GrübchenPower

Joined July 2019Living in: München, Deutschland
  • Day53

    Shkodra-Willkommen im albanischen Chaos

    November 3 in Albania ⋅ 🌧 17 °C

    Mein erster ganzer Tag in Albanien:
    - raue, wilde, wunderschöne Natur
    - Chaos
    - Müll
    - Schafe
    - Märkte

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day51

    Ulcinj - #Offseason und Gastfreundschaft

    November 1 in Montenegro ⋅ ☀️ 18 °C

    Mein letzter Stop in Montenegro. Heute gab es einen Temperatursturz und Regen. Ab jetzt ist es Herbst.
    Ich kann mich nicht beklagen. Seit Reisebeginn hatte ich wunderschönes Wetter und vielleicht insgesamt 4 Regentage. Die letzte Woche hatte es tagsüber noch an die 27 Grad. Ich hoffe, es gibt noch ein paar regenfreie Tage, so dass ich in Albanien noch wandern gehen kann.

    Ulcinj hat wunderschöne (gerade menschenleere) Strände und eine schöne Altstadt. Im Winter sind die meisten Backpacker in warmen Gebieten unterwegs. In den Hostels bin ich teilweise alleine, Touristen trifft man selten. Dadurch komme ich viel mit Einheimischen ins Gespräch.

    Ein Mann erzählt mir, er habe vor dem Krieg als Koch in einem Hotel gearbeitet. 90% der Gäste kamen aus Deutschland. Seit dem Krieg habe sich dies geändert. Nun kommen überwiegend russische Touristen. Die deutschen Menschen wüssten kaum mehr, dass es das Land Montenegro gibt. Allgemein kann ich sagen, dass die Meinung vieler deutscher Menschen, mit denen ich zu Hause gesprochen habe, bezüglich Osteuropa eher kritisch oder negativ ist. Es ist schade, dass der Krieg solche Nachwehen zeigt. Von Bosnien und Montenegro kann ich bisher nur Positives berichten, was das Reisen angeht. Ja, es sind auch muslimische Länder. Aber ein Kopftuch muss man nur in den Moscheen tragen, die Menschen hier sind sehr hilfsbereit und gastfreundlich, das Essen schmeckt fantastisch und alles ist relativ günstig. Ich bin schon durch westliche europäische Länder gereist, in denen ich mich nicht so wohl gefühlt habe... Heute hat ein Montenegriner (wieder ein ehemaliger Koch - jetzt Rentner) gefüllte Weinblätter und noch ein Nudelgericht für mich gekocht. :)
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  • Day48

    Nationalpark Skutarisee - Vogelliebe

    October 29 in Montenegro ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Skutarisee ist der größte Süßwassersee im Balkangebiet. Ein Teil befindet sich in Montenegro und ein Teil in Albanien. Um den See herum kann man Wandern und eine unbeschreibliche Natur und Ausblicke auf den See genießen. Außerdem empfiehlt es sich eine Bootsfahrt mit einem der kleinen Boote zu unternehmen, um die vielfältigen Vogelarten zu entdecken. Zum Beispiele Kormorane und Reiher. Ich habe auch Eisvögel gesehen!! ❤️ Leider sind diese sehr schnell. Deshalb hier nur ein kurzes verwackeltes Video :)

    Ich bin in einem kleinen Dorf untergekommen. Hier wohnen nur Einheimische. Englisch spricht hier fast niemand. Touristen gibt es auch keine. Ich werde mit Rakija und Käse begrüßt. Die ältere Dame erzählt mir viel. Ich verstehe zwar kein Wort, aber das zählt nicht.
    Genauso hatte ich mir das Reisen vorgestellt :)

    In Montenegro spricht man Montenegrinisch. Geschrieben sind Straßenzeichen etc. meistens wie schon in Bosnien auf Kyrillisch. Ich habe seit Beginn der Reise angefangen, Russisch zu lernen. Lesen kann ich es meistens schon :) Sich Verständigen würde noch nicht klappen. Aber ich hoffe, das wird noch...
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  • Day47

    Lovćen-Nationalpark

    October 28 in Montenegro ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Lovćen-Nationalpark ist ca. 64 Quadratkilometer groß und benannt nach dem Berg Lovćen. Er liegt zwischen den Städten Kotor, Budva und Cetinje.
    Der Park hat atemberaubende Berge und ein Mausoleum mit Panoramablick im Angebot.

    Zu dem Park zu gelangen, ist nicht so ganz einfach. Entweder man mietet sich ein Auto (diese Option fiel für mich wegen der extremen Serpentinen flach) oder man nimmt den Bus nach Cetinje und von dort aus ein Taxi zum Eingang oder zum Mausoleum. Ich tat Ersteres und lief den ganzen steinigen Weg bis hoch zum Mausoleum. Ich war die einzige Person auf dem Wanderweg. Die Ausblicke waren großartig. Jedoch war es sehr heiß.

    Oben angekommen genoss ich den fantastischen Ausblick. Danach suchte ich mir nette Menschen, die mich mit ihrem Auto bis nach Kotor zurück mitnahmen.
    Durch Landschaft dieser Art bin ich zuvor noch nicht gewandert. Es war sehr beeindruckend.
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  • Day46

    Kotor

    October 27 in Montenegro ⋅ ☀️ 23 °C

    Kotor ist ein kleines Städtchen an der Adriaküste Montenegros. Kotor zeichnet sich durch verwinkelte Gässchen, romanische Kirchen und eine große Festung aus. Von dieser aus kann man die ganze Bucht von Kotor überblicken. Den stolzen Eintrittspreis von 8 € kann man sich sparen, wenn man die vielen Stufen schon vor 7 Uhr morgens erklimmt. Dies tue ich mit einem französischen Hostelfreund. Der Morgensport ist hiermit durch die vielen Stufen auch erledigt :) Es lohnt sich sehr und das Frühstück schmeckt danach umso besser.

    Leider ist Kotor sehr Luxus-Tourismus orientiert. Es halten hier deshalb immer wieder Kreuzfahrtschiffe.
    Trotzdem ist es ein wahnsinnig schöner Ort, dessen Gegend mich an die Amalfi-Küste erinnert.
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  • Day46

    Bosnisches Essen

    October 27 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 22 °C

    In Bosnien und Herzegowina hätte ich Tag und Nacht essen können (und habe das auch teilweise getan :) ). Als Vegetarier ist man hier allerdings ziemlich verloren.

    Mein Lieblingsgetränk: frischer Granatapfelsaft -> bekommt man hier an jeder Ecke.

  • Day45

    Derwischkloster Blagaj

    October 26 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 26 °C

    Das Derwischkloster Blagaj liegt südöstlich von Mostar.
    Es ist umgeben von den Karststeinklippen. Vor ca. sechshundert Jahren wurden die Gebäude von Derwischen in den Fels gehauen.
    Das Kloster liegt am Buna-Fluss. Die Buna-Quelle zählt zu einer der stärksten Quellen Europas.

  • Day45

    Kravica Wasserfälle

    October 26 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 26 °C

    Wer schon bei den Plitvicer Seen oder in Jajce war, wird eher ein wenig enttäuscht sein. Wer bei Wasserfällen baden möchte, findet hier seine Freude :)

  • Day44

    Mostar - Der Krieg und seine Spuren

    October 25 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 25 °C

    Mostar: Die 400 Jahre alte Stadt ist vor allem bekannt durch die Brücke Stari Most aus dem 16. Jahrhundert.
    Zu der Zeit gehörte Mostar dem osmanischen Reich an. Dadurch ist auch hier wieder der orientalische Flair erkennbar. Von besagter Brücke springen hier immer wieder geübte Springer herunter. Ein weiteres Highlight von Mostar.

    Mostar war im Krieg mit am übelsten getroffen. Auch hier sieht man daher die Überbleibsel der dunklen Zeit. Immer noch spüren auch die Menschen hier die Zerrissenheit, die übrig geblieben ist. Woher man stammt, spielt durchaus noch eine Rolle. Bosnien und Herzegowina wird auch von drei Präsidenten regiert: einem bosnischen, einem kroatischen und einem serbischen. Die jugoslawische Geschichte ist eine der kompliziertesten und grausamsten Kriegsgeschichten.

    Ca 50 Prozent der Bosnier leben inzwischen im Ausland, erzählen mir die Einheimischen. Zu hoch sind die Steuern, zu gering der Lohn, zu wenig Jobs vorhanden. Die Lage im Land ist schlecht. Hier zu leben, ist finanziell schwierig. Der Krieg hat große Spuren hinterlassen. Wohin das führen wird, wissen die Menschen hier nicht. In Jugoslawien gab es Jobs und Geld, sagen einige Leute. Die Demokratie habe ihnen nichts Gutes gebracht, erzählen sie.

    Durch Bosnien zu reisen, ist in vieler Hinsicht wertvoll: geschichtlich, menschlich und kulinarisch. Abgesehen davon, ist die Landschaft atemberaubend. Ich fahre in Bosnien stundenlang mit dem Bus. Ich kann mich kaum sattsehen an den Flüssen, Bergen und Schluchten. Bosnien ist auf jeden Fall eines der beeindruckendsten und schönsten Ländern, in denen ich war.
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