Joined August 2019 Message
  • Day9

    Der Traum vom goldenen Kanister

    October 10, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C

    Die Zeche Zollverein mit ihren riesigen Gebäuden und rostigen Maschinen bot eine beeindruckende Kulisse für Zieleinlauf und Siegerehrung. Dort sahen wir viele bekannte Gesichter wieder: die Blues Brothers, die Belgier, die Jungs aus Prenzlauer Berg, die anderen beiden orange Busse... Manche waren aber auch auf der Strecke geblieben, wie zum Beispiel das Team RoT3r Oktober, dessen heldenhafte Rettung in Dresden für Hardy eines der Highlights dieser Tour war und mit denen wir bei Neuschwanstein noch gefeiert hatten. Um so spannender für uns natürlich die Frage: Haben wir es diesmal aufs Treppchen geschafft?
    Schließlich waren wir in 9 Tagen 3270 Kilometer gefahren, hatten währenddessen 13 Road Missions und sämtliche Tagesaufgaben absolviert, von den 9 Foto-Challenges keinen einzigen ausgelassen, bei drei der vier Action-Aufgaben volle Punktzahl erreicht, unzählige fremde Menschen angequatscht und eine einzelne Büroklammer in sechseinhalb Kilo Buchenholz verwandelt!
    Aber, ach, es reichte nicht...
    Den goldenen Kanister sackte das Team 007 ein, deren vollen Einsatz wir ja gleich mehrmals live miterleben durften. (Immerhin hatte ich auch einen Anteil an ihrem Paddel-Erfolg!) Auf dem zweiten Platz waren die sehr sympathischen vier Generationen (die vierte ist das Auto), den dritten erreichte ein Team, das uns bis dahin völlig unbekannt geblieben war.
    So gingen neun anstrengende Tage auf Achse zuende, aber schön war's und Spaß hat's gemacht - und beim nächsten Mal gehört der goldene Kanister uns!
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    Thomas Mondry

    Also habt Ihr einen glorreichen 4.Platz erzielt - Herzlichen Glückwunsch!!!!🍾🎉🎈🎊 Wir werfen Konfetti und trinken virtuell ein Glas Champagner mit Euch - oder Rotkäppchen-Sekt… 😂

    10/18/21Reply
     
  • Day9

    Endlich am Ziel!

    October 10, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Die allerletzte Etappe (von den Weinbergen an der Mosel zur Zeche Zollverein in Essen) war dann doch noch stressiger als gedacht, denn an so ziemlich jedem Autobahnkreuz und an jeder Baustelle gab es Stau - und es gibt viele Autobahnkreuze und Baustellen im Ruhrgebiet!
    Zum Glück hatten wir diesmal so viel Puffer eingerechnet, dass wir noch vor Toresschluss an der Zeche eintrafen (anders als damals bei der Balkan-Rallye...) und mit Zielfahne, offizieller Ankündigung durch Maschine und viel Jubel ins Ziel einfahren konnten.
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  • Day9

    Trier war nur so mittelschön...

    October 10, 2021 in Germany ⋅ ☀️ 8 °C

    In Trier mussten wir teures Lehrgeld zahlen für die Erkenntnis, dass man Samstag Abend in der großen Stadt nicht mehr viele Hotelzimmer zur Auswahl hat! So landeten wir schließlich nach verzweifelter Parkplatzsuche im dortigen Holiday Inn Express in einem Mini-Zimmer, gekrönt von einem Jugendherbergsfrühstück am nächsten Morgen. Und dann wurde Susanne beim Check-out gefragt, ob sie denn zufrieden gewesen sei... (Immerhin waren wir nicht allein in dieser Misere: Es hatte nämlich auch noch das "PS-Team" hierher verschlagen.)
    Nachdem Susanne am Abend das Roadbook fertig ausgefüllt hatte, ging es am Morgen nun daran, die letzte Road Mission dieser Rallye zu erfüllen: Über die Höhen und durch die Weinberge entlang der Moselschleifen unterhalb von Trier. Allerdings war die Nacht recht kühl und feucht gewesen, auf den Hängen glitzerte der Tau (oder war es schon Reif?) und die Täler hingen noch voll Nebel. So fuhren wir abwechselnd im strahlenden Sonnenschein über die Höhen und durch graue Suppe in den Tälern - ein einmaliges Erlebnis, auch wenn der Nebel uns den Panoramablick auf die Moselschleifen vorenthielt...
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    Thomas Mondry

    Schöne Fotos!!! Einer meiner Lieblingswinzer (Weingut Rauen) sitzt in Detzem, also 10 Meilen von Trier entfernt… Der macht nicht nur tollen Weißburgunder und Riesling (also nicht „typisch Mosel“), in Detzem kann man auch gut nächtigen… Tipp für nächstes Mal, wenn Ihr in der Gegend seid…

    10/11/21Reply
     
  • Day8

    Zum Wohl. Die Pfalz.

    October 9, 2021 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Auf der Burgen-Road-Mission machten wir einen kleinen Abstecher zum Besucherbergwerk St. Anna Stollen bei Nothweiler. Dort konnten wir die Foto-Aufgabe "Lass jucken, Kumpel" lösen, bei der das Rallye-Fahrzeug von zwei Bergleuten geschoben werden soll. Na ja, so einigermaßen zumindest, denn sie hatten nur einen Bergmann vorrätig, den zweiten mussten wir improvisieren. Dabei waren wir uns die ganze Zeit nicht sicher, ob die Leute dort nur sehr zurückhaltend oder wirklich angepisst von uns waren...
    Außerdem waren wir nicht als einzige auf diese Idee gekommen: Als wir an der Erzgrube eintrafen, war das Team 007 schon da! Und als wir später im Wald wieder an den beiden vorbeikamen, waren sie gerade dabei, ihr Auto auf Holzklötzen aufzubocken - eine weitere Foto-Aufgabe...
    Praktischerweise gab es gleich unterhalb der letzten der fünf Burgen eine vom Pfälzerwaldverein betriebene Hütte, wo wir eine lange Mittagspause in der Sonne machten. Ich hatte ja schon vorher von der Pfalz geschwärmt (immer, wenn Jan und ich mal dort sind, kommen wir zu dem Schluss, dass wir viel öfter hinfahren sollten!), aber nach dem deftigen Essen dort (gefüllte Kartoffelklöße mit Sauerkraut und Bratensoße) war auch Susanne endlich von den Vorzügen der Pfalz überzeugt.
    Wir nutzten die Pause auch zur weiteren Planung: Welche Aufgaben standen noch aus und wofür hatten wir noch Zeit? Daraufhin beschlossen wir, den Rest des Tages zu nutzen, um bis nach Trier zu kommen, wo wir morgen früh als allerletzte Aufgabe die zweite Road Mission des heutigen Tages absolvieren wollten.
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    Thomas Mondry

    Gab es keinen Saumagen??? 😋

    10/11/21Reply
    Kathi Stutz

    Nee, tatsächlich nicht! Schon komisch, eigentlich...

    10/11/21Reply
     
  • Day8

    Auf Pfälzer Burgentour

    October 9, 2021 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach dem ereignisreichen Tag im Schwarzwald (zusammen mit der längsten Tagesfahrstrecke bisher) fielen wir abends recht früh und sehr erschöpft in unsere Betten. Um so frischer waren wir dann heute Morgen, als wir zu neuen Abenteuern aufbrachen - diesmal in die Pfalz!
    Nach dem besten Frühstück überhaupt auf dieser Reise (Hotel "Schwert" übrigens) ließen wir in Rastatt selbst noch ein paar Fotos fürs Roadbook entwickeln und beschwatzten im letzten Dörfchen vorm Rhein einen arglosen jungen Mann, uns etwas für unsere Zucchini einzutauschen. Nun sind wir stolze Besitzer eines echten baden-württembergischen Buchenholzklotzes!
    Dann ging's per Brücke über den Rhein und ein Stück durch Frankreich mit endlosen Maisfeldern und unklaren Vorfahrtsregeln, ehe wir in den Weinbergen der Pfalz ankamen. Dort absolvierten wir dann die erste Road Mission des Tages und besuchten nacheinander die Burgen Berwartstein, Altdahn, Tanstein, Neudahn und Gräfenstein. (War gar nicht so anstrengend, da die mittleren drei sehr nah beieinander liegen.)
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  • Day7

    Und aus dem Schwarzwald wieder heraus

    October 8, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Später folgten wir dann der Route für die zweite Road Mission dieses Tages, die uns auf kleinen Straßen mit vielen Kurven durch grüne Täler und über Höhen mit weiter Aussicht bis nach Ripoldsau-Schapbach führte, wo wir das Beweisfoto machen sollten. Im Land der Kuckucksuhren bot sich dann auch die Gelegenheit, die "Herman ze German"-Aufgabe zu erfüllen, für die man sich als typischer Deutscher verkleiden sollte: mit kurzer Hose, weißen Socken in Sandalen, Jägerhut und Bockwurst sollte man vor einer Kuckucksuhr stehen.
    Nachdem wir auch dieses erledigt hatten, schlängelten wir uns weiter durch den Schwarzwald und schließlich bei Dunkelheit das Murg-Tal hinunter, ehe wir in Rastatt ein nettes Hotel fanden. Dort liefen wir dann auch den Belgiern über den Weg und sahen das Auto der Blues Brothers neben unserem Hotel stehen - man trifft sich oft auf dieser Rallye!
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  • Day7

    Mit Birke, Esche und Pfannenwender

    October 8, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Mitten im Schwarzwald fanden wir dann auch eine geeignete neue Heimat für unsere beiden geduldigen Passagiere: eine Birke und eine Esche, die in diesem feuchten Jahr einfach in Susannes Hof gesprossen waren. In Ermangelung einer Schaufel mussten wir uns mit einem Pfannenwender behelfen, was natürlich etwas mühsam war, aber am Ende hatten beide ein schönes neues Plätzchen gefunden und tragen nun hoffentlich dazu bei, die Lücken, die Sturm, Dürre oder Borkenkäfer gerissen haben, ein bisschen zu schließen.
    Es ist aber kein Zufall, dass wir die Birke und die Esche ausgerechnet im Rahmen dieser Reise ausgepflanzt haben - wir befinden uns nämlich auf einer Spenden-Rallye! Und wir sammeln für eine gemeinnützige Organisation, die Bäume pflanzt, allerdings in einem etwas größeren Maßstab. Wenn ihr euch beteiligen möchtet, könnt ihr dies hier tun:
    https://www.iplantatree.org/team/Die Sorglosen

    Jedes Team muss bis Ende der Rallye mindestens 300€ für eine gemeinnützige Organisation gesammelt haben. Wir haben diesen Betrag zwar schon lange überschritten, aber wir würden uns natürlich trotzdem riesig freuen, wenn ihr unser Anliegen unterstützen würdet!
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  • Day7

    Beim Wasserklauen

    October 8, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Unsere Tagesaufgabe bestand nämlich darin, ein altes Unrecht wieder gutzumachen: Weil die Leute vom Schluchsee vor Jahrhunderten angeblich mal mit Fässern und Pferdewagen Wasser aus dem Titisee geklaut hatten, sollten wir nun einen Eimer Wasser in der entgegengesetzten Richtung transportieren.
    Wir schauten uns vorher erst mal an, wie die anderen Teams, die vorbeikamen, das Problem angingen. (Fun Fact: Das belgische Team, das sehr damit kämpfen muss, das deutsche Road Book zu verstehen, hat das Wasser vom Bodensee zum Titisee transportiert... - aber in Flaschen, glaube ich.)
    Tatsächlich war das Ganze einfacher als gedacht, und endlich mal eine sinnvolle Verwendung für den Camping-Eimer, den Susanne immer dabeihat!
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  • Day7

    Am schwäbischen Meer vorbei

    October 8, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Am nächsten Morgen waren wir dann seeehr müde und stellten nur rein zufällig fest, dass unser Zimmer ja sogar Blick auf Schloss Neuschwanstein hat!
    Die erste Road Mission des Tages, den Oberjochpass, ließen wir dann auch gleich mal aus: "Der 1178 m hohe Gebirgspass bietet mit 106 Kurven Fahrvergnügen vom Feinsten." Joa, vor allem mit einem Bus ohne Servolenkung...
    Statt dessen fuhren wir - zum ersten Mal seit Tagen übrigens bei Sonnenschein! - direkt am Bodensee vorbei Richtung Schwarzwald, wo wir uns am Ufer des Schluchsees mit Kaffee und Kuchen stärkten, ehe wir uns an die heutige Tagesaufgabe wagten.
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    Jochen Kunzmann

    Über Liese motzen, aber am Steuer lachen?!1 Alles verwöhnte Menschen!

    10/9/21Reply
    Гопник Ян

    Es motzt doch keiner. Der Bus hat doch ganz objektiv betrachtet keine Sevolenkung!!!!1!! Und wenn man entsprechend seiner eigenen Fähigkeiten und der des Buses fährt hat man am Ende auch noch was zu lachen....

    10/9/21Reply
    Jochen Kunzmann

    Danke für die nette Erklärung. Schon mal das Wort " Ironie" gehört ?????

    10/10/21Reply
    Гопник Ян

    Ironie macht man im Internet mit Smileys kenntlich. So: "Alle verwöhnte Menschen ;)". Erst recht wenn Leute mitlesen, die schon im echten Leben Probleme mit dem Erkennen von Ironie haben. ;) 😉

    10/10/21Reply
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  • Day6

    Party People!

    October 7, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 6 °C

    Es war also Party. (Und seitdem komme ich mit meinen Veröffentlichungen hier nicht mehr hinterher...)
    Es gab leckeres Essen. Ich habe Schuhplattln geübt. Das Radler heißt hier "Russ" und enthält sehr wenig Alkohol. Dominik vertreibt Alu-Profile und möchte Insta-Star werden. Jan Marc hat mein Ganglion befühlt und sich Sorgen wegen meiner Tachykardie gemacht. (Ich glaube, er ist wirklich Arzt.) Es wurde geschunkelt. Der schmucke Peter hat mir Ländler tanzen beigebracht. Jan Marc ist zwischendrin (in seiner Trainingshose) aufgestanden und hat der Band gesagt, dass er lieber selber was auf der Gitarre spielen möchte. So gab es dann "To be with you" und die Leute waren begeistert. Susanne hat mit einem der Blues Brothers einen Disco-Fox aufs Parkett gelegt. Dominik hätte sich gern ausgezogen. Maschine hat die bayrische Band gezwungen, "Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins" zu spielen. Susanne und Dominik haben Schlager aus den Sechzigern gesungen. Maschine ist auf den Tisch gestiegen, hat ein Weizen geext und dann Stage-Diving probiert. Er wurde tatsächlich aufgefangen.
    Schön war's, aber dann auch ganz schön spät...
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