• Susann Pudschun
  • Susann Pudschun

Grande Traversée des Alpes (1)

27-dniowa przygoda według Susann Czytaj więcej
  • Tag 16 - Regen!

    7 sierpnia 2024, Francja ⋅ ☁️ 18 °C

    Refuge du Plan du Lac - Refuge de l‘Arpont (13,8km/ 4:45 Stunden)
    Wir haben also wieder in der Höhe geschlafen (2365m) und es war natürlich kalt - Norbert hatte fast alles an, was der Rucksack hergab.
    Geweckt wurden wir gegen halb sieben von einem Regenschauer. Da musste man ja noch etwas liegen bleiben.😉 Aber bald kam die Sonne, wir mussten die Zelte auch bis acht abbauen, und so sind wir nach einem indoor Porridge-Frühstück gestartet. Zuerst ging es ja wieder runter zum Fluss - der gleiche Weg, den wir gestern noch ranhängen mussten - an der Chapelle Saint-Barthélémy vorbei. Von 2000m Höhe führte der Weg dann wieder steil hinauf auf über 2500m - vorbei an mehreren Seen, unterhalb des Pelve-Gletschers entlang und über schöne Hochplateaus. Was für eine Landschaft! Wir haben wieder einmal gemeint, dass es in Neuseeland auch nicht toller sein kann.😉
    Schließlich ging der Weg hinunter in die Termignon-Schlucht immer an der Felswand entlang. An einer Stelle machten uns zwei Hütehunde Sorgen. Sie blieben aber ganz friedlich, als wir uns vorbei schlichen. Dann aber kam der Regen! Okay, so haben wir die Ponchos wenigstens nicht umsonst mitgenommen. Aber es wurde ganz schön heftig, kalt und windig und dann donnerte es auch noch!😬 Der Weg wurde ziemlich rutschig, aber irgendwann hatten wir das Refuge erreicht und zum Glück sind wir untergekommen. Zwar musste ich mir einen Vortrag über die Regeln im Nationalpark anhören, aber für Zelten, warme Dusche und Halbpension ist das okay.😅
    Den Rest des Tages können wir auf der Sonnenterrasse verbringen. Das Abendessen nehmen wir mit etwa hundert anderen Leuten im „Panoramasaal“ ein - dicke Luft, aber super leckeres Essen und tolle Atmosphäre!
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  • Tag 17

    8 sierpnia 2024, Francja ⋅ ☀️ 20 °C

    Refuge de l‘Arpont - Refuge de la Fournache (18,1km/ 5:20 Stunden)
    Der Wanderführer hatte einen eher gemütlichen und schönen Tag im Gebiet des Vanoise Nationalparks versprochen und das wurde er auch weitestgehend.
    Nach einem sehr umfangreichen Frühstück (Müsli mit Nüssen und Trockenobst, Brot, Honig, verschiedene Konfitüren, Käse und Schinken sowie Kaffee und Saft) ging es heute größtenteils weiter an der Bergflanke, mal etwas runter, dann wieder rauf (wobei das heute ziemlich anstrengend war - die Beine sind eben doch schon etwas müde), an etlichen leer stehenden Hütten vorbei, natürlich einem Wasserfall und in der Enfer-Schlucht über den Bach. Danach verlief der Weg auf einem Balkon mit grandiosen Blicken ins Tal und die Bergflanken entlang. Später haben wir den Nationalpark wieder verlassen und kamen erneut unter Skianlagen hindurch. Dort haben wir auch wieder viele Geier am Himmel kreisen gesehen. Wen die wohl auf dem Kieker hatten?😅
    Nachdem wir in einer wunderschönen Alpage eingekehrt waren, brauchten wir nur noch ein Stückchen hoch, an zwei Stauseen vorbei, zum Ziel. Dort wurden wir aber wieder mal nicht sehr freundlich empfangen. Kein Platz mehr zum Biwakieren, aber da wir nicht im Nationalpark sind, können wir unsere Zelte etwas unterhalb mit direktem Blick auf die Seen aufschlagen. Und zum Abendessen gibt es alles, was wir noch haben: einmal Bolognese mit Couscous und Chorizo und einem einheimischen Getränk.😉
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  • Tag 18 - Finale

    9 sierpnia 2024, Francja ⋅ ☀️ 24 °C

    Refuge de la Fournache (2340m) - Modane (1062m)
    (16,5km/ 5 Stunden/⬆️441m⬇️1588m!)
    Das letzte Mal Wildcamping, die letzte Nacht in der Höhe und vor allem die letzte Etappe auf der diesjährigen Tour.
    Der gefürchtete lange Abstieg nach Modane begann erstmal mit leichtem Aufstieg, anfangs noch mit vielen Tagestouristen. Hier zeigte sich endlich, dass wir ganz schön fit sind, denn wir konnten die meisten überholen trotz unserer schwereren Rucksäcke.💪
    Wir hatten noch einmal eine schöne Aussicht auf die beiden Stauseen bevor wir am Col du Barbier (2340m) den höchsten Punkt heute erreichten. Danach ging es noch einmal über eine Hochebene mit einigen Chalets. Dann kam das Tagesziel tief im Arc-Tal in Sicht und der zweistündige Abstieg begann - ziemlich steil, sehr geröllig und wurzelig, aber wenigstens weitestgehend durch wohlriechenden, schattenspendenden Nadelwald. Durch die Stadt und über den Fluss Arc ging es zum Campingplatz, wo es dieses Mal keine Probleme mit dem Unterkommen gab. Für uns stand aber ziemlich schnell fest, dass sich auch hier ein Bleiben nicht wirklich lohnt. Der Wanderführer hat auch hier recht: „Die etwas heruntergekommene Kleinstadt…“
    Also wird es morgen zurück gehen, aber auch das kann ein Abenteuer werden!😉
    Bei lokaler Pizza und Bier lassen wir die Tour Revue passieren: wir haben die französischen Nordalpen durchquert. Das bedeutet, dass wir in 18 Tagen 281 Kilometer mit 15809 Metern hoch und 15245 Metern runter zurückgelegt haben.💪🦵Da kann es dann nächstes Jahr Richtung Nizza weitergehen!😅
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  • Rückreise in Etappen: 1. Kulturschock

    10 sierpnia 2024, Szwajcaria ⋅ 🌙 26 °C

    Per Schienenersatzverkehr von Modane nach Saint-Michel-Valloire und weiter per Zug nach Chambéry, von dort nach Genf und schließlich nach Zürich. Tolle Landschaften auf der Strecke: Aix-Les-Bains und der Lac du Bourget, die Rhône und der Genfersee noch mal mit dem Mont-Blanc-Massiv im Hintergrund.
    Schon unterwegs schwante uns, dass in Zürich etwas Großes los sein müsse, denn es war der reinste Party-Zug. Und tatsächlich: STREET PARADE!🥳🙈
    Und als wir dann nur mal zum See wollten, waren wir auch schon mitten drin.😬
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  • Zürich

    11 sierpnia 2024, Szwajcaria ⋅ ☀️ 31 °C

    Stadtrundgang am Vormittag, denn da sind die Temperaturen noch annehmbar. Die Stadt ist wieder weitestgehend sauber und, da Sonntag ist, auch relativ ruhig. Also los am Bahnhof, weiter zum Lindenhof, Fraumünster, Bürkliplatz am See, Grossmünster, immer mal an der Limmat entlang oder durch die schönen Gassen der Altstadt. Zürich ist sehenswert, aber heute ist es einfach zu heiß.🥵
    Deshalb geht es am Nachmittag noch mal zum Zürichsee und dann natürlich rein!😄
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  • Rückreise: 2. Was lange währt,…

    12 sierpnia 2024, Niemcy ⋅ ☁️ 22 °C

    Unsere Weiterfahrt erfordert jede Menge Geduld. Es geht schon gleich am Züricher Hauptbahnhof los: unbestimmte Verspätung! Scheinbar ist die Lok kaputt und es dauert zweieinhalb Stunden bis es losgeht (wir wechseln noch mal den Bahnsteig, die Lokführer „losen aus, wer den Zug schließlich fahren darf“). Während der Fahrt können wir die Landschaft in Ruhe genießen (ist das wirklich ein Schnellzug?): den Bodensee und dann wieder die Berge! Umstieg in Innsbruck mit 174 Minuten Verspätung! Dann also nur noch auf den nächsten Zug warten und im Gewitter schließlich nach Garmisch-Partenkirchen. Begrüßung mit Regenbogen und leuchtenden Bergen!🤩 Und dann rein ins 4 Sterne-Hotel (ein Upgrade, das eigentlich gar nicht zu uns passt 🤭)! Czytaj więcej

  • Garmisch-Partenkirchen

    13 sierpnia 2024, Niemcy ⋅ 🌩️ 27 °C

    Kingsize Bett, Duschen am Morgen, Frühstück mit Lachs und Sekt - solch ein Luxus für uns Wanderer!😅 Danach „Ortsbegehung“: der alte Stadtkern von Partenkirchen, das Olympiaskisprungstadion (in dem die Helden von morgen trainierten), Olympiaeishalle, Zugspitzbahn und das Zentrum von Garmisch - insgesamt ein schöner Spaziergang meist an der Partnach entlang, aber eigentlich ist es schon wieder viel zu heiß. Also heißt es am Nachmittag die Beine hochlegen und dem Gewitter von drinnen zuschauen. Czytaj więcej

  • On the top of Germany

    14 sierpnia 2024, Niemcy ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir hatten da ja noch etwas offen auf unserer Wunschliste! Und nach dem heutigen Tag kann da ein Haken dran.🥳
    Wecken um 6, Frühstück beim Bäcker auf der anderen Straßenseite und los geht’s gegen 7. Allerdings fand der „scharfe Start“ erst um 8 statt, denn dann wurde erst die Partnachklamm geöffnet, die den Anfang und gleichzeitig den ersten Höhepunkt darstellte. Der Weg durch die Klamm führt zum größten Teil in Tunneln oder Galerien, man ist von massiven Felswänden umgeben, das Wasser der Partnach rauscht wild und unbändig. Man kann nur erahnen, welche gewaltigen Wassermassen die Felsen über Jahrhunderte hinweg ausgehöhlt haben.
    Danach ging es immer ansteigend durch das ziemlich romantische Tal der Partnach erst zur Reintalangerhütte (1370m) und dann steiler zur Knorrhütte (2057m). Nach einer kleinen Stärkung mit einer großen Holunderschorle wurde es immer anstrengender - immer über Geröll bis zum Zugspitzplatt und weiter zur Station Sonn-Alpin (2567m). Von dort ging es dann eine steile Schutt- und Schrofenflanke hinauf und schließlich immer mit Seilsicherungen bis zum Zugspitzgipfel. Für das eigentliche Gipfelfoto hieß es dann noch mal anstehen und über den Klettersteig nach oben - aber wie stolz wir waren!😊 Es war genau der richtige Zeitpunkt für die Besteigung (immerhin ein Halbmarathon mit 2200 Höhenmetern!), denn wir waren nach unserem Höhentrainingslager richtig fit und brauchten statt der angegebenen 10,5 Stunden nicht mal 7!💪
    Den ganzen Weg lang hatten wir schönstes Wetter, aber am Gipfel angekommen, mussten wir die Hoffnung auf eine gute Aussicht aufgeben. Es zogen ziemlich schnell Wolken auf. Deshalb sind wir zügig mit der Seilbahn zum Eibsee runtergefahren und dann weiter mit der Zahnradbahn nach Garmisch. Kaum saßen wir im Zug, begann das inzwischen tägliche heftige Gewitter. Was hatten wir wieder für ein Glück!
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  • Zu Besuch am Mittelrhein

    17 sierpnia 2024, Niemcy ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir haben unsere Rückfahrt noch einmal für zwei Nächte unterbrochen, um Antje und ihren Jürgen - wie schon lange versprochen - zu besuchen. Welch schöner Abschluss bei ganz herzlicher Rundum-Betreuung! Wir wurden ganz lecker bekocht, haben guten Wein getrunken und vor allem viel Lust bekommen, diese Gegend demnächst intensiver kennenzulernen. Den nötigen Vorgeschmack gab es beim Wandern auf der Rottentour, einer Ausfahrt im Oldtimer (Citroën DS - la Déesse!) nach Bacharach und geselligen Abenden auf dem Balkon - mal mit Blick auf die Nahr, mal auf den Rhein. Czytaj więcej

    Koniec wyprawy
    17 sierpnia 2024