Refuge de Nice - Refuge des Meirveilles
(10,5 km/ 5:15 h)
Kurze Etappe, also ausschlafen! Das Frühstück fiel zwar sehr spartanisch aus (Brot, Käse, Kaffee), aber dafür sorgte eine Gruppe von sechs Gämsen für Unterhaltung.
Da wir im Land der Steinböcke (und auch selber welche) sind, ging es natürlich weiter mit dem Klettern über Felsbrocken vorbei an schönen Seen. Dabei kamen wir von einem Kessel in den nächsten, sodass wir uns schon gewundert haben, wie wir da wohl rauskommen könnten. Aber irgendwann war der letzte Kletterhang erreicht und wir standen auf der Baisse du Basto (2693 m). Danach ging es weiter durch ein Hochtal zur Baisse de Valmasque (2552 m) und dann begann der Abstieg ins Vallée des Merveilles, das Tal der Wunder, das für seine ca. 40.000 Felsgravuren bekannt ist, die von prähistorischen Zeiten bis heute reichen. Deshalb ist hier sogar die Benutzung von Wanderstöcken verboten, was auch tatsächlich kontrolliert wird. Immer wieder trafen wir Parkranger, die „ihre Hilfe anboten“. Einige Gravuren konnten wir sehen, aber die beeindruckendsten findet man wohl nur mit einem Führer. Trotzdem ist auch das Tal an sich imposant - viele Felsbrocken in den verschiedensten Farben! Am Refuge haben wir wieder ein schönes Fleckchen zum Biwakieren gefunden und der Bach in der Nähe diente als Badezimmer. Auch hier wurde wieder kontrolliert, dass auf keinen Fall Zelte vor 19 Uhr aufgebaut werden. Aber wir halten uns natürlich an die Regeln!Leia mais
Viajante
👍😅
Viajante
Tja, bei so viel Wandern darf man das Radfahren nicht verlernen … 😉