Sarah Lomp

Joined August 2019Living in: Hamburg, Deutschland
  • Day143

    Pulau Weh (Sumatra I)

    January 7 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir starten unsere erste Zeit in Indonesien auf Sumatra, der westlichsten Hauptinsel und zugleich sechsgrößten Insel der Welt.
    Nach den Empfehlungen unseres Tauchlehrers wählen wir die kleine vorgelagerte Insel Pulau Weh, hauptsächlich um ein wenig Taucherfahrung zu sammeln und finden am Ende doch viel mehr.

    So ist die Insel so abgeschieden und schwer zu erreichen, dass außer einer Handvoll Tauchtouristen kaum weitere ausländische Besucher die Insel bereisen, was sicherlich auch mit dem offiziell gültigem Recht der Scharia zusammenhängt.
    Aber schon im Flugzeug nach Banda Aceh nimmt uns unsere Sitznachbarin die Bedenken, Zitat: "Keine Sorge, wir sind hier eher die Bad Ass-Muslime. Und ihr als Touristen könnt sowieso tun was ihr wollt."

    Wir haben einen wunderbaren Bungalow mit Veranda und Hängematte direkt am Meer und haben Glück eine sehr nette Tauchschule zu finden, mit der wir mehrere tolle Tauchgäne unternehmen.

    Das Inselleben ist sehr entspannt und auf unseren Roller-Ausflügen sind wir häufig für lange Zeit das einzige Fahrzeug auf der Straße. Wir besuchen mehrere Aussichtspunkte mit Blick über das endlose glitzernde Meer, fahren zum Kilometer 0 (der nördlichste Punkt Indonesiens) und finden neben guten einheimischen Restaurants einige sehenswerte Schnorchelspots die wir stundenlang erkunden und Koralle für Koralle entdecken.

    Das Highlight der Insel ist aber zweifelsohne ein Strand, den wir mehr oder weniger zufällig entdecken und der für uns vieles von dem vereint, was wir als perfekt beschreiben würden.

    Der Strand liegt in einer palmengesäumten Bucht und ist nur über eine kleine Wanderung auf einer steilen Treppe zu erreichen. Das vorgelagerte Korallenriff ist bunt und fischreich und erfüllt unsere Schnorchelherzen täglich aufs Neue mit Freude. Der weiße Sand wird nur von Spuren der umherwandernden Einsiedlerkrebse durchzogen und ist nahezu menschenleer.

    Und als wäre das alles nicht schon Grund genug jeden Tag mehrfach vorbeizuschauen, öffnet jeden Nachmittag ein sympathischer Insulaner seine eigene Beachbar und versorgt uns zu einheimischen Reggea-Klängen wahlweise mit frischer Kokusnuss, kühlem Bier oder Eiskaffee. Was wollen wir also mehr als uns jeden Abend auf die frisch gefegte Veranda zu setzen und uns der himmlischen Ansicht des Sonnenuntergangs hinzugeben?
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day129

    Malaysia

    December 24, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 22 °C

    Das besondere an Malaysia ist vor allem der friedliche kulturelle und religiöse Mix der verschiedenen urpsrünglich malaiischen, chinesischen und indischen Bevölkerungsgruppen. Beispielhaft dafür ist eine Straßenkreuzung in Georgetown auf Penang. Unser Guide der Free Walking Tour erklärt es so: auf dieser Seite der Kreuzung leben die Muslime, also dort kein Schweinefleisch essen. Auf der Seite dort drüben leben die Inder, also bitte kein Rindfleisch essen. Und dort leben die Chinesen, da dürft ihr alles essen.

    Tatsächlich dreht sich hier viel um Toleranz und Respekt und nicht nur einmal sind christliche Kirchen, muslimische Moscheen sowie hinduistische und chinesische Tempel in Sichtweite voneinander errichtet worden - scheinbar ohne große Konflikte auszulösen.

    Neben den vielfältigen kulturellen Festen (in Georgetown gibt es fast 400 Feste für die verschiedenen Götter pro Jahr) ergibt sich dadurch vor allem auch eine ausgeprägte kulinarische Mischung und es finden sich jede Menge typisches südostasiatisches Streetfood neben hochklassigen indischen, chinesischen oder auch malaiischen Restaurants.

    Wir nutzen die Zeit auf Langkawi um unseren Tauchschein zu machen, gehen in Georgetown auf Penang vor allem auf die Suche nach leckerem Essen und mehr oder weniger verstecktem Streetart und durchwandern in den Cameron Highlands den Mossy Forest und die von den Briten kultivierten Teeplantagen.

    Die letzten Tage in Malaysia verbringen wir in der Hauptstadt Kuala Lumpur und treffen unsere Bremer Freundin Hanne um über Silvester ins neue Jahr zu feiern. Das mit Spannung an den berühmten Petronas-Towers erwartete Feuerwerk stellt sich dann allerdings hauptsächlich als beliebte Foto-Location heraus und um 0:15 Uhr ist die ganze Geschichte eigentlich beendet. Es gibt zwar ab 20 Uhr eine Handvoll Konzerte, die aber immer wieder durch längere Pausen unterbrochen werden und nicht so richtig Partystimmung aufkommen lassen. Dazu kommt, dass es weder Getränke- noch Essensstände auf dem abgesperrten Gelände gibt und eigentlich jeder froh ist nach mehreren Stunden der Vorfreude auf das neue Jahr in die überfüllte Metro steigen zu können.

    Grundsätzlich ist es keine gute Idee ein Land während der Public Holidays zu besuchen und so erleben wir Malaysia an den meisten Orten eher hektisch und überfüllt und ganz anders als die bisherigen Länder Südostasiens.
    Und auch wenn wir viele lächelnde Gesichter sehen und eigentlich überall freundlich emfpangen und begrüßt werden, freuen wir uns nach fast zwei Wochen doch sehr darauf nach Sumatra weiterzureisen, auf eine tolle Tauchlocation, einen Dschungel mit zumindest halbwilden Orang Utans und den größten Kratersee der Welt.
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  • Day111

    Koh Lanta (Südthailand 1/2)

    December 6, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach unserer Reise ins Landesinnere treffen wir Verena und Christoph wieder, mieten uns einen Bungalow mit den entspanntesten Katzen der Welt, die in den unmöglichsten Verrenkungen und Positionen stundenlang schlafen können und verbringen einige gemeinsame Tage auf Koh Lanta.

    Koh Lanta vereint vieles von dem, was man sich von einer thailändischen Insel erhofft. Viele (mehr oder weniger) einsame Strände in palmengesäumten Buchten, teils weißer Sand und klares Wasser, einen Nationalpark zum Wandern und mehrere kleine Ortschaften unterschiedlicher Art. Die Insel ist groß genug, um nicht überlaufen zu sein, aber trotzdem übersichtlich genug um schnell mit dem Roller alles erreichen zu können und sich irgendwie schnell heimisch zu fühlen.
    Es gibt viele gute Restaurants, unzählige Strandbars und einiges zu entdecken und schnell werden aus ein paar geplanten Tagen am Ende fast zwei Wochen.

    Wir düsen mit unseren Rollern kreuz und quer über die Insel, schwimmen täglich im Meer, sehen wunderschöne Sonnenuntergänge, trinken neben jeder Menge Kokosnusswasser auch das ein oder andere Chang in der Hängematte, beobachten Affen in den Bäumen und in den Strommasten, fahren auf eine traumhafte vorgelagerte Insel zum Schnorcheln (Koh Rok) und essen glücklich jede Menge leckeres Thai-Food.

    Nach 10 wunderbar entspannten Tagen auf Koh Lanta fahren wir bei starkem Wind ca. 3h mit dem Speedboat weiter nach Süden. Koh Lipe ist eine wunderschöne Insel, fast komplett umgeben von weißem Sandstrand und glasklarem Meerwasser. Allerdings ist die Insel so überlaufen von Touristen, dass wir uns schnell entschließen unser Zelt auf der vorgelagerten Nationalpark-Insel Koh Adang aufzuschlagen.

    Und was erst als Probe-Abenteuer startet, stellt sich dann überraschend als eine der schönsten Erfahrungen unserer bisheriger Reise heraus. Koh Adang ist deutlich größer als Koh Lipe, verfügt aber durch den Status des Nationalparks lediglich über ein Resort im Süden der Insel und eine von der Regierung geführte Einrichtung mit ein paar Bungalows und einem Campingplatz direkt am Strand, mit meterhohen Bäumen um (Wind-) Schatten zu spenden und einem einzigen Restaurant.

    Neben uns sind nicht mehr als eine handvoll anderer Touristen auf dem Platz, die alle mehr oder weniger hier gestrandet sind und sich die Natur mit den hier frei lebenden Hornbills teilen. Darunter ein deutscher älterer Herr, der hier seit Jahren sein Rentendasein verbringt und sich mittlerweile eine beeindruckende Zeltlandschaft aufgebaut hat und zwei britische Radfahrer, die auf ihrer zweimonatigen Tour bis Chiangmai in den Norden fahren wollen.

    Unser Kajak führt uns wieder in noch abgeschiedenere Buchten, in denen wir neben unzähliger in jeder erdenklichen Form und Größe glänzender Muscheln auch die Überreste eines Nautilus finden dürfen.

    Und als wenn die Ruhe und Einfachheit des Campingplatzes und des mangelnden Angebots nicht schon entspannend genug ist und kaum zufriedener machen könnte, ist die gesamte Anlage von einem traumhaften weißen Sandstrand und glasklarem Wasser umgeben und verfügt darüber hinaus noch über ein wunderbares Schnorchelriff voller Korallen und bunter Fische, direkt vom Strand aus zu erreichen.
    Die einzigen Entscheidungen, die wir tagsüber treffen müssen sind dementsprechend einfach: Stehen wir schon auf und gehen frühstücken oder lesen wir noch ein wenig im Schlafsack? Gehen wir erst Schnorcheln oder legen wir uns erst in die Hängematte? Und an welchem Strandabschnitt wollen wir eigentlich heute den Sonnenuntergang sehen?

    Als wir dann sogar in der Dunkelheit leuchtendes Plankton im Meer erkennen und mit unseren Bewegungen immer mehr leuchtende Spuren erzeugen, sind wir jetzt schon sicher einen der besten Plätze der gesamten Reise gefunden zu haben.

    PS, in eigener Sache: wir haben den Weihnachts-Eintrag gelöscht, da es scheinbar zu Problemen bei den Benachrichtigungen gekommen ist, wenn wir nachträglich nicht chronologisch Footprints eingefügt haben. Ab jetzt also wieder in korrekter Reihenfolge...
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  • Day100

    Muang Ngoy (Laos 2/2)

    November 25, 2019 in Laos ⋅ ☀️ 30 °C

    Der kleine Ort ist wie aus einem Fantasy-Roman entsprungen. Es gibt nur eine unbefestigte Straße, auf der hauptsächlich Hühner, Hunde und kleine Kinder herumtollen und die parallel zum Fluß durch das Dorf verläuft. Der Weg ist gesäumt von den meist hölzernen Wohnhäusern der Einheimischen, soweie ein paar kleiner Restaurants und Gasthäuser. Als wir abends in der Dämmerung auf dem Weg in unsere Unterkunft sind, hätte es uns nicht gewundert Frodo und Sam auf dem Weg nach Mordor zu treffen oder Harry, Ron und Hermine mit einem Beutel voller Horkruxe aus dem Nichts auftauchen und sich in einer befreundeten Schänke verstecken zu sehen.

    Wir verbringen ein paar wunderbare Tage hier in diesem abgeschiedenem Örtchen und fühlen uns nicht nur räumlich sehr weit entfernt von unserer bekannten Welt. Wir durchwandern die umliegenden Reisfelder und besteigen zum Sonnenaufgang schweißgebadet einen Aussichtspunkt, von dem aus wir als Wanderer einen wunderbaren Blick über das Nebelmeer zwischen Dorf, Fluss und Bergen haben. Wir beobachten eine Zeremonie bei der die Mönche aus dem anliegenden Kloster zu Sonnenaufgang durch das Dorf ziehen und die Gaben der Dorfbewohner entgegennehmen. Selbst für Atheisten ein ergreifendes Schauspiel, früh morgens die in ihre orangenen Gewänder gehüllten Mönche zu sehen, wie sie barfuß und singend durch das Dorf streifen und von den Bewohnern mit Sticky Rice oder Gemüse für den Tag versorgt werden.

    Darüber hinaus werden wir von einer südkoreanischen Delegation eingeladen an einer Feier in einem Dorf in der Umgebung teilzunehmen. Das Dorf Ban An ist eine gut einstündige Wanderung entfernt und besteht nur aus ein paar einfachen Holzhäusern, einer unbefestigten Straße über die mehr Hühner, Enten und Schweine als Menschen watscheln und streifen und einiger gelber, zu dieser Jahreszeit abgeernteter Reisfelder.
    Die Südkoreaner um Mr. Kim sind mehrmals im Jahr zu Gast in diesem Dorf um auf verschiende Arten zu unterstützen und zu helfen. An diesem Tag werden feierlich neue Schulbänke und dazugehörige Stühle an die Dorfschule übergeben. Die Kinder danken es mit selbstgebastelten Freundschaftsbändchen, die den Besuchern aus dem Ausland mal schüchtern, mal forsch, aber immer mit einem strahlendem Lächeln freudig um die Handgelenke gebunden werden.

    Neben mitgebrachten Süßigkeiten für die Kleinen gibt es zur Feier des Tages für die Erwachsenen selbstgebrannten Lao Lao, eine geschmackliche Mischung aus Whiskey, Reis-Schnaps und leider auch Spiritus.

    Nicht das erste Mal auf unserer Reise fühlen wir uns, als müssten wir aufbrechen ohne alles gesehen und erlebt zu haben und sind uns sicher noch einmal wiederzukommen und den Rest dieses wunderbar entspannten und freundlichen Landes zu erkunden.

    Aber natürlich freuen wir uns auch schon wieder auf die nächsten Inseln im Süden Thailands, auf glasklares Wasser, einsame Strände, das unschlagbare Thai-Food und jede Menge Unterwasserabenteuer.
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  • Day93

    Luang Prabang (Laos 1/2)

    November 18, 2019 in Laos ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir entschließen uns dazu die Grenzüberquerung von Thailand nach Laos mit dem Slowboat über den Mekong-River anzutreten und uns langsam in die ehemalige französische Kolonialstadt Luang Prabang vorzutasten. Die Fahrt dauert insgesamt ca. 14 Stunden und wird auf zwei Tage verteilt. Das Boot ist schmal und lang und wir sitzen auf (zu recht) ausrangierten Bussitzen in Zweierreihen links und rechts des Durchgangs. Gemeinsam mit den größtenteils westlichen Touristen an Board bestaunen wir die wunderbare und ursprüngliche Natur entlang des Flusses und sehen vor allem auf der ersten Etappe kaum Anzeichen von Zivilisation. Die einzigen Menschen auf die wir unterwegs treffen und die uns freundlich zuwinken sind ebenfalls mit Booten entland des Stroms unterwegs oder gerade dabei sich selbst, ihre Wäsche oder verschiedene Küchenutensilien im Flusswasser zu waschen.

    Luang Prabang ist eine wunderschöne kleine Stadt, auf einer Halbinsel zwischen zwei Flüssen gelegen und größtenteils von Wasser umschlossen. Neben den vielen buddhistischen Tempelanlagen, einem schönen Nachtmarkt und einem schon wieder umwerfend pitoresken Wasserfall (aus dem zweiten Band des Märchenbuchs) ist es vor allem die Mischung aus entspanntem Südostasien und der Schönheit einer europäischen Kleinstadt, die uns beeindruckt. Es gibt kleine Gassen mit netten, kleinen Häusern und Vorgärten und französische Bäckereien und Cafes, gesäumt von asiatischen Streetfood-Ständen. Die kleinen Mode- und Schmuckläden, hippen Restaurants und Cafes in den aus- und umgebauten Kolonialbauten wären auch in jeder anderen Gegend der Welt eine Attraktion.

    Nachdem wir leckeren laotischen Eiskaffee getrunken, den Food-Market rauf und runter probiert und den umwerfenden Wasserfall besucht haben, machen wir uns schließlich auf den Weg nach Norden, Richtung Muang Ngoy.

    Man erreicht den kleinen Ort nur per Boot, denn keine Straße führt aus Muang Ngoy heraus ins restliche Laos. Von Luang Prabang aus fahren wir mit dem Minivan ca. 150 km über Wege, die wir kaum als Straßen bezeichnen würden und werden immer wieder von riesigen Schlaglöchern, Baustellen oder Abschnitten ausgebremst, in denen einfach nur unzählige lose, faustgroße Steine die Fahrbahn darstellen. Nach ca. 4 h ist mit dem Auto Schluss und es geht nur noch mit der Miniaturversion unseres bekannten Slowboats weiter, ca. 1,5h flußaufwärts bis wir den hölzernen Anleger von Muang Ngoy erreichen.
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  • Day81

    Nordthailand (1/2)

    November 6, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Von Bangkok aus beginnt unser Weg in den Norden Thailands, einen Teil davon bereisen wir mit unseren Freunden Verena und Christoph aus Köln, mit denen wir uns anschließend später auf den südlichen Inseln wiedertreffen werden.

    Mit dem Zug machen wir uns gemeinsam auf nach Kanchanaburi, wo die berühmte Brücke über den Kwai verläuft und ein paar Kilometer stadtauswärts mit Hilfe der australischen Regierung eine sehr beeindruckende Gedenkstätte gebaut wurde. Wir überqueren den Kwai-River in einem alten Zug mit offenen Fenstern, besuchen das informative Museum und durchwandern ausgestattet mit Audioguide und Walki Talki (safety first) den Hellfire-Pass, der von Kriegsgefangenen per Hand und einfachstem Werkzeug in den Felsen geschlagen wurde.

    Neben der Gedenkstätte besuchen wir ebenfalls den Erawan-Nationalpark, der vor allem durch seinen 7stufigen Wasserfall begeistert, der aussieht als wäre er aus einem gemeinsamen Projekt von Dali und Walt Disney sowie Jules Verne und den Gebrüdern Grimm entstanden und definitiv jedem Märchen gut zu Gesicht stehen würde.

    Auf dem Weg in die alte königliche Hauptstadt Sukhotai, mit ihren beeindruckenden Tempelanlagen aus dem 12.-14. Jahrhundert machen wir einen Stopp in Kamphaeng Pet und verbringen einen Abend bei Livemusik in einer durchaus ansehnlichen Bar, werden vom (selbsternannten) "Big Boss" persönlich per Handschlag begrüßt und tatsächlich sogar spätabends noch nach Hause gefahren. Ohne Bezahlung versteht sich, Ehrensache.

    Unsere letzte Station im Norden Thailands ist anschließend Chiang Mai, gefühlt der geordnete, irgendwie hippe und europäische (sehr) kleine Bruder Bangkoks. Durch die alten Stadtmauern und die umgebenden Flussanlagen ist deutlich ein Zentrum zu erkennen. Die Straßen sind sauber, verfügen über Bürgersteige und sind voll von kleinen Lädchen und Restaurants.
    Wir verbringen einige Tage in der Stadt und Umgebung, fahren mit dem Roller auf die umliegenden Berge und in Nationalparks, besuchen Tempel und botanische Gärten und genießen das wunderbare und überall verfügbare Streetfood bevor unser Weg über Chiang Rai und den beeindruckenden weißen Tempel ins benachbarte Laos führt.
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  • Day75

    Koh Kood (Koh Kut)

    October 31, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Koh Kood ist unser Einstieg in einen insgesamt mehrwöchigen Thailandaufenthalt und eine traumhaft schöne Insel ohne große Hotelkomplexe und mit nur wenigen Touristen. Die Hochsaison beginnt erst in den kommenden Wochen und die ohnehin ruhige Insel wirkt dadurch noch verschlafener. Mit dem Roller ist man schnell in jeder Ecke um ein paar Wasserfälle, verschiedene Strände und Restaurants zu besuchen.

    Genau das richtige um sich am Strand mit dem Reiseführer entspannt auf die nächsten Ziele vorzubereiten, im salzigen Wasser die fliegenden Fische herumspringen zu sehen, mit den bereitgestellten Kayaks einsame Buchten und Strände zu erkunden oder mit den hoteleigenen SUPs auf dem Meer in den Sonnenuntergang zu paddeln.

    Und obwohl wir in den letzten Wochen teils wunderbares Essen genießen konnten, sind wir sofort wieder von der thailändischen Küche eingenommen und sind von der perfekten Kombination aus süß, sauer, salzig und scharf vom ersten Gericht an überwältigt. Außer Italien gibt es wohl kaum ein Land mit solch einer Fülle und Diversität von unfassbar leckeren Gerichten. Nichts geht über die verschienden grün, gelben und roten Kokos/Chili/Erdnuss-Currys und Suppen, über gebratenen Reis und die verschiedenen breiten und schmalen gebratenen Nudeln, Mango- und Papayasalate und die unzähligen Süßspeisen wie Mango auf sticky rice, Banana Roti oder die leckeren Fruchtshakes. Yammi!

    Die Strände von Koh Kood sind umrahmt von haushohen Palmen, die regelmäßig ihre kiloschweren Kokosfrüchte gefährlich nah neben uns in den Sand werfen und wir werden uns wieder bewusst, dass jährlich mehr Menschen durch herabfallende Kokosnüsse ums Leben kommen als durch Hai- und Krokodil-Angriffe zusammen.
    Eines Morgens machen wir uns an die Arbeit eine Kokosnuss aufzubrechen, doch ohne richtiges Werkzeug ist der Aufwand größer als gedacht. Wir brauchen eine halbe Ewigkeit um die braune Nussschale von ihrer natürlichen faserigen grünen Verpackung zu befreien und freizulegen, bevor wir die steinharte Frucht mit der richtigen Schlagtechnik auf den Felsen zum Knacken bringen. Doch das weiße Fleisch schmeckt hervorragend und der süße Kokosnusssaft erfrischt uns nach der schweißtreibenden Arbeit in der Mittagssonne.

    Insgesamt gibt es für uns wunderbar wenig zu tun und wir verbringen ein paar entspannte Tage bevor wir uns in Richtung Bangkok und dann in den Norden Thailands aufmachen.
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