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    June 6, 2025 in Cambodia

    Es ist Zeit sich von Kambodscha zu verabschieden.

    Ich bin ehrlich. Meine erste Begegnung mit Kambodscha war reizüberflutet. Auf dem Weg ins Hotel habe ich mich Unwohl gefühlt und die Armut in der ländlichen Umgebung erschüttert einen. Ich habe schon viele Länder und ländliche Armut gesehen, aber nicht auf diesem Level.
    In den letzten 3 Tagen ist mir das Land aber sehr ans Herz gewachsen.

    Nach dem ich viel über Kriminalität gelesen habe, hatten wir in Siem Reap - zugegebenermaßen dem Touristenhotspot - nie Unbehagen. Es ist fast so als hätte die Stadt einen Pakt geschlossen. Sei hilfsbereit, sei nett und klau nicht. Im Gespräch mit Einheimischen wird klar: Ohne Tourismus bleiben hier auch die Jobs aus. Keine Jobs, keine Tagelöhner, keine Bildung, kein Essen, kein Dach, keine Sozialhilfen. Und gebeutelt von Krieg, der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in den 1970er und großer Armut scheint das keine Option zu sein.

    Auch eine unterschwellige Anspannung zwischen den Nachbarländern Thailand, Laos und Vietnam ist in allen Ländern gegenseitig spürbar.

    Wir führen noch ein aufschlussreiches Gespräch über das Land und seine Geschichte.

    Fun fact: Europäische Touristen können sie auf den ersten Blick nicht unterscheiden, deswegen werden wir alle Barang = Franzosen genannt.

    Den Flughafen (übrigens mal wieder in Chinesischer Hand) haben wir quasi für uns allein. Dann geht es mit einer sehr kleinen Maschine (the perks of being small) nach Vietnam.
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