Cape Coast Castel
10–12 gen, Ghana ⋅ 🌙 28 °C
Wir fahren früh los um früh unsere Führung zu starten.
Cape Coast Castle ist eine von etwa vierzig sogenannten „Sklavenburgen“ oder großen Handelsfestungen, die von europäischen Händlern an der Goldküste Westafrikas (dem heutigen Ghana) errichtet wurden.
Hier wurden die Sklaven gesammelt und gefangen gehalten bevor sie nach Amerika verschifft und dort Verkauf wurden.
Beeindruckend und beängstigend zu gleich die Verhältnisse zu sehen in denen die Sklaven ausharren mussten.
Nach der Führung fahren wir alle zusammen weiter aber diesmal nicht in gewohnter Konstellation, wir tauschen etwas durch und ich fahre im LKW der Familie mit. Eine tolle Erfahrung, während der Fahrt den Geruch von frisch gebackenen muffins aus der Wohnkabine in der Nase zu habe ist auf jeden Fall etwas ganz anders. Auch das fahren ist komplett anders, man ist deutlich langsamer da der ganze LKW besonders die Kabine bei den Straßen extrem schaukelt. Außerdem ist man deutlich höher was das Reisen deutlich anonymer macht. Man hat einfach keinen direkten Augenkontakt mit den Einheimischen und wird nicht die ganze Zeit angeschrien, angepfiffen und angeschnaltzt wie es sonst bei uns der Fall ist.
Dafür hat man viel mehr Übersicht und sieht das Straßenbild aus einer etwas andern Perspektive.
Ich versteh mich während der Fahrt in Führerhaus super mit Christian und Colin (10) der kleinste der drei Jungs. Er springt die ganze Zeit zwischen vorne und hinten durch einen Durchgang hin und her.
Wir fahren bis nach Accra wo wir uns am Strand einen Stellplatz raus suchen hier wollen wir die nächsten zwei Nächte verbringen. Der Strand ist leider von Müll übersät weshalb es nicht möglich ist schwimmen zu gehen. Wir verbringen einen schönen Tag bei 38grad welche durch die Brise das Meers erträglich sind. Dabei erledigen wir ein paar Sachen die die letzte Tage liegen geblieben sind. Malte beantragt das Kamerun Visum für uns alle wären der Rest an den Autos schraubt. Auf der Liste steht Flüssigkeiten checken, Luftfilter tauschen/ reinigen, Stoßstange wieder fest schrauben, Spritzschutz montieren und sämtliche andere Kleinigkeiten durch checken.
Abends kühlt es endlich ab. Wir sammeln alle zusammen Holz für ein Feuer, den wir wollen grillen. Leon und Ana überraschen uns ein weiteres Mal, da sie die nächsten Tage wegen Visa Angelegenheiten in Accra verbringen werden.
Wir bekommen außerdem noch Besuch von einer afrikanischen Rapper Bande die unser Camp als Kulisse für ihr Musikvideo nutzt. Eine verrückte Situation in der uns die Tränen vor Lachen laufen.
Wir lassen den Abend zusammen am Feuer mit leckerem selbstgebackenen Naanbrot, Fleisch, Salat, und Alufolien Kartoffeln aus der Glut ausklingen.Leggi altro


















Viaggiatore
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