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  • Day8

    8. Etappe Wittenberge - Schwerin

    June 17, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem liebevollen Frühstück und einem kleinen Plausch mit unserer Vermieterin, die hofft im Januar für zwei Monate nach Papua (Indonesien) fliegen zu können, starten wir um 09:30 Uhr mit dem Ziel Schwerin, in Mecklenburg-Vorpommern unserem 5. Bundesland.

    Es wird ein heißer Tag, das Thermometer zeigt im Schatten zum Start schon 28 Grad! Wittenberge, eine kleine schöne Stadt mit einer schönen restaurierten Elbpromenade: Alte Speicher und einer alten Ölmühle mit zahlreichen Spots, kulinarisch und kulturell. Es hat uns gefallen. Unser heutiges Ziel: Schwerin, knapp 90 KM.

    Erneut erleben wir meist gut ausgebaute Radwege, die oft durch Wälder führen und schöne Seitenstraßen. Einige Male haben wir schon Schienen gequert, aber heute außergewöhnlich. Die Navi-Hinweise irritierten uns, drehten um, suchten die richtige Abzweigung um die Schienen zu queren. Eine Anwohnerin, die unser Suchen erkannt hatte, kam auf uns zu: „Sie sind schon richtig, da vorne ist der Tunnel. Da rein, unter durch und dann gehts weiter. Ich kenne die suchenden Blicke.“ Umgekehrt, den unauffälligen Tunneleingang entdeckt und wer jetzt erwartet eine steile Rampe führt uns runter und wieder rauf, wird überrascht. Eine leichte fallende „Serpentine“ führt uns leicht rollend unter die Schienen hindurch und auf der anderen Seite ebenso wieder hoch.

    In Ludwigslust gönnen wir uns eine ausgiebige Mittagspause, mit Brötchen und zur Abkühlung ein leckeres Eis. Ganz nach Thommes Geschmack, ohne Sahne wie im Eisstübchen! Ja, es kühlte und schmeckte, aber es fehlte der Biss auf Karamellstücke aus dem schwedischen Karamell😜, (der heutige Autor hat schlicht weg null Ahnung von italienischer Eismacherkunst 🙄🤣)

    Es rollte trotz der Hitze gut uns so sind wir vor vier in unserer Pension Idra in Schwerin angekommen. Ein gemütliches Zimmer im Innenhof und einem witzigen und am Anfang etwas verpeilt wirkenden Wirt. Wir hatten ihn aus dem Tiefschlag geklingelt. Und so dauerte es einen Moment, bis er sich sortiert hatte. Dann gab er hilfreiche Hinweise unter anderem den Wichtigsten, wo wir unser kühles Ankommerbier her bekommen. „Da in der Kneipe,“ Keine 200 m, ein paar Schritte und wir hatten es. „Habe ich es nicht gesagt, es gibt alles.“

    Nach Duschen und Körperpflege raffen wir uns zu einem Bummel zum Schweriner Schloss auf. In tollen Abendlicht bewundern wir das Schloss und den Garten. Schlendern durch die Altstadt und da gefühlt jeder Tisch im Freien besetzt ist, ergattern wir in einer Burgerbar einen Platz im Freien und genießen bei gelangweilten Bedienungen einen leckeren Burger. 😋
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