Die 2. Etappe nach Coimbra
October 8 in Portugal
☀️ 20 °C
Welch ein Unterschied zu gestern. Ich brettere gleich der N1 hinunter,mache schnell 19 km. Juhuuu! Das Wetter ist unglaublich! Goldener Herbst. Klarer geht es nicht. Bald begegne ich den ersten Pilgern, due mir entgegen kommen. Ich befinde mich ja auf dem portugiesischen Camino von/nach Fatima.
Die Dörfer heute sind wesentlich schöner und wie es scheint reicher. Vorbei an Weingärten, vielen Kaki- und Orangenbäumen. Ganze Kiwiplantagen locken zum Klauen...
In einer großen Bäckerei an der N1 genieße ich ein ausgiebiges Frühstück.
Es wird schnell sehr warm und ich freue mich über jedes Stück Abfahrt. Furchtbar leid tun mir die vielen Pilger am Weg. So abwechslungsreich und schwer es gestern für mich war, ist es das heute für die Geher. Meilenweit entlang der viel befahrenen N1, in der Sonne am Asphalt. Da büßt man schnell seine Sünden ab. Ein Mann trägt sogar eine Marienstatue nach Fatima. Sie steckt zur Hälfte im Rucksack, dürfte ca 1m hoch sein und der Rest ragt heraus.
Eine "neongelbe" Gruppe, die mir gestern schon aufgefallen ist sehe ich heute immer wieder. Sie haben Warnwesten an und gehen in Paaren oder Grüppchen ohne Rucksäcke. Hab ich mir gestern noch gedacht es seien Lotsen oder so was, fahre ich heute am Begleitmobil vorbei, das voll ist mit Bananen, Getränken, Riegeln etc... aha. So geht das also. Sie gehen Richtung Fatima.
Mein Gepäckträger, der ohnehin schon viel Zeit verbraucht hat, weil er so spinnt, bricht endgültig. Natürlich am ärgsten Kreisverkehr.
Dafür redet mich da Gaston an. Ein junger, liebenswerter Mann aus der USA. Er sucht was zu Essen. Wir unterhalten uns lange und dann improvisiere ich mit Kabelbindern den abgerissenen Holm.
Es gibt in der Nähe einen Chinesen Shop und ich kaufe alles was ich brauch um eine längere Lösung zu finden.
Aber die Kabelbinder halten gut und weiter geht esO=&= durch das hübsche Malheda und erreiche kurz vor Coimbra die Rota da Beirrada. Einer schönen Weinstrasse.
Noch ein kleines Päuschen bei einem Mini Geschäft, dann geht's schon in die Hektik der Coimbranischen Vorstadt.
Nach 65 km und 659 hm habe ich meine Unterkunft erreicht.
Das Rad und die Taschen müssen 4 steile Stockwerke geschleppt werden, denn ich wohne mitten am Hauptplatz. Und was ich erblicke, macht Lust auf morgen! So ein wunderschöner Ort!Read more





































Traveler
Mampf, mampf - schaut super aus 😋
Traveler
Wunderschön, das hat Flair. Muss ich unbedingt auch mal sehen