• Camino de Santiago de Gran Canaria 4

    April 23 in Spain ⋅ 🌙 18 °C

    Am Morgen haben wir die herrliche Aussicht von der Dachterrasse auf die umliegenden Berge in der Morgensonne genossen. Dann brachen wir auf und besichtigten noch kurz die Kirche von San Bartolomé. Gefrühstückt haben wir gut in der Bäckerei im Ort. Frisch gestärkt, starteten wir so in die letzte aber auch längste Etappe des Jakobsweges.

    Zuerst kam der Abstieg bis nach Fataga. Dort machten wir eine kleine Pause. Wir waren überrascht, wie viele Touristen in dem kleinen Ort unterwegs waren 😳 Weiter ging es meistens bergab durch den Barranco de Fataga. Auch hier war es recht grün (eigentlich kennen wir den Barranco nur staubtrocken). Wir durchquerten das kleine Dorf Arteara und anschließend die „Necrópolis de Arteara“ (die größte aborigine Begräbnisstätte der Insel Gran Canaria). Viel zu sehen ist hier außer einem riesigen Stein- und Geröllfeld eigentlich nicht. Hier machten wir wieder eine kleine Pause.

    Bei einem Mix aus Sonne und Wolken mit einem leichten Wind ging es noch einmal bergauf und später wieder bergab in das Flussbett des Barrancos. Auf Steinen mussten wir dreimal den kleinen Bach überqueren. Vorbei an einer Kiesbergwerk näherten wir uns langsam unserem Ziel: Der Touristenhochburg Playa del Inglés. Dieser Teil des Weges zieht sich immer etwas und so langsam freuten wir uns aufs Ankommen. Um 16:30 Uhr war es dann soweit und wir checkten in unserem Hotel Parquemar ein. Wir begrüßten herzlich Martina (Bellas Mutter und Guidos Schwester), die gestern schon angekommen war. Wir duschten und ruhten uns kurz aus.

    Am Abend trafen wir uns dann noch mit Frank (ebenfalls gestern angereist) und Mario zum Abendessen beim „Alohe Burger“. Es war eine nette und lustige Runde und ein schöner Abschluss unseres Weges. Nun beginnt der zweite Teil der Reise. Wir bleiben hier noch anderthalb Wochen zusammen mit Familie und Freunden 🥰
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