• Coming home to Montezuma

    Mar 8–9, 2025 in Costa Rica ⋅ ☀️ 30 °C

    In Sámara hätte ich eigentlich bis zum Ende meiner Reise bleiben wollen, so zumindest hatte ich es geplant. Dass es mir zu lange werden könnte, hatte ich dann irgendwann schon geahnt und einen Teil des Aufenthalts storniert. Letztendlich bin ich dann aber nochmal früher aus dem schon bezahlten Apartment abgehauen, als ich das Gefühl bekam, meine mir verbleibende, kostbare Zeit noch einmal genau an den Orten verbringen zu wollen, an denen wir ganz am Anfang waren, im äußersten Süden Costa Ricas, in Drake Bay und dem Corcovado Nationalpark.

    Um von Sámara dort hinzukommen, bin ich zwei ganze Tage mit dem Bus gefahren, zigmal umgestiegen, habe stundenlang am Straßenrand und an Busbahnhöfen gewartet, und dort, wo es mit dem Bus nicht mehr weiter ging, zweimal für insgesamt 50 Kilometer, Fahrer mit klapprigen Fahrzeugen besorgt, die mich zur nächsten Haltestelle gebracht haben.

    Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass ich schon nach dem ersten Reisetag überglücklich war, als ich nach 10 Stunden Fahrt im altbekannten Montezuma ankam. Was für eine Freude! Bekannte Gesichter, nette Gespräche, so ein Genuss, in diesen wunderschönen Ort zurück zu kommen.

    Es gab sogar noch eine Hippie-Party (es geht doch nichts über perfektes Timing!) im kleinen Park, die Kunsthandwerker organisiert hatten mit Livemusik und selbstgemachtem Essen, lokalem Craftbeer und einer Feuershow. Sympathische Locals und Expats, ausgelassenes Tanzen und ein Gefühl wie Coming Home.
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