nach Playa del Inglés.

    In Las Palmas angekommen, gingen wir gleich zum gebuchten Appartement, direkt in der Altstadt an der Kathedrale Santa Ana, in einem schönen, alten Stadthaus mit Dachterrasse und Blick auf die Kathedrale und dem schönen Vorplatz „Plaza de Santa Ana“.
    Wir beschlossen heute hier auf der schönen Dachterrasse Abendbrot zu essen und gingen zum großen Supermarkt „HiperDino“ zum Einkaufen. Es gab Tortilla, Brot, Aufstriche, Oliven, Tomaten und Gurke 😋 Am Abend fand dann noch unten auf dem Platz ein Konzert der kanarischen Musikgruppe „La Trova“ statt, einer bekannten Musikgruppe aus Gran Canaria, die 2003 gegründet wurde und für ihre Mischung aus lateinamerikanischen Rhythmen (Bolero, Bachata, Ranchera) und kanarischer Musik bekannt ist. Es war eine sehr schöne Atmosphäre 🥰 und sehr chillig, auf der schön beleuchteten Dachterrasse mit dem tollen Blick auf die Kathedrale und den beleuchteten Platz. So ging der erste Abend zu Ende. Morgen werden wir noch den ganzen Tag in Las Palmas verbringen, bevor wir dann am Montag nach Galdár fahren und dort in den Jakobsweg starten.
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    Beginn der Reise
    18. April 2026