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Short Trip 🇪🇸

A short but fine adventure by Melina & DoemuuLive Read more
  • Trip start
    June 4, 2026
  • Day 2 Andorra 🇦🇩

    June 5 in Andorra ⋅ ☁️ 12 °C

    Wiedereinmal stundenlang auf der Autobahn. Über Bern, Genf und Annecy mit persönlichen Streckenrekord von 2h 10 min bis nach Genf. Dann vorbei an Grenoble, Avignon schlussendlich Montpelier und kurz nach Sonnenaufgang von Narbonne dann quer in die Pyrenäen. Schon lange war Andorra auf unserer Bucketliste als ein Mikrostaat aber nie als ein eigenständiges Ziel eingeordnet.

    Daher ist es perfekt, dass wir an eine Hochzeit in der Nähe von Barcelona eingeladen wurden. So können wir Andorra ganz einfach damit verbinden.

    Die Passstrassen sind spektakulär, die Breite, die Qualität und die Auslastung alles zusammen führt dazu, dass ein unübertroffenes Fahrerlebnis generiert wird. Einfach genial...
    Insgesamt fahren wir heute 6 Passstrassen und von den insgesamt 1400km von heute sind 600 davon Pässe. 100 km mehr als bei unserem bisherigen Rekord von 500 km Passstrassen an einem Tag.

    In Andorra erkunden wir erstmals die Hauptstadt, welche erstaunlich viel Verkehr führt. Ganze Lastwagen Kolonnen beliefern das ganze Land über die Hauptstrasse, die nunmal durch die Hauptstadt führt.

    Hier finden wir das Barri Antic (Altstadt) sie besteht ausschliesslich aus Natursteinhäusern, welche im allgemeinen ein gepflegtes Phänomen von ganz Andorra ist. Die Häuser werden von engen Gassen durchkreuzt und kleinere Plätze und Kunstinstallationen finden sich im Stadtbild.

    Auch befinden sich hier die Kirche von Sankt Stephan und das Casa de la vall das Regierungsgebäude aus dem 16. Jahrhundert.

    Nach der Stadtbesichtigung fahren wir an zwei Aussichtspunkte der eine an der Grenze zu Frankreich und der andere so ziemlich in der Mitte des Landes. Da wir über die südliche, spanische Grenze ins Land kamen, fahren wir so also die gesamte Süd - Norddistanz von Andorra.

    Hier macht sich das erste mal bemerkbar, dass ich aufgrund anderer Aufgaben in der Nacht von Mi auf Do auch nur 3 Stunden geschlafen habe dann Arbeiten ging und wir danach direkt auch wieder ohne schlaf losfuhren. Somit bin ich zu diesem Zeitpunkt nicht bloss insgesamt 14 Stunden gefahren, sondern auch bereits 32 Stunden wach und von den letzten 72 Stunden auch nur 9 am schlafen. Damit müssen wir erstmals einen 30 Minuten Powernap absolvieren bevor wir dann bis nach La Pobla de Claramunt fahren, wo dann Samstag die Hochzeit stattfinden wird.
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  • Day 3 🇪🇸💒

    June 6 in Spain ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute fand die Hochzeit statt. Nach dem Frühstück machten wir aber zuerst noch einen kurzen Spaziergang um das Dorf etwas zu erkunden. Dann ging es zurück ins Hotel um uns bereit zu machen. Am Nachmittag trafen wir uns dann mit einigen anderen Gäste die im selben Hotel übernachteten und machten uns auf den Weg in die nur ein paar Gehminuten entfernte Kirche Santa Maria wo die Trauung stattfand.

    Interessanterweise haben viele Kirchen in Katalonien keinen Turm oder keine Glocken mehr oder auch beides. Dies aufgrund des Bürgerkrieges bei dem die Faschisten die Kirchen angriffen. Die Kommunisten haben dann die Glocken eingezogen und nach Barcelona gebracht um Munition herzustellen. So sieht man bis heute auf welcher Seite sich die Einheimischen befanden. In diesem Dorf fehlen bis heute die Glocken. Nach der kirchlichen Trauung lag ein 15min Spaziergang vor uns zur offiziellen Hochzeitslocation: Ein traditionelles katalanisches Landhaus. Dort feierten wir dann bis spät in die Nacht.
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  • Day 4 🇪🇸 Barcelona

    June 7 in Spain ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach langem Ausschlafen ging es heute los nach Barcelona. Da wir die Stadt schonmal gesehen haben, hatten wir nicht viele Pläne. Zuerst schlenderten wir der La Rambla (statistisch gesehen die kriminellste Strasse Europas) entlang. Dann ging es weiter Richtung Meer am Strand vorbei und dann auf die Metro zu unserem eigentlichen Ziel was wir beim letzten Mal nicht geschafft hatten: dem Park Güell. Beim letzten Mal haben wir keine Tickets mehr erhalten weshalb wir nun die Tickets bereits vor einer Woche online gekauft haben.

    Der Park Güell wurde als Siedlungsprojekt für Ultrareiche gebaut und zwar vom Investor Güell und dem Architekt und Künstler Gaudi. Einen Architekten ein Siedlungsprojekt zu erschaffen führt aber dazu, dass keine physischen Gegebenheiten respektiert werden. Hätte man mal einen Bauingenieur eingestellt. 🫡 Dementsprechend ist dieses Investement in den frühen 1920ern auch gescheitert und Güell verkauft das Gebiet an die Stadt. Seither ist es für Touristen als Kunstwerk zugänglich. Vom Park aus hat man zudem einen tollen Überblick über ganz Barcelona. Ein Gast fand dies so toll, das er seiner Freundin vor Ort einen Heiratsantrag machte. Irgendwie wollen dieses Wochende alle heiraten... 🫣

    Anschliessend waren wir so müde, dass wir nur noch einen kurzen Essenstopp im Burger King eingelegt haben und dann wieder in Richtung Auto gingen.
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  • Trip end
    June 8, 2026