• Alle guten Dinge sind 3!

    October 10 in Portugal ☁️ 11 °C

    Und das gilt für den heutigen Tag besonders. Um 8 schleppe ich mein Rad die 4 Stockwerke hinunter. It's time to say goodbye to Coimbra. Nun werde ich bis Lissabon keine Stadt mehr haben. Darauf freue ich mich sehr!
    Gleich geht's rasant dahin. Es ist noch kühl. Rolling. Unbound. Alles ist leicht. Der Packltrager hält bombastisch.

    Viele arme Dörfer durchquere ich wieder. Viele Ruinen. Geisterförfer.
    Unglaublich beeindruckend sind die Starkstrommasten, die allesamt dem Mondigo Fluss entlang als Storchenbäume dienen. Auf jedem Ast sind ein paar Nester und natürlich sind die Störche auch da. Ich denke sie überwintern hier.

    Eine ganze Weile radle ich durch Reisfelder. Ich bin schon am Eurovelo 1 und es ist wirklich sehr leicht hier zu fahren oder sich zu orientieren! Vorbei mit sinnlosen Abzweigungen. Inzwischen schau ich auch ganz genau 🤣🤣🤣.

    Nach 54km das erste Café. Ich freu mich total weil ich außer meinem Wunderdrink Kefir mit Wasser und meinem Notvorrat Studentenfutter noch nichts gegessen hab. Der Kaffee und das süße Gebäck ist köstlich!
    Es gäbe auch was zu Essen, aber das sehe ich zu spät.
    Nach einer ausgiebigen Pause schwinge ich mich wieder auf das Rad. Halbzeit. Und nicht mehr viel vor mir.
    Der Wind ist mir auch hold und nur wenn ich direkt auf die Küste zuhalte spüre ich es. Aber... die Straßen durch die Dünen sind so angelegt, dass sie den wilden Stürmen standhalten können. Das bedeutet hinter den Dünen/Wäldern ist das Meer, durch die Dünen sind die Straßen und damit ich geschützt.

    Um knapp 16 Uhr lokale Zeit habe ich mein Ziel erreicht. Was für ein Vergnügen dieser Tag heute und erst das Ende! ❣️❣️❣️

    97 Kilometer und 500 Höhenmeter von Coimbra nach Sao Pedro de Moel

    Ich sitze gerade am Strand, der Bauch ist voll, das Herz noch viel mehr! Für mich pures Glück!
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