Alex und Fine

Joined June 2017Living in: Stuttgart, Deutschland
  • Day211

    Von einer Insel auf die Nächste

    August 11, 2017 in Malaysia ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach unserem Tauchstop auf der Perhentian Insel, wollten wir als Abschluss noch einige ruhige Tage am Strand mit der Option eventuell dort noch Mal tauchen zu gehen. So landeten wir auf Pulau Tioman. Von zwei Reisenden die wir in Georgetown getroffen hatten wurde uns die Ostseite der Insel empfohlen, da diese kaum bebaut und somit mehr naturbelassen ist. Auf der Insel angekommen hatten wir Glück und ein netter Hotelbesitzer nahm uns mit auf die andere Seite der Insel, die Fahrt dahin war sehr steil und verlief über eine schmale Straße durch den Dschungel. Im Dorf angekommen bezogen wir unseren Bungalow am Strand und verbrachten den restlichen Tag am Strand und der nahegelegenen Strandbar. Auch in den folgenden Tagen genossen wir unsere Nähe zum Meer und entspannten an unserem letzten Badeort während unserer Reise. Leider war das Wetter nur mittelmäßig d.h. es regnete täglich ab und zu und das Meer war sehr unruhig. Wegen der daraus folgenden schlechten Sicht unter Wasser konnten wir leider nicht mehr tauchen gehen, stattdessen liehen wir uns aber ein paar Schnorchel und Brillen aus und erkundeten die Korallenriffe in Strandnähe. Unsere Bucht lag in einem Brutgebiet von Wasserschildkröten und in der Nähe gab es eine Hilfsorganisation für den Schutz der Tiere. Nach dem Besuch der Station fielen uns am nächsten Tag spuren im Sand vor unserem Bungalow auf, wir hatten wohl Nachts besuch von einer Wasserschildkröte, gesehen haben wir aber leider keine.Read more

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  • Day207

    Pulau Perhentian Kercil

    August 7, 2017 in Malaysia ⋅ ⛅ 22 °C

    Früh morgens auf den Perhentian Inseln angekommen ging es gleich auf Unterkunftssuche, da es auf den Inseln so gut wie kein Internet gibt konnten wir nichts vorher buchen und auch kaum recherchieren. So liefen wir den Long Beach ab an dem sich ein Hostel an das andere reihte, schnell bemerkten wir dass die Hostel gleichzeitig auch Tauchschulen sind und die Zimmer nur in Verbindung mit Tauchpaketen heraus geben. Glücklicherweise waren wir zum Tauchen zu den Inseln gekommen und fanden ein schönes Zimmer bei einer sympathischen Tauchschule. Wir buchten gleich beim Check-In ein Paket für 2 Nächte und 4 Tauchgängen, da wir allerdings von der anstrengenden Nachtfahrt von Georgetown sehr müde war entspannten wir den ersten Tag am Strand und beschlossen unseren Aufenthalt noch um zwei Nächte zu verlängern und die Tauchgänge gemütlich anzugehen. Am nächsten Morgen begann der Tag mit einem wunderschönen Tauchgang am Temple of the Sea, einem Unterwasser-Plateau von bis zu 25m Tiefe, an der Spitze schaute ein kleiner Felsen aus dem Wasser heraus. Wir gingen direkt zum Start auf 18m Tiefe und tauchten mehrmals um den Felsen herum während wir uns langsam nach oben schraubten. Die Unterwasserwelt war überwältigend, wir sahen viele verschiedene Fische darunter auch einen Bluespotted Stingray und einen Bamboo Shark. Zurück an Land war gerade so genug Zeit für einen kleinen Snack bevor es wieder ins Meer zurück ging. Diesmal zum Polis Wreck, drei absichtlich für Taucher versenkten Schiffen. Das war für uns etwas besonderes, da man normalerweise für das Wracktauchen einen erweiterten Tauchschein besitzen muss. Diese Schiffe lagen allerdings in flachem Gewässer und da man mit Ausnahme der Fahrerkabine nicht hinein schwimmen konnte, durften wir diese Tauchstelle auch erkunden. Für die nächsten zwei Tage hatten wir uns jeweils einen Tauchgang auf den Nachmittag gelegt um auch noch etwas vom Strand genießen zu können. Die Termubu Tiga Tauchstelle hatte besonders viele Durchgänge durch die wir tauchen konnten, leider war der Tauchgang durch Strömungen und Sicht etwas beeinträchtigt was allerdings den Spaß nicht minderte. Am letzten Tag entschieden wir uns für einen flachen Tauchgang über ein Riff nah an der Küste und sollten es nicht bereuen. Es war wie über kleine Städte zu schwimmen voll von Korallen, Anemonen und vielen bunten Fischen, wir hatten sogar Glück und sahen einen Black Tip Reef Shark ein paar Meter von uns entfernt, der allerdings schnell das weite suchte als er uns entdeckte (Haie haben Angst vor den Blasen die Taucher machen). Am Abend ließen wir die schöne Zeit auf den Perhentian Inseln bei einem kühlen Bier am Strand ausklingen bevor es am nächsten Tag weiter nach Pulau Tioman ging.Read more

  • Day202

    Eat, Art, Shopping

    August 2, 2017 in Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir sind nun in Malaysia, oder doch England? Indien? Oder China? In Georgetown treffen die Kulturen aufeinander und man kann im Umkreis von nur wenigen Blocks von den Hochhäusern Downtowns, an alten Chinesischen Häusern, durch das Gewühl der Händler in little India zu britischen Kolonialgebäuden (u.a. ein Fort) und Clan-Jettys (das sind eigene kleine Siedlungen die auf Stelzen im Meer gebaut wurden) am Ufer laufen. Da Penang am Eingang der Straße von Melakka liegt und im Meeresweg zwischen Ost und West war es früher (bevor Singapur die Rolle übernahm) ein bedeutender Stop für Händler aus aller Welt. Heute ist daraus eine Multikulturelle Stadt entstanden in der alle friedlich miteinander leben und man Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie chinesische und buddhistische Tempel nebeneinander findet. Von den vielen Kulturen profitiert natürlich auch das Essen, nicht umsonst wird Penang als eine der besten kulinarischen Städte der Welt gehandelt. Neben dem Essen ist Georgetown auch für Streetart bekannt. 2012 hatte ein litauischer Künstler im Rahmen einer Ausstellung in der gesamten Altstadt verschiedste Kunstwerke geschaffen, welche heute viele Touristen mit einer extra Stadtkarte alle ablaufen - wir auch. Neben Streetart und Essen, waren wir auch mal wieder im Kino, welches Kühlschranktemperatur hatte, sodass wir uns zähneklappernd auf die warme Stadt gefreut hatten. Zudem waren wir auch mal wieder so richtig shoppen, für knapp 70€ gab es einmal alles neu (für uns beide) und die alten Kleider konnten wir direkt zum Recycling abgeben. Ausgerüstet mit unseren neuen Klamotten haben wir uns auch gleich noch ein zweites mal in Kühlschrank, äh Kino gewagt. Am letzten Tag besuchten wir vor der Abfahrt noch den Tropical Spice Garden, das war ein schön angelegter Dschungelgarten mit vielen Pflanzendie und Kräutern. Leider hatten wir etwas Pech und viele Blüten waren schon verblüht. Doch die vielen Informationen haben uns dann trotzdem gereicht.Read more

  • Day197

    Wiedersehen mit Freu(n)den!

    July 28, 2017 in Thailand ⋅ 🌬 31 °C

    Die für ihre Full Moon Party berüchtigte Insel Koh Pha Ngan im Golf von Thailand war unser nächstes Ziel. Allerdings kamen wir nach besagter Party an, was uns wenig störte, da es dadurch deutlich leerer und billiger wurde und es auch Halfmoon, Blackmoon und eigentlich jeden Tag irgendwo eine Party gibt.
    Der eigentliche Grund für den Besuch der Insel waren einige Leute die wir während unserer Reise kennengelernt hatten und die im selben Zeitraum dort sein wollten. Außerdem interessierte uns das thailändische Inselleben auf einer belebteren Insel im Vergleich zur Off Season auf Koh Lanta.

    Noch auf dem Boot nach Koh Phangan trafen wir eine weitere Reisegefährtin die wir aus Kambodscha kannten und wir tauschten uns über die vergangenen Monate aus.

    Unsere Unterkunft befand sich in der Nähe des Hafens im größten Dorf der Insel, hier gab es einen Nightmarket mit allerlei Essensmöglichkeiten und der Rest der Insel war so weitläufig das wir uns für den gesamten Aufenthalt einen Roller ausgeliehen haben. Diesen nutzten wir auch eifrig und erkundeten die Insel. Dabei entdeckten wir schöne Strände und Buchten. Was wir wirklich in den zwei Wochen alles gemacht haben wissen wir im Nachhinein gar nicht mehr so genau, allerdings wurde uns nie langweilig. Wir waren Schnorcheln, lagen ab und zu am Strand, trafen uns mit Freunden in Bars und waren auf der Blackmoon Party feiern. Das Highlight der Insel fand allerdings Unterwasser statt! Dazu aber mehr in einem anderen Blog-Eintrag.
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  • Day195

    Die Lizenz zum Untertauchen

    July 26, 2017 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir haben nun offiziell die Lizenz zum Untertauchen! Zwar nur bis 18m, aber auch diese 18m waren - vor allem für mich - ein ganz schön langer Weg.

    Eigentlich sind wir nicht mit der Absicht nach Koh Pha Ngan gegangen um dort einen Tauchschein zu machen, auch wenn wir den Gedanken mal im Hinterkopf hatten. Hier haben wir aber unter anderem einen Freund aus Pai wieder getroffen der inzwischen in einem Tauchshop arbeitet und uns zu einem Probetauchen seiner Tauchschule eingeladen hat. Unsere ersten Atemversuche unter Wasser waren noch seltsamer als gedacht und ich habe es nicht mal geschafft eine Runde im Pool zu drehen. Umso erstaunter war unser Tauchlehrer, als wir uns am nächsten Tag BEIDE zu einem Discover Scuba Dive (DSD) anmeldeten. Durch den DSD wollten wir mal einen Vorgeschmack bekommen, bevor wir uns gleich zu einem dreitägigen Kurs anmelden. Um uns - vor allem mir - ein besseres Gefühl zu verschaffen, durften wir die für den DSD benötigten Skills im Pool üben und mussten das dann nicht direkt im Meer machen. Gut vorbereitet, aber nicht weniger nervös ging es am nächsten Tag los. Die Nervösität stieg noch weiter, als ich in voller Ausrüstung vom Boot springen sollte und war dann im Wasser plötzlich ganz verschwunden. Die Unterwasserwelt hat uns gleich so fasziniert, dass alles andere nebensächlich wurde. Die Zeit verging wie im Flug, doch nach einer kurzen Pause und Stärkung durften wir gleich nochmal ins Wasser. Bevor wir diesmal ganz abgetaucht sind, machten wir noch ein paar Übungen. Für den Fall, dass wir uns für den Open Water Kurs entscheiden, konnten wir uns den zweiten Tauchgang dadurch anrechnen lassen. Und wer hätte es gedacht, nachdem wir wieder an Land waren schrieben wir uns gleich für den nächsten Tag zum ein. Der Kurs umfasste 3 weitere Tage mit kostenloser Unterkunft. Den ersten Tag schauten wir uns für einige Stunden nur Videos an und anschließend wurde unser Wissen mit einem Quiz abgefragt. Den zweiten Tag verbrachten wir im Pool, dort haben wir alle notwendigen Skills geübt bevor es am dritten Tag zurück ins Meer ging.
    Morgens war es auf Grund des Wetters noch ungewiss, ob wir in See stechen können. Nachdem der Kapitän sein O.K. gab, machten wir uns auf den Weg zum Sail Rock. Anfangs war das Meer noch ruhig, aber bereits als wir nach 45 minütiger Fahrt ankamen schaukelte unser Schiff ganz gut in den Wellen. Da wir heute ganze drei Tauchgänge vor uns hatten sprangen wir gleich ins Wasser. Die Wellen und Strömungen machten es uns schwer zu unserer Tauchstelle zu gelangen, an der wir zunächst ein paar Übungen absolvierten. Unterwasser bekamen wir von dem sich anbahnenden Unwetter nichts mehr mit und nach einem ersten wunderschönen Tauchgang ging es nur zum Sauerstofftankwechsel zurück aufs Boot. Der zweite Tauchgang verlief wie der erste, allerdings war zwischenzeitlich ein Sturm aufgezogen und wir fanden uns nach dem auftauchen in strömendem Regen wieder. Während wir uns auf dem Boot mit einer Mahlzeit stärkten überlegte die Crew ob ein weiterer Tauchgang auf Grund der Wetterlage möglich ist. Das Boot schaukelte inzwischen beachtlichen zwischen den Wellen hin und her, sodass uns eigentlich nicht mehr sonderlich nach Tauchen zu mute war. Aber der Kapitän schätze die Lage so ein, dass uns noch genug Zeit bleiben würde bevor das Unwetter zu stark wird. Also ging es zurück ins Wasser, wo wir sofort wieder ganz Feuer und Flamme waren und auch unseren letzten Tauchgang voll genießen konnten. Der Kapitän behielt recht und wir kamen sicher zurück in den Hafen, auch wenn wir auf dem Rückweg noch durch die Unwetterwellen etwas Seekrank wurden. Es war wirklich eine richtige Abenteuerfahrt. Zurück an Land bestanden wir auch noch unsere schriftliche Prüfung ohne Probleme und das wars.
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  • Day181

    Railay

    July 12, 2017 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Vom ruhigen Leben auf Ko Lanta war das touristische Railay fast ein kleiner Schock für uns, welches wegen seinen Karststeinformationen, dem blauen klaren Wasser, den schönen Stränden und den vielen Klettermöglichkeiten sehr beliebt ist. So beliebt, dass die komplette Landzunge mit Resorts zugebaut ist und man sich nur durch kleine Gassen zwischen den Anlagen fortbewegen kann. Daher war die Halbinsel auch nach kürzester Zeit erkundet, denn es gab kaum was zu erkunden. Und so haben wir viel Zeit an den beiden großen Stränden der Insel verbracht, welche uns vor allem Abends - ohne die Tourimassen - besonders gut gefallen haben. Generell waren die Abende sehr schön. Es gab nette Bars, bei denen man dank Happy Hour zu humanen Preisen ein Bier oder Cocktail bekam, einen Muay Thai Showkampf und eine Feuershow.

    Für den letzten Tag hat Alex sich für einen halbtages Rock Climbing Kurs eingetragen - eine der Hauptattraktionen hier. Während Alex immer mehr gefallen daran fand die steilen Felsen zu erklimmen, habe ich das ganze nur vom Strand aus beobachtet und fühlte mich im Angesicht der Kletterrouten in meiner Entscheidung bestätigt, auf dem sicheren Boden geblieben zu sein.
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  • Day178

    Gestrandet auf Ko Lanta

    July 9, 2017 in Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Auf Ko Lanta erhofften wir uns die lang ersehnte Erholung am Strand. Nachdem wir allerdings bereits in Krabi mit der thailändischen Regenzeit Bekanntschaft gemacht hatten und Ko Lanta nicht weit entfernt liegt, erwarteten wir nicht viel vom Wetter auf der Insel. So planten wir nur drei Übernachtungen ein und wollten dann an die sonnige Ostküste fahren. Das erwartete Wetter traf ein und es regnete die ersten zwei Tage so gut wie durch. Was uns allerdings nicht davon abhielt trotzdem ein Roller zu leihen und die Insel auch im strömendem Regen zu erkunden.
    Wegen der Regenzeit war Low-Season angesagt. Dadurch waren sehr wenige Menschen auf der Insel und viele Restaurants und Unterkünfte geschlossen, sodass manche Teile regelrecht ausgestorben wirkten. Einige Strände machten den Eindruck als wäre vor kurzem noch eine große Party im Gange gewesen und dann sind alle aufgebrochen ohne aufzuräumen. Die Rollertour war durch den Regen nichts besonderes, gab uns aber ein gutes Gefühl, da sich unser Strand als einer der schönsten auf der Insel entpuppte.

    Am letzten Tag vor der geplanten Weiterreise verschwanden die Regenwolken und die Sonne kam heraus. So dass wir den ganzen Tag am nahe gelegenen Strand verbrachten. Ein kurzer Blick auf die Wettervorhersage sagte uns dass morgen ebenfalls ein schöner Tag sein sollte so dass wir unseren Aufenthalt verlängerten.

    Das Wetter meinte es so gut mit uns dass wir ganze 16 Tage auf Ko Lanta verbrachten und dabei nicht viel gemacht haben, also genauso wie wir uns das vorgestellt hatten.

    An einem dieser schönen Tage hatte Fine Geburtstag und wir ließen uns es richtig gut gehen. Nach einem langen Spaziergang am Strand gab es gleich zwei sehr leckere Fische zum Abendessen und natürlich einen Geburtstagskuchen.
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  • Day162

    Krabi

    June 23, 2017 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Als wir nach 6h, zwei Flügen und einer sehr knappen Umsteigzeit in Bangkok, Krabi erreichten war es schon dunkel. Glücklicherweise wurden wir vom Flughafentransfer bis ans Hotel gefahren und konnten uns gleich um unser Abendessen kümmern (die letzte Mahlzeit war 9h her da Air Asia keine Versorgung beinhaltet).

    Am nächsten Tag erkundigten wir Krabi zu Fuß und klapperten verschiedene Reisebüros nach Inspirationen für unser nächstes Ziel ab. Die Stadt bietet abgesehen von einer Promenade am Fluss und lustigen Ampeln wenig sehenswertes und wird eher als Zwischenstopp für Railay oder eine der umliegenden Inseln genutzt.
    Nach einigem Überlegen fiel unsere Wahl auf Koh Lanta und auf dem Weg zum Reisebüro um den Transfer zu buchen durften wir auch gleich erste Erfahrungen mit der Regenzeit in Thailand machen.
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  • Day157

    Unser Hike mit Mr Bike

    June 18, 2017 in Myanmar ⋅ ☁️ 16 °C

    Hsipaw ist für Trekkingtouren in dem nahegelegenen Gebirge bekannt und bereits in Hanoi wurde uns von zwei Reisenden die Trekkingtour bei Mr Bike empfohlen. So verabredeten wir uns gleich nach unserer Ankunft mit Mr Bike - mit welchem wir bereits am Inle Lake Kontakt per Mail aufgenommen hatten -um letzte Fragen und Einzelheiten zu klären. Mr Bike war ein richtig sympathischer Mann dem wir von Beginn unseres Gespräches anmerkten, dass ihm sein Trekking viel Spaß macht und er mit dem Herzen dabei ist. Daher überlegten wir nicht lange und sagten für die Tour am nächsten Tag zu ohne das Angebot der Konkurrenz zu checken.

    Am nächsten Morgen um 8 Uhr wurden wir von Mr Bike und Joe, unserem zweiten Guide an unserem Hotel abgeholt. Nach einer kurzen Fahrt in die Berge trafen wir den Rest der Gruppe, insgesamt waren wir 11 Leute. Der Trek begann einfach über eine Schotterstraße bis zu einem Shan- Dorf. Hier machten wir eine kleine Pause und Mr Bike erzählte uns von dem Leben auf den Land (er selbst ist ein paar Dörfer weiter aufgewachsen). Nachdem wir uns das Dorf angeschaut und etwas mit den Kindern geblödelt hatten ging es weiter. Allerdings war unsere Gruppe um vier weitere Guides und drei Hunde aus dem Dorf angewachsen. So dass wir eine kleine Karawane bildeten, allen voran meistens die Hunde und zwei Guides mit Gewehren um Wild zu jagen, allerdings wurde während unserer dreitägigen Wanderung keins gesichtet und somit auch nichts erlegt. Nach dem Dorf ging es schnell querfeldein vorbei an Kühen, Bauern und Reisfeldern. An einem Fluss stoppten wir für ein ausgiebiges Mittagessen (wie sich herausstellte hatten wir wieder Glück, unsere Guides stellten sich abermals als hervorragende Köche heraus) bevor es für den Rest des Tages steil bergauf ging bis zu dem von Mr Bike und seinen Guides gebautem Baumhaus. Auf dem Weg hielten wir immer mal wieder an und Mr Bike erzählte uns über hier beheimatete Pflanzen und Tiere. Nach 5 Stunden bergauf waren wir dann endlich am Baumhaus angekommen. Dieses war phenomenal! Das erste Baumhaus war zwar nicht besonders hoch dafür aber dreistöckig, dabei war der erste Stock war ein großer Aufenthaltsbereich mit Liegestühlen, Terrasse und Sitzecke sowie einem fantastischen Ausblick. Das zweite Baumhaus war auf über 10 Meter Höhe und bot 5 Schlafplätze. Hier lies sich nach dem anstrengenden Marsch, einer weiteren sehr leckeren Mahlzeit und etwss Happy Water gut entspannen.

    Der nächste Tag begann mit Regen, es hörte zwar passend zu dem Start der Wanderung auf zu regnen, da wir allerdings von dem Berg herunter mussten waren die ersten zwei Stunden eine lustige Rutschpartie in der sich fast jeder mal auf den Allerwertesten setzte. Im Tal angekommen erwartete uns eine Wanderung entlang eines Baches, welchen wir auch mehrmals über kitschige Steine oder Baumstamme überquerten. Die Pfade waren teilweise so zugewachsen dass unsere Guides mit ihren Macheten einiges zu tun hatten und wir das Gefühl hatten tief in den Dschungel vorzudringen. Ein richtiges Abenteuer eben. Wobei wir in Wirklichkeit aus dem Dschungel heraus zu einem Fluss wanderten, an dem sich unser Hängemattencamp für die zweite Nacht befand. Am Fluss angekommen waren alle sichtlich ermüdet von der ständigen Konzentration die dieser Tag mit den zahlreichen rutschigen Steinen und matschigen Wegen gefordert hat und erfreuten sich an einem erfrischendem Bad im Fluss. Unser Camp war genau wie das Baumhaus super gemütlich und so wir saßen wieder alle bis spät abends zusammen.

    Am letzten Tag wurde entspannt! Nach einer 15 Minütigen Wanderung am Fluss entlang, kamen wir an einem kleinen Strand an wo auch schon Reifen für das Tubing auf uns warteten. Wir legten uns also auf unsere Reifen und liesen uns den Fluss entlang treiben. Zwischendurch wurden wir von den Guides im Boot eingeholt und mit Bier, Snacks und burmesischen Zigarren beschenkt. So ließen wir uns für drei Stunden den Fluss entlang treiben. Zum Abschluss gab es noch eine Suppe zu Mittag bevor alle zurück ins Hotel gefahren wurden.
    Erschöpft von den drei Tagen fielen wir nach einer ausgiebigen Dusche erstmal ins Bett und ließen den Trek und die Geschichten von Mr Bike über Myanmar und die Umgebung im Traum revue passieren.
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