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  • Day45

    Wenn aus Reisenden Touristen werden

    November 11, 2020 in Portugal ⋅ ☁️ 18 °C

    Ich hatte es gestern gar nicht mehr geschafft die hiesige Umgebung zu beschreiben und das obwohl es hier so wunderschön ist.
    Ria de Aveiro ist eine Wasserlandschaft 100km südlich von Porto. Sie erstreckt sich ca. 45 km an der Küste entlang. 
    Wir haben uns zum Übernachten einen Spot in der Mitte zwischen Lagune und Meer ausgesucht. Um genauer zu sein in Costa Nova. Costa Nova besteht aus vielen hübschen gestreiften Häusern, die diese Region ganz besonderes machen. Was uns super gefällt ist, dass man eine riesige Lagune zum Kiten hat und weniger als 5 min läuft bis man am Meer ist, wo man Surfen kann oder Kilometer weit über die Holz-Promenade bis zum Leuchtturm laufen kann.
    Für den heutigen Tag hat Marco sich als Reiseführer angeboten und der Leuchtturm war unser erster Anlaufpunkt. Es ist der höchste Portugals und bietet eine herrliche Aussicht über diese interessante Gegend. Leider ist er wegen Corona momentan geschlossen.
    Also ging es anschließend weiter nach Aveiro. Der Hauptgrund unseres Aufenthaltes.
    Charakteristisch für die Stadt sind die Kanäle mit ihren farbenfrohen Booten (Barcos Moliceiros), die traditionell zur Seetangernte genutzt wurden. Sie erinnern an Venedig.
    Insgesamt gefällt es uns sehr, deshalb verbringen wir den gesamten Nachmittag hier und Marco zeigte uns alle Ecken bis wir müde wurden.
    Am Abend sind wir dann zurück zu unserem Stellplatz gefahren und haben uns in unserem Van zurückgezogen. Denn die Tage sind schön warm mit über 20 Grad, die Nächte kühlen ab auf 10 Grad, durch die feuchte Meeresluft ist es gefühlt noch frischer.
    Also Heizung an und gute Nacht.
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