• Der Untergang

    29. Februar 2024 in Thailand ⋅ 🌙 17 °C

    Ich bin am Ende. Nachdem wir gestern extrem spät schlafen gegangen sind und ich heute extrem früh von dem Außenlärm geweckt wurde, fühl ich mich, als wäre ich am Ende. ☠️

    Mein Bauch grummelt ganz komisch, es ist kalt und noch dazu fühl ich mich, als müsste ich mich jeden Moment übergeben. Da bin ich fast schon froh, endlich aufstehen zu dürfen🤡. Auch wenn ich fix und fertig bin. In der Hoffnung, dass es mir bald besser geht und ich den Priester und Georgia heute auf den Ausflug in ein anderes Dorf begleiten kann, schlucke ich als Alternative zum Marihuana irgendwelche Kapseln, die mir der Priester gibt🧐.

    Schon bevor ich ins Auto steige, spüre ich, dass ich eigentlich auf meinen Körper hören und zuhause bleiben sollte. Aber das tu ich natürlich nicht und so wird der Tag zu einer einzigen Qual.😵‍💫 Es ist heiß, die Sonne macht mich schwach, meine Beine sind schwer, Atmen tut weh, das Essen, das wir von den Bekannten des Priesters angeboten kriegen, schlucke ich nur gezwungen runter und muss aufpassen, dass ich es nicht wieder ausspucke🥺. Das wäre doch ziemlich unhöflich, wenn man bedenkt, wie lieb sich unsere Gastgeber um uns kümmern. Sie kochen sogar extra (Mickey) Maus für uns🐀. Nur bei meinem Magen verzichte ich heute ausnahmsweise mal drauf. Das nächste Mal vielleicht...🤪

    Also falls es ein nächstes Mal gibt, denn als ich einem der Gastgeber (der mit 32 doch ein bisschen zu alt für mich ist) mein Hochzeitsfoto aus Sri Lanka zeige, ist er ziemlich heartbroken💔. Das sieht nicht nach einem zweiten Date aus...

    Von der Pharmazie hole ich mir mit Googleübersetzer Tabletten gegen Übelkeit und Schwindel, die sogar ein wenig helfen. Nur dass ich dann auch noch einen furchtbaren Kopfweh kriege, der sich bei der Englischstunde intensiviert. Grade als wir Rennspiele spielen, fühl ich mich als wär ich kurz vor dem Exitus. Was für ein Glück, dass ich jetzt endlich im Bett liege. Morgen kann nur ein besserer Tag werden.😶‍🌫️
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