Auf dem Weg zum Wasserfall
Feb 20–21 in Angola ⋅ 🌙 25 °C
Nachdem wir uns die Mondlandschaft angeschaut haben packen wir unser Camp zusammen und fahren weiter. Es geht wieder zurück über Luanda und dann ins Inland zu einem großen Wasserfall.
Die Straße hier in Angola sind gemischt, häufig folgen 100km guter Straße 100km Slalom um Schlaglöcher.
Nicht selten kommt es dabei vor das man es mal nicht schafft ein Loch zu umfahren und dann knallt es ordentlich. Normalerweise nie ein Problem, normalerweise… wir nennen diese Löcher schon seit längerem Achsbrecher. Das sie uns aber irgendwann wirklich mal etwas an der Achse brechen werden hätten wir alle nicht gedacht. Plötzlich knallt es laut, mal wieder ein Loch übersehen. Doof nur, das Lenkrad steht plötzlich schräg. Also halten wir an und begutachten, der Reifen vorne rechts hat Sturz. Also schauen wir nach woran es liegt. Schnell stellen wir fest der oberer Querlenker ist verbogen und gerissen. Da er noch nicht durchgerissen ist entscheiden wir uns aus der Sache vorerst kein großes Ding raus zu machen. Wir fahren vorsichtig weiter zum Wasserfall, deutlich langsamer und jede Art von Belastung wird vermieden.
In der Nähe vom Wasserfall ist ein Dorf und Afrika typisch sollte es in jedem Dorf mindestens einen Schweißer am Straßenrand geben. Da es schon dunkel ist schieben wir das Problem auf morgen und steuern weiter direkt zu unserem Schlafplatz direkt am Wasserfall. Sehen können wir ihn noch nicht trotzdem platzieren wir unsere Autos so das wir ihn morgen früh aus dem Bett sehen sollten. Während wir abends kochen spüren wir die Gischt des Wasserfalls immer wieder auf unserer Haut. Ich bin gespannt auf Morgen…
Auf dem Weg hierher habe ich auch schon Kontakt mit Luis aus Luanda aufgenommen, denn fast steht wir brauchen ein neuen Querlenker. Das schweißen morgen soll uns lediglich die Fahrt bis zurück nach Luanda sichern. Luis ist natürlich Feuer und Flamme, er kontaktiert unmittelbar alle Kontakte die er hat. Er will uns unbedingt helfen und will sich morgen früh direkt melden. Es bleibt wie immer spannend.Read more




