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  • Day44

    Auf nach Aveiro

    November 10, 2020 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

    Nachdem wir gestern keine Lust hatten loszufahren, dürfen wir uns heute morgen nicht so viel Zeit lassen. Vor uns liegen 1,5 h Fahrzeit um pünktlich um 11 Uhr in Aveiro anzukommen.
    Wir sind nämlich mit Marco verabredet, er kommt von hier und hat einen Mechaniker an der Hand, der unseren Momo wieder fit machen kann.
    Bereits ganz am Anfang unserer Reise hatte ja die Motorleuchte aufgeleuchtet. Eine Werkstatt bei Erfurt stellte fest, dass das AGR Ventil defekt ist. Sie konnten es ausschalten und meinten, dass es demnächst repariert werden sollte. Nun leuchtet es seit ein paar Tagen wieder auf und diesmal kommen wir wohl nicht um eine Reparatur herum.
    Wie das Schicksal es so will, wollten wir ja eh nach Aveiro und genau zu dem Zeitpunkt läuft uns Marco über den Weg und erwähnte, dass er aus dieser Ecke kommt. So passte es perfekt und nun sind wir auf dem Weg Richtung Norden.
    Wir liegen auch gut in der Zeit, bis wir an einem Örtchen namens Mira vorbeikommen. Mira liegt mitten in einem Pinienwald, bereits die Straße vor dem Ort strahlte Ruhe und Gemütlichkeit aus und als wir in den Ort hinein kamen, mussten wir einfach einen kurzen Zwischenstopp einlegen.
    Viele kleine Holzstege umsäumen den See, der wiederum umgeben ist von einer gepflegten und hübsch angelegten Natur liegt. Es wirkt super gemütlich und sehr einladend. Hier machen wir eine kleine Brotzeit und beschießen ein andermal uns mehr Zeit zu lassen, denn heute sind wir nun schon etwas verspätet.
    Kurz nach 11 Uhr kommen wir bei Marco an und stehen vor einem kleinen "Schloss". Marcos Papa hat sich hier seinen Traum erfüllt und dieses Haus ganz allein mit seinen eigenen Händen aufgebaut. Sehr imposant!
    Sofort wurden wir begrüßt von Capitao, der mit seinem tollpatschigen riesen Pfoten und seinem gigantisch großen Kindskopf mit Schlabberbacken auf uns zu kam und uns sofort wiedererkannte. Capitao ist eine englisch amerikanische Bulldogge. Etwas kleiner als Nalu aber 3x dicker. Wir haben ihn sofort ins Herz geschlossen.
    Marco zeigte uns noch "kurz" das Haus, dass von innen genauso imposant war, nur leider auch so kalt wie viele andere Häuser hier in Portugal und dadurch seine gesamte Gemütlichkeit verlor.
    Anschließend ging es zur Werkstatt, da wir so viel gequatscht hatten, war diese nun aber schon geschlossen. So entschieden wir auch etwas zu essen und fuhren zu einem (von 46 oder ähnlich) Cousin von Marco, der ein kleines Restaurant besitzt. Es ist Koas erster Restaurantbesuch und er war ganz fasziniert von all den Menschen, Gerüchen und dem Lärm, denn es ist ein typisch portugiesisches Lokal und alle unterhielten sich lautstark miteinander. Das Essen war einfach aber sehr lecker.
    Nach dem wir alle gestärkt waren, hatte auch die Werkstatt ihre Siesta beendet.
    Sie stellten die gleiche Diagnose wie in Erfurt und sagten, dass sie am Donnerstag die Ersatzteile vorrätig haben und wir gegen 9 Uhr Momo vorbeibringen sollen.
    Wir brachten Marco nach Hause, fuhren noch kurz einkaufen und suchten und anschließend einen gemütlichen Stellplatz hinter den Dünen, von wo sich der Tag noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedete.
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