• Von der Stadt an den Strand 🌅

    Feb 24–25 in Angola ⋅ 🌙 25 °C

    Wir verlassen das Camp von Luis heute Morgen endgültig, denn es geht endlich weiter in den Süden. Die Aktion mit den Querlenkern hat uns dank Luis nur zwei Tagen gekostet, ansonsten wäre es wahrscheinlich gut eine Woche gewesen.

    Wir verlassen Luanda in den frühen Morgenstunden, bevor der Verkehr erfahrungsgemäß selbst auf der Umgehungsstraße zu viel wird.
    Anschließende geht es einkaufen, wo wir mal wieder super Glück über die endlich bezahlbaren Lebensmittel sind.

    Der restliche Tag ist ein anstrengender aber dafür wunderschöner, erfolgreicher Fahrtag.
    Wir schaffen heute etwa 600km was einiges für die wechselnden Straßenverhältnisse ist. Besonders ist, das die Route die wir nehmen fast konstant ziemlich genau an der Küste entlang führt. Dementsprechende schön ist die Aussicht.

    Für uns fühlt sich Angola mittlerweile ein wenig wie Europa an, vielleicht am ehesten wie Spanien. (Oder Portugal, aber da war ich noch nicht.)
    Was es für uns so besonders macht, ist zum einen die Sprache. Denn Portugiesischen ist einfach mal was anderes als das sich wechselnde Englisch und Französisch der letzten Monate.
    Außerdem sind die Menschen einfach super freundlich, zuvorkommend und extrem hilfsbereit. Viele sind gut gebildet und sprechen unteranderem auch sehr gutes Englisch.
    Die Landschaft ist ein weitere Punkt der uns super gefällt. Strand, Klippen eine Küstenstraße und eine super schöne Aussicht, die uns immer wieder an Spanien erinnert. Auch die Infrastruktur erscheint uns plötzlich deutlich besser. Es gibt Resorts, Beach bars, Bars, Restaurants und Supermärkte wieder deutlich häufiger als wir es die letzten Monate gewohnt waren. (Lange noch nicht in der Dichte wie in Europa, aber wir sind froh.)

    Wir kommen heute Abend in Lobito am Strand an. Hier stoßen wir auf eine Beach bar eines Oberlanders, er lässt Overlander kostenfrei direkt am Strand neben seiner Bar Campen. Die Sanitären Anlagen sowie einen kleinen Küchenbereich stellt er auch kostenfrei zu Verfügung. Sehr zuvorkommend der nette Junge Gastgeber. Als Dankeschön und weil wir Hunger haben😂 entscheiden wir uns für Burger, Pizza und Bier bei ihm im Restaurant.
    Die Bilder des Sonnenuntergangs und des Platzes an dem wir heute stehen sprechen glaube ich für sich… Traumhaft😍
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