Joined October 2021 Message
  • Day174

    Zuende. Ankommen. Happy. Resumé.🙃🦁

    April 2 in Germany ⋅ ☁️ 0 °C

    Der letzte Footprint von 184 insgesamt.
    Der letzte Tag hat genauso geklappt wie ich mir alles vorgestellt habe. Die Flüge waren mehr oder weniger ontime und als ich dann endlich meinen grünen Backpack beim Baggage Claim erblickt habe, war ich sehr happy! Noch glücklicher war ich dann als ich aus der Ankunftshalle raus gegangen bin und mir meine Geschwister + Paula an den Hals gefallen sind.

    Ich bin wieder daheim und muss jetzt erstmal ruhig Ankommen! Alles auf mich wirken lassen und das ganze Erlebte setzen lassen. Die Tage waren immer anders und mit viel Programm und zum richtig Nachdenken bin ich nur selten gekommen. Trotzdem bin ich wahnsinnig froh, diese Reise gemacht zu haben und ich bin sehr froh, dass alles so extrem gut geklappt hat! Eine Weltreise mit Corona und den ständig nervigen Tests oder den ganzen wechselnden Aktivitäten bei denen man sich immer sehr früh aus dem Bett gequält hat um einfach alles zu sehen oder meinem Rückschlag mit dem Raub, wo ich alles verloren habe.

    Es ist so wahnsinnig viel passiert! Noch viel mehr als das, was alles in den Footprints steht, obwohl ich versucht habe so viel wie möglich meiner Reise zu teilen und jeden ein bisschen mitzunehmen auf das Abenteuer.

    Es hat mich riesig gefreut, dass Ihr alle meine Footprints so aufmerksam und mit Freude verfolgt habt! Eure Kommentare und Euer Lob haben mich am Anfang weiter animiert und irgendwann war ich so drin, dass das Footprintschreiben ein Teil des Tagesablaufs geworden ist. Ich konnte damit nochmal alles reflektieren und jetzt habe ich wahnsinnig schöne Erinnerungen und Erlebnisse zum Nachlesen. Also danke an Euch!

    Und natürlich nochmal vielen Dank an alle, die mich nach meinem Rückschlag mit dem Raub finanziell unterstützt haben und die Reise so am Leben gehalten haben. Der Support hat mich so gefreut und ich bin euch alle mindestens einen sehr ausführlichen Reisebericht schuldig! Wenn immer wir uns in den nächsten Wochen und Monaten wieder sehen dann erzähl ich gern nochmal von allen Geschichten und was im Nachhinein die besten Erlebnisse oder das Beeindruckendste bzw. das Gefährlichste war, usw.

    Ganz kurz noch ein riesen Dankeschön an Fadis Family in Panama, an Carolina in Kolumbien und Vale in Argentinien, dass ich/wir so herzlich aufgenommen wurde/n.

    Ich schließe jetzt den allerletzten Footprint ab. Den 184 nach fast 6 Monaten täglich tippen. Wünsche euch allen eine schöne Zeit und wir sehen uns eh alle in nächster Zeit! Bis dann!

    Euer Reiselöwe Leo🦁
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  • Day173

    Ich fliege zurück nach Hause🛬

    April 1 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

    Der wohl kürzeste Footprint jemals steht bevor.
    Stefan und ich müssen beide heute nur zum Flughafen kommen und sonst gibt es wirklich nicht viel zu berichten.

    Alles hat reibungslos geklappt. Wir haben Stefan eingecheckt und sind zusammen noch ne halbe Stunde am Terminal gesessen. Sein Flug geht 3 Stunden vor meinem und er hat einen Direktflug, während ich erst nach Copenhagen und dann nach München weiter fliegen muss. In 25 Stunden sehen wir uns wieder!

    Sicherheitskontrolle bin ich inzwischen durch und ich sitz schon am Gate und um 16:25 Uhr Ortszeit flieg ich los. Wer mag kann meinen Flug verfolgen, wenn ihr schnell genug den Footprint lest^^
    https://de.flightaware.com/live/flight/SAS936/h…

    Ob ich aufgeregt bin? - es geht. ich glaub des kommt mit der Landung dann. Ob ich mich freue? - wahnsinnig!!!
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    Sonja Betz-Tschapka

    4/2/22Reply
    Ariane Beierlein

    lieber Leo, willkommen zu Hause. Danke für die tollen Reiseerzählungen. Ich habe die letzten nicht nicht gelesen und freue mich darauf. Genieße die Zeit mit deiner Familie, Paula und deinen Freunden!!!🤗

    4/2/22Reply
    Reiselöwe Leo

    danke dir Ariane!:) freut mich

    4/3/22Reply
     
  • Day172

    Behind-the-Scenes& das wars! Das wars.🌅

    March 31 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Der letzte richtige Tag meiner Weltreise hat begonnen. Morgen bringt mich der Flieger wieder Richtung Europa und Zuhause. Für heute haben Stefan und ich nochmal ein große Highlight auf dem Programm: Die Behind-the-Scenes Tour auf Alcatraz Island. Sie wird nur an bestimmten Tagen angeboten und ist Monate im Voraus schon ausgebucht. Wir haben zwei Tickets!

    Nach dem Frühstück sind wir wieder zu Fuß bis zum Pier 41 marschiert. Ist inzwischen schon fast die Morgenroutine geworden. Man geht die ganze Zeit an der Küste entlang und hat einen Blick auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz Island. Wir haben uns gestern noch den Film Flucht von Alcatraz reingezogen und sind absolut im Alcatrazfieber gefangen. Mal sehen wie es uns heute nach der Tour geht. Ich denk mal es wird sich ausgeAlcatrazt haben! Der Input ist nämlich schon groß.

    Am Pier wurden wir gleich separiert und wurden in einem extra Bereich gebeten, wo wir mit 15 anderen Tourteilnehmern warten durften. Heute upper Class^^ Wir durften früher aufs Schiff und wurden gefühlt wie die Businessclass behandelt. Man merkt schon, dass das heute was besonderes wird.

    Und dann hat die Behind-the-Scenes Tour auf Alcatraz begonnen! Zwei junge Mädels waren unsere Guides und haben unsere Gruppe zu den versteckten Orten und Einrichtungen geführt. Durch ein Tunnelsystem sind wir zu den Werkstätten gekommen, wo sich ein Häftling im Film von gestern die Finger abgehakt hat. Deswegen das Bild von Stefan😬

    Berühmt auf Alctraz sind auch die Gärten und die vielen verschiedenen Vogelarten, die hier immer im Frühling nisten. Deswegen heißt Alcatraz übrigens Alcatraz: wegen den Vögeln. Wegen dem Alcatraz.

    Weiter in der Tour haben wir Zutritt zu den Aufenthaltsbereichen der Wärter bekommen. Unsere Gruppe wurde durch die Eisenkäfige überhalb der Zellenblocks geschleust, wo die Wärter mit scharfen Waffen patroulliert haben. Eine scharfe Waffe war übrigens niemals im direkten Kontakt zu einem Gefangenen. Dies wurde immer durch den Stahlnetze getrennt, um eine Überwältigung einer Wache und dem Erlangen einer Schießwaffe zu verhindern. Wir waren wirklich hinter den Kulissen unterwegs.

    Durch den Zellenblock A durften wir auch durchlaufen. Er wurde nur zu Zeiten des Militärs als Gefängnis genutzt. Den Stahl kann man schnell durchschneiden und das Schließsystem ist mangelhaft. Gleich daneben geht aber eine Treppe runter: Hier geht es zum Dungeon! Dem Ort, wo die schlimmsten Regelbrecher und Arbeitsverweigerer runter mussten.. Wir sind mit Helm bewaffnet auch runtergeschickt worden. Jetzt sieht das ganze da unten ganz annehmlich aus, da mit Betonstützen die Zellenblocks von unten stabilisiert werden mussten. Die Zellen waren aber dann wieder alles andere als gemütlich. Hier wurden die Männer ohne Toilette, ohne Decke, ohne Alles eingesperrt. Meist an den Handgelenken befestigt an der Decke und in absoluter Dunkelheit. Es muss grausam gewesen sein!

    Die Tour hat dann in der Zitadelle geendet, wo wir mit der Nachttour schon waren. Tolle Führung. Uns haben die beiden Mädels dann noch privat den Leichenraum gezeigt und wurden noch zum Gefängnishof geführt. Hier haben wir dann auf der obersten Stufe Brotzeit gemacht, während wir den gesamten Hof überblickt haben. Die Sicht ist fenomenal auf die Golden Gate Bridge. Für einen Gefangenen, der hier nie mehr in seinem Leben rauskommen wird aber hart. Wenn der Wind richtig stand hat man an manchen Tagen das Lachen der Leute vom Ufer bis auf die Insel hören können und tatsächlich, eines der schlimmsten Foltermethoden war der Fakt, dass das blühende Leben direkt gegenüber von ihnen in San Francisco statt fand.

    Wir haben noch einen kleinen Rundgang durch die Gärten gemacht und uns mit einem letzten Blick dann von der Insel verabschiedet. Wir haben Gott sei Dank ein Rückfahrticket^^

    Den letzten Tag meiner Reise wollte ich den Sonnenuntergang mit der Golden Gate Bridge sehen. Wir hatten davor noch ein, zwei Stunden Zeit und haben uns überlegt eine CableCar Fahrt zu machen aber die Schlange hat uns zu sehr abgeschreckt. Stattdessen sind wir an der Küste weiter Richtung schönen Spot gelaufen und haben noch zwei coole Blechtassen von Alcatraz als Souvenir mitgenommen.

    Mit vielen tollen Gesprächen und einem Bier während dem Sonnenuntergang ging die Sonne dann unter. Das wars! Das wars. Ein toller letzter Tag und ich bin happy!

    Zuhause haben wir nur noch Resteessen der letzen Tage gemacht und da waren die restlichen Bier natürlich auch gemeint^^ Als absoluten Knaller haben wir uns noch den Actionfilm The Rock - der Fels der Entscheidung reingezogen, welcher auf Alctraz spielt. Jetzt sind wir fertig und haben ehrlich die Schnauze voll^^ Jetzt hat sichs ausgeAlcatrazt!
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    Ein irre Bild 😦… aufeinander gestapelte Boxen - wie ein Legohaus. [Christine (K 😂)]

    4/2/22Reply
     
  • Day171

    Jetzt hat sichs langsam ausgeGoldenGated

    March 30 in the United States ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute haben wir es ein wenig ruhiger angegangen. Ich hab ausgeschlafen und Stefan hat den morgen in der Küche Frühstück vorbereitet und abgewaschen. Ich habe gestern noch bis spät in die Nacht Footprint geschrieben^^

    Für heute haben wir nur eine Aufgabe: Den ganzen Tag HoponHopoff-Bus fahren. Der Loop durch die Stadt dauert 2,5 Stunden und alle 15 Minuten kommt ein Bus an den offiziellen Bushaltestellen vorbei. Einer der Bushaltestellen ist direkt vor der Haustür^^ Und so haben wir die Wohnung in the end erst um 12 Uhr verlassen.

    Wir sind ganz oben auf dem Cabriodach vom Bus gesessen. Wir waren natürlich richtig gut ausgestattet gegen den Fahrtwind und hatten alle Kleidungsschichten an, die wir haben. Dort oben haben wir in der Sonne die Tour genossen und mit Kopfhörern zu jedem Stop interessante Infos bekommen.

    Cool war zu verstehen, wie die berühmten Cable Cars funktionieren. Seit 1873 gibt es sie in San Francisco und sie wurden tatsächlich nur für San Francisco erfunden, da es so viele steile Straßen hier gibt. Es sind Unfälle mit pferdegezogenen Kutschen passiert und so musste eine Lösung her. Ein Kabelnetz verläuft tatsächlich in einer Schleife unter der Straßen, welches die ganze Zeit durchgeschleift wird. Das Cablecar klingt sich mit zwei aufeinander gepressten Holzblöcken ein und wird gezogen und kann an Steigungen, an denen es halten muss, einfach die Bremse ziehen und die Blöcke lösen und sich bei der Weiterfahrt wieder einhaken. Alle drei Tage müssen die Blöcke ausgetauscht werden und die Kabel nach 6 Wochen.

    Wir haben vieles auf der Bustour entdeckt. Unser Bus hatte dann irgendwann eine Panne und statt auf den Ersatzbus zu warten, haben wir einen Blick in den Golden Gate Park geworfen. Hier haben wir auch Mittag gegessen und die Parkanlage genossen. Später sind wir mit einem Hoponbus weiter gefahren und der nächste Stop ist die Golden Gate Bridge.

    Und jetzt muss man wirklich sagen: Es hat sich langsam ausgeGolden Gated! Wir haben die Brücke jetzt mit dem Rad ÜBERfahren, mit dem Boot UNTERfahren, mit der Bustour BEfahren und sind sie final heute noch BEgangen...

    Der Spaziergang auf der Brücke war tatsächlich das Highlight heute, als wir beim Abendessen unser Schlussresume über den Tag gezogen haben. In einer Woche zur gleichen Zeit werden wir uns denken, dass wir ganz lässig an einem Mittwoch Nachmittag über die Golden Gate Bridge gegangen sind. Ganz ohne Sorgen. Toll! Auch wenn ich die letzten 7 Tage wirklich akribisch runterzähle und mich auf Zuhause freue, ich glaube ich werde diesen Aufenthalt mit meinem Papa schnell vermissen.

    Am anderen Ende gibt es noch einige Infotafeln zum Bau der Brücke und falls ihr zufällig mal eine Doku dazu seht, dann unbedingt anschauen! Ist ein Bauwerk, dass zur damaligen Zeit als unmöglich galt. Die Raffinesse und der Aufwand von den Ingenieuren von damals ist beeidruckend. Wir sind danach an der Küste zu Fuß bis zu unserem Hotel und haben unseren Tagessol abgelatscht. Heute nur noch Beine hochlegen, kochen und einen Film anschauen. Welchen Film wir auswählen war nicht schwer: Wir schauen für die optimale Vorbereitung für die Behind-Scenes-Tour morgen den Film "Escape from Alcatraz". Ein Klassiker mit dem.Schauspieler Clint Eastwood, welches über die Geschichte des berühmtesten Ausbruchs von Alcatraz beschreibt.
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    Sonja Betz-Tschapka

    ein weiterer erinnerungswürdiger Tag der Highlights, ECHT TOLL, auch die Bilder

    3/31/22Reply
     
  • Day170

    Halb gekentert unter der Golden G.Bridge

    March 29 in the United States ⋅ ⛅ 10 °C

    Heute haben wir am Sightseeingtempo nichts verändert und wieder ein tolles Programm angepeilt. Das heißt für uns früh aufstehen - obwohl ich mich langsam wirklich nach Ausschlafen sehne! Bin das heute mal durchgedacht. Eigentlich bin ich seit Anfang Januar jetzt ohne Pause auf den Beinen und hatte tatsächlich nicht länger als einen Tag am Stück Relaxen im Programm. Und von diesen Ausruhtagen hatte ich nicht viele - eher wenig bis keinen.

    Aber es ist der Endspurt einer langen Reise und da möchten wir nochmal alles mitnehmen. So sind wir nach einem Frühstück aufgebrochen zu den Piers. Wir sind zu Fuß gegangen, weil die Strecke schön am Wasser verläuft und der Flair hier einfach toll ist. San Francisco ist insgesamt toll!

    Als erste Aktion haben wir ein altes U-Boot aus dem 2. Weltkrieg besichtigt. Schon damals unglaublich viel Technik auf so engen Raum. Also wirklich interessant mit den ganzen einzelnen Kammern und Abschnitten - jede mit einer anderen Aufgabe. In einer Kammern die Motoren und Generatoren, in der anderen die Torpedo-Abschussluken, dann der Steueraum und der Funk- und Navigationsbereich, wo alles in Rotlicht getaucht ist.

    80 Männer waren auf der USS Pampanito tätig und sie konnte damals mehrere Stunden unter Wasser bleiben und wurde unter der Oberfläche rein elektrisch betrieben mit Batterien an Bord, die in der Nacht an der Wasseroberfläche wieder mit dem Dieselmotor aufgeladen werden mussten. Unvorstellbar hier zu leben und darauf zu hoffen nicht abgeschossen zu werden bzw. das irgendwo Wasser eindringt und man untergeht.

    Nach dem U-Boot haben wir uns zu Mittag ein Cheesesteak geholt. Das ist eine typisch ungesunde Spezialität aus den USA. Lecker und fettig und so haben wir uns eins geteilt. Danach sind wir wieder zum Pier und haben eine Bootstour auf die San Francisco Bay gemacht. Wir sind mal wieder an Alcatraz vorbei getuckert und kennen die Insel inzwischen auswendig, da wir uns gestern Abend noch ne Doku über Alcatraz angeschaut haben. Das eigentlich Ziel der Bootstour ist aber das Unterfahren der Golden Gate Bridge.

    Ich hab gestern erwähnt, dass je mehr man sich mit ihr beschäftigt, desto interessanter wird sie. Der Bau dauerte nur 5 Jahre, obwohl er als unmöglich galt. 227 Meter ist sie hoch und Containerschiffe mit einer Höhe von bis zu 64 m können sie bei Flut durchfahren. Zwischen den Pfeilern spannt die Brücke 1288 m. Der Bau war durch Strömung, Nebel und Kälte nicht einfach. Auch gegen den Wind, der durch die Meeresöffnung in die Bucht rein weht, muss die Brücke stand halten. 1937 wurde sie eröffnet.

    Als wir uns langsam der Brücke genähert haben, wurde es immer schaukliger. Die Strömung erreicht hier bis zu 10 Knoten. Ich hab fleißig Fotos geschossen und kurz nachdem wir unter beeindruckenden Brücke durch waren, hat der Kapitän eine Kehrtwende eingelegt und mitten in der Strömung das Boot gedreht. Obwohl das Boot groß ist, wurde es ordentlich geschaukelt und ohne Festhalten wärst du mit Unvorsichtigkeit vllt im Wasser gelandet. Uff - was eine Aktion.

    Am Rückweg sind wir wieder an Alcatraz vorbei. Langsam wird es zur Routine. Am Pier sind wir einkaufen gegangen und haben uns heute mal einen billigeren Laden rausgesucht. Weil gestern hat eine normale Packung Spaghetti Minimum 3,49$ gekostet und eine Tomate 1,29$. Eine Tomate.. Die Preise für Lebensmittel sind hier so teuer, dass es keinen Spaß macht einzukaufen. Anderes Bespiel ist die Packung Babybell für 10$ oder die billigste Fertigpizza für 7,99$. Haben aber heute was gutes gefunden mit hohen Standards, wo die Preise zwar immer noch gut teuerer sind als in Deutschland, aber nicht utopisch.

    Da 100 m entfernt von unserer Hotelwohnung ein Applestore ist, haben wir am Rückweg noch einen Besuch abgestattet und haben gestaunt wie viel billiger die Geräte hier in Amerika sind. Liegt vllt daran dass die Apples Headquarter gleich im Silicon Valley liegt.

    Zu Abend haben wir uns etwas gekocht und anschließend noch einen Film angeschaut und ich hab Footprints geschrieben. Hab jetzt gestern und heute aufgeholt. Wir beide sind jetzt fertig. Heute wieder viel gesehen.
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  • Day169

    Maximum-Security-Prison ALCATRAZ!

    March 28 in the United States ⋅ ⛅ 11 °C

    Die erste Aktion heute Morgen war getrennt vom Rest des Tages. Ich bin um 6 Uhr aufgestanden und hab mich von den Jungs verabschiedet, die heute alle drei San Francisco verlassen. Alex und Eicher sind nach Florida weiter und Matte nach Hause! Am Uber haben wir auf Wiedersehen gesagt und sehen uns zum Glück eh schon bald wieder! War eine unvergessliche Zeit!

    Ich hab mich danach wieder hingelegt. Später dann sind Stefan und ich aufgestanden und ausgerückt zu unserem heutigen Programm. Unser Gepäck haben wir erstmal im Hotel gelassen. Wir sind ehrlich froh, wenn wir die Bude heute hinter uns lassen.

    Als erstes sind wir zum Coit Tower hochgestiegen. Ganz schön viele Treppenstufen.. aber für den Blick lohnt sichs! Er triumphiert oberhalb der ganzen Piers, vor der Skyline San Franciscos. Wir sind mit dem Fahrstuhl nach oben, wo man auf einer kleinen runden Plattform in alle Richtungen schauen kann. Es ist sehr cool, das geometrische Clusternetz der Straßen San Franciscos und die ganze Bucht mit Alcatraz und der Golden Gate Bridge von oben zu sehen. Haben wir bestimmt ne halbe Stunde oben verbracht, weil man sich einfach nicht satt sehen konnte.

    Wieder unten haben wir eine schöne Brotzeit mit Ausblick auf die Golden Gate Brdige gemacht und uns mit paar Wikipediaeinträgen, die wichtigen Eckdaten zur Brücke durch den Kopf gehen lassen. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto beeindruckender wird sie. Morgen gibt es da nochmal mehr Infos;)

    Wir sind auf jeden Fall danach langsam zu den Piers runter geschlendert. Denn heute besuchen wir das erste Mal den Ort, warum wir eigentlich hier sind in San Francisco! Die berüchtigtste Gefängnisinsel der Welt: Alcatraz Island! Wir haben heute als ersten Aufschlag eine Nachttour gebucht. Die Tickets sind übrigens rar und schon Monate im Voraus gebucht^^

    Wir hatten davor aber noch Leerlauf und haben auf dem Weg runter einen schönen Park entdeckt, wo Stefan sich dann ein wenig in die Sonne ins Gras gelegt hat und ich mir eine schöne Bank gesucht habe, wo ich mit Paula telefoniert habe:)

    Später dann sind wir weiter gezogen. Ganz gemütlich, da wir erst um 16 Uhr auf die Fähre geboardet werden. Wir haben uns in der Wartezeit an den Pier gesetzt, Kaffe getrunken und ich habe meine Facharbeit aus der Q12 vorgelesen. Wissen auffrischen. Mein Thema war nämlich Alctraz - die Gefängnisinsel und mich hat das Thema damals schon brennend interessiert und heute immer noch. Damals war ich natürlich ein Experte und wusste alles zur geografischen Lage, dem Ablauf, den Gefängnisausbrüchen usw. Jetzt musste das aufgefrischt werden und ich muss sagen: gar nicht schlecht geschrieben, der Mann^^

    Kurz darauf waren wir auf der Fähre. Wir hatten gute Plätze an Deck und kamen langsam in das Feeling rein, welches Alcatraz schon von weitem ausstrahlt. Schwer zu beschreiben.. und wir sind einfach froh, kein Schwerverbrecher zwischen 1935 und 1963 gewesen zu sein, der gerade seine vermutlich lebenslange Haftstrafe auf Alcatraz antreten muss und jetzt im Gefangenentransport rüber auf die Insel geschifft wird.

    Wir umrunden die Insel und man erkennt jetzt erst die Dimensionen von "The Rock". Steile Felswände gehen vom Wasser aus nach oben und es gibt nur eine einzige Anlegestelle auf der Insel. Oben thront der alte Gefängnisblock und auf dem Rest der Insel sind noch ein Leuchturm, ein paar Wachtürme und einige weitere Gebäude wie die Häuserblöcke der Wärter und deren Familien oder die Arbeitsstätten der Gefangen oder die generelle Infrastruktur, die für die Betreibung des ersten Maximum-Security-Prison von Amerika benötigt wurde.

    Alctraz Island liegt übrigens nur circa 2,5 Kilometer vor der Küste. Mitten in der San Francisco Bay. Früher wurde die Insel als Militärstützpunkt genutzt und war eines von drei großen Verteidigungsposten der Bucht. Die anderen beiden waren an den jeweiligen Seiten der Golden Gate Bridge. Es waren damals mehr als 130 Kanonen auf der Insel stationiert. Die Größte von ihnen konnte auf 5 km, eine 120cm dicken Holzrumpf zerschlagen. Es war die größte Kanone, die es damals weltweit gab.

    Irgendwann wurde die Insel vom Militär aufgegeben und an das Federal Bureau of Prisons übergeben - dem Justizministerium. Schon davor nutzte das Militär die Insel als Gefängnis für Militärgefangene und ab 1935 sollte es unmodelliert werden zum ersten Maximum-Security-Prison Amerikas. Die schwersten Verbrecher Amerikas sollten hier eingesperrt werden. Um Namen zu nennen: Al Capone, Machine Gun Kelly, Robert Stroud, usw. Es sollte die Endstation sein. Eine Endstation für jeden, der hier ankam.

    Warum die Insel sich perfekt als Standort für dieses Gefängnis angeboten hat, liegt an der geographischen Lage von Alcatraz. Der Fels ist ursprünglich eine Spitze eines Berges von einem früheren Gebirge und somit steinhart. Das Graben eines Tunnels ist so gut wie unmöglich. Noch dazu wird der Fels von Wasser umringt.

    Außerdem gibt es in der Bucht von San Francisco extrem starke Meeresströmungen und Gezeiten. Auch wenn die Entfernung so nah aussieht, ein erfolgreiches Erreichen des Ufers ist nur in kleinen Zeitfenster während des Tages möglich. Außerhalb von ihnen wird man ohne Gnade und ohne Chance raus aufs offene Meer gespült. Kein Schwimmer der Welt kann dagegen anschwimmen.

    Was als letzer Punkt noch hinzu kommen, sind die eisigen Wassertemperaturen von 11°C und die weißen Haie, die immer wieder in der Bucht gesehen werden. Kurz und kanpp: Es war extrem schwierig von der Insel zu fliehen, falls man es aus seiner Zelle und aus dem Zellenblock geschafft hätte. Trotzdem gab es zahlreiche Versuche. Und bei zwei von Ihnen ist die Wahrheit nie ans Licht kommen. Offiziell gelten sie als ertrunken und gescheitert, aber wer weiß^^

    Falls jemand mit diesen ersten Informationen Blut geleckt hat und mehr über Alcatraz erfahren möchte, der kann mir mal schreiben. Vielleicht rück ich meine Facharbeit raus, in der wirklich viele weitere interessante Infos stehen;)

    Ich beschränke mich jetzt im Weiteren hier im Footprint jetzt mal nur auf die ganz ganz groben Infos. Da werd ich ja sonst nicht fertig hier.

    Wir sind nach der Umrundung der Insel angelegt am Pier. Mit einer guided Tour sind wir Besucher auf die Insel gelassen worden. Da wir die Nachttour gebucht haben, sind viel weniger Menschen auf der Insel als vor- und nachmittags. Und man hat zusätzlich noch zwischen Spezialtouren wählen können, die nur am Abend angeboten werden. Wir haben die Tour im Zellenblock gewählt. Und das war das Beste! Wir haben demonstriert bekommen, wie das Türschlosssystem der Zellen funktioniert. Es war damals hochmodern und einzigartig. Zentral gesteuert konnte der Wärter gezielt und aus sicherer Entfernung einzelne Zellen, oder die gesamte Reihe öffnen. Allein der Sound und das Klacken, lässt einen staunen. Siehe Video.

    Wir haben auch eine Audiotour durch die Zellenblöcke bekommen und da gibt es soo viel zu erzählen... Da komm ich gar nicht hinterher. Lasst es euch von mir mal persönlich erzählen.

    Besonders war dann der Zellenblock D, wo die Regelbrecher eingesperrt wurden. Ohne Freilauf mehr und im schlimmsten Fall mussten sie ins "Loch": der Isolationszelle in kompletter Dunkelheit.

    Über Fluchtversuche erzähl ich vllt im Footprint am Donnerstag, weil am Donnerstag haben wir eine weitere Tour auf Alactraz gebucht. Und zwar eine Behind-the-Scenes Tour! Wir werden in einer kleinen Gruppe, 5 Stunden lang die Insel Alcatraz und die Geheimnisse entdecken. Das wird nochmal richtig spannend.

    Als wir irgendwann in der Zitadelle von Alcatraz angekommen sind, haben wir mal so richtig geschluckt. In den Räumen sieht es aus wie in einem Horrorfilm. Die Krankenliege und andere gruselige Amaturen stehen noch rum. Noch dazu war es zu diesem Zeitpunkt schon relativ spät und unsere Fähre zurück zum Festland würde bald ablegen. Der Wärter hat uns dann eingesammelt und gesagt, dass wir mitkommen sollen, wenn wir die Nacht nicht auf Alcatraz verbringen wollen. Wir waren nämlich die Letzten, die in diesem Trakt noch unterwegs waren^^ Der Wärter hat gemeint, dass wir uns dann auf dem Schiff sehen, da es das Letzte ist und jeder, sogar die Wärter damit zurück kommen. Direkt hinter uns wurde abgesperrt. Cool!

    Wir haben noch einiges zu entdecken am Donnerstag. Mit der Fähre sind wir dann in den langsam beginnenden Sonnenuntergang abgefahren. Erster Eindruck top! Highlight heute: Der Sound und die Mechanik des Verriegelungssystems.

    Am Pier sind wir dann auf direktem Weg zu unserem Hotel zurück und haben unsere Koffer abgeholt und sind von dort dann mit dem öffentlichen Bus zu unserem nächsten Hotel. Alles hat einwandfrei geklappt. Wir waren noch schnell einkaufen und haben gekocht in unserer eigenen Küche. Ein super Zimmer haben wir hier und fühlen uns wohl. 4 Nächte sind wir jetzt hier. Was ein Tag!
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    Andrea Steinle

    Sehr toll!!! Freut mich! Und ja… die Facharbeiter kann ich nur empfehlen… ich sage nur: Patenopfer…😉😘

    3/30/22Reply
    Andrea Steinle

    Facharbeit!!! 😂😂

    3/30/22Reply
     
  • Day168

    Der Fünfertrupp auf der Golden G.Bridge!

    March 27 in the United States ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute aus dem Bett zu kommen war zwar irgendwie möglich, aber ansgrengend. Die Nacht von gestern hängt uns sauber hinterher aber hilft ja nichts! 10 Uhr müssen wir am Treffpunkt sein! Also Aufstehen, Duschen und ab die Post.

    So sind wir zu den Piers runtergestrahlt. Unser Ziel war ein Fahrradverleih, wo wir heute eine guided Tour bekommen sollten. Wir habens sogar zeitlich hinbekommen und jeder hat ein klasse Stadtradel eingestellt bekommen. Machen nen guten Eindruck die Räder. Kleines Problem: Jeder von uns hatte ordenltich Hunger, da wir gestern schon nichts zu Abend gegessen haben. Stefan hat dann eine Notfallpackung Kekse rausgezaubert, die uns wirklich gerettet hat. Hat die Kniescheiben wieder nach vorne gebracht.

    Gleich beim Fahradverleih hat sich unser Guide vorgestellt. Er heißt Bill und er hat einen sehr sympathischen Eindruck gemacht. Und den hat er auch dir ganze Tour gehalten. Bill war echt klasse! Super viel interessante Infos und extra deutlich für uns Deutsche gesprochen. Top! In unserer Gruppe waren noch paar andere, aber der Kern waren wir: die deutsche Fünfergruppe^^

    Wir haben das Ufer der Bucht in Richtung Golden Gate Bridge abgefahren und Bill hat immer wieder was erzählt. Entstanden ist San Francisco übrigens durch den Goldrausch um 1848 und den Leuten, die die Interkontinentale Bahnstrecke zwischen Ost- und Westküste gebaut haben. Davor war es wirklich nur ein Fischerdorf. Jetzt hat San Francisco circa 880.000 Einwohner, was eigentlich gar nicht so viel ist. Die Stadt macht aber einen tollen Eindruck nach den ersten 48 Stunden und wir fühlen uns sehr wohl. Europäischer Flair - zumindest in den guten Stadtvierteln.

    Was auch noch interessant ist zu San Francisco zu wissen: 1906 gab es das letzte richtig starke Erdebeben. 80% der Stadt waren zerstört. Tausende Häuser waren zerstört und es hat 10 Jahre gedauert, San Francisco wieder aufzubauen. Das Schlimme ist, dass es zeitlich gesehen mal wieder Zeit ist, für ein sehr starkes Beben. Es kann jederzeit zwischen heute und 35 Jahren spätestens passieren und das wird eine riesige Katastrophe. Auch weil ein großer Teil der Stadt auf dem alten Schutt und Geröll von damals gebaut wurde und der Untergrund an manchen Stellen nachgibt. Der Millenium Tower z.B., neigt sich jedes Jahr weiter um einige Zentimeter, weil er einsinkt. Seit 2009 sind es bereits 65cm und jedes Jahr kippt er weiter. Es wird immer noch nach einer Lösung gesucht.

    Die Golden Gate Bridge ist dann natürlich das Highlight der Tour! Schon wenn man sich ihr nähert, kann man die Augen nicht von ihr lassen. Echt ein mords Konstrukt aus rot angemalten Stahl. Wie im Film^^ Bill hat uns über die Brücke geführt. Beeindruckend, Windig und Laut ist es in der Mitte der 2.737 Meter langen Brücke. Die Strömungen, die man von oben erkennen kann sind extrem stark. Generell der Pazifik ist hier an der Küste extrem gefährlich. Es gibt immer wieder mal eine große Welle, die Badende aufs offene Meer rausziehen. Sterben immer wieder Menschen und erst vor paar Jahren war Bill bei so einem tragischen Unfall dabei, als er die Polizei alarmieren musste.

    Mit dem Radl haben wir über die Brücke passiert. Auf der anderen Seite haben wir uns unterhalb der Brücke am Ufer gehalten und sind nach Sausalitos gefahren. Dort hat unsere hervorragende Tour mit Bill geendet. Er hat uns noch was empfohlen, wo wir Mittag essen können. Wir fallen nämlich inzwischen wirklich alle vom Fleisch. Wir brauchen jetzt echt was! Problem sind tatsächlich auch die Preise in den USA. Eine kleine Pizza kostet in einem normalen Restaurant minimum 18-28$. Eher mehr. Deswegen haben wir uns für ein super Sandwich entschieden, dass zwar immer noch 12$ gekostet hat, aber verdammt gut war. Hatten alle des gleiche^^ Beweisefoto bei den roten Stühlen.

    Den Weg musst wir wieder zurück radeln. Auch die Berge mussten wir überwinden. Ein wenig anstrengend, aber sind ja alle fit^^ Wir konnten die Radl nach der Tour nämlich weiter nutzen und haben noch 3 Stunden Zeit. Obwohl wir alle schon ein wenig müde waren von der 3 Stunden Tour + dem Rückweg mit den Bergen, wollten wir die Zeit nutzen und noch was anfahren mit den Rädern. Wir sind den Pier entlang bis zur anderen großen Brücke in San Francisco. Sie ist sogar älter und länger als die Golden Gate Bridge, aber nicht so berühmt.

    Am Weg dorthin haben wir viele Eindrücke aufgenommen. Wir sind an den ganzen Touriecken vorbei, haben aber auch paar Straßenpenner gesehen und das verrückte Leben in den USA mitgenommen. Ein sehr guter Abschluss der Radeltour. San Francisco gefällt uns nach diesem Tag noch besser!

    Aj, Eicher und Stefan sind danach schonmal zurück zum Hotel, während Matthias und ich uns noch ein bisschen an der Piermeile rumgeschlagen haben. Aber wir waren alle miteinander ordentlich fertig. Hat man schon gemerkt. Deswegen die Idee mit dem Ausruhen im Hotel.

    Das Ausruhen ist dann eine späte Siesta ausgeartet. War nämlich schon 18 Uhr als wir im Hotel angekommen sind. Wir Jungs haben unser Zimmer mal ein wenig aufgeräumt und unsere Sachen für morgen gepackt. Für die drei geht es morgen nämlich raus aus San Francisco. Alex und Eicher fliegen für 2 Wochen nach Florida weiter und Matte fliegt straight heim. Und Stefan und ich ziehen in ein anderes Hotel.

    Gegen 21 Uhr sind wir nochmal ausgerückt und haben beim Mexikaner gleich unter uns zwei Nachoteller geholt. Da kann man nichts falsch machen ^^ Das war eigentlich schon der Abschiedsabend... Gemütlich sind wir zam gesessen und haben die Zeit genossen. Wir waren danach noch schnell beim Grocerystore und haben tatsächlich nur Wassergallonen gekauft. Der restliche Abend waren wir dann im Hotelzimmer und teilweise am Handy rumgesandelt oder Footprint geschrieben und und und.

    Ich stehe morgen mit Ihnen auf...warum tu ich mir das a.
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    Helga Tschapka

    D countdiwn läuft

    3/28/22Reply
    Helga Tschapka

    Contdown ...... freut mich, dass Ihr SF so toll erlebt- weiter so!!

    3/28/22Reply
    Helga Tschapka

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    4/6/22Reply
     
  • Day167

    Großes Wiedersehen & letzte Partynacht!

    March 26 in the United States ⋅ 🌧 13 °C

    Heute Morgen wurde ich von den Jungs geweckt, da sie um 9 Uhr am Pier sein mussten für ihre Alcatraztour. Ich bin heute ausgegliedert, da ich eine andere Aufgabe habe! Ich hole meinen Papa vom Flughafen ab und er sollte um 15 Uhr landen. So konnte ich heute ausschlafen^^

    Mit der Metro bin ich zum Flughafen gesteuert. Ganz schön teuer.. 10$ eine einfache Fahrt. Und dann bin ich da gesessen und hab am Exit gewartet. Auf einem Bildschirm konnte man schon vorab sehen, welche Flugreisenden durch den Gang gehen und gleich am Ausgang stehen werden. Ich war gar nicht mal so aufgeregt aber hab mich schon ordentlich gefreut^^

    Und auf einmal haben wir uns gesehen und ein großes Wiedersehen nach fast 6 Monaten! Wir sind mit der Metro dann nach Downtown gefahren. Erstmal ein Kulturschock für Stefan als wir aus der Metrostation hochgekommen sind. Um uns rum sind die Wolkenkratzer und ja einfach San Francisco! Das haut einen schon um^^

    Wir sind im gleichen Hotel eingecheckt, wo ich jetzt schon die erste Nacht mit den Jungs war. Das Hotel liegt super zentral und das ist echt ein Pluspunkt! Wobei dafür ist es schon ein wenig eine Absteige, aber völlig in Ordnung. Für Stefan war es zu diesem Zeitpunkt schon 2 Uhr nachts. Er war aber topfit und so haben wir spontan schon unsere erste Pflicht abgehakt. Wir sind nämlich runter zum Pier 39 und haben das historische Bild vor Alcatraz Island gemacht! Im Footprinttitelbild erkennt man im Hintergrund die Insel;)

    Wir haben beim Pier 39 noch ein wenig die belebte Stimmung dort aufgenommen und haben ein wenig bei Kunststücken zugeschaut. Highlight vom Pier waren aber die Seelöwen, die sich brettelbreit auf die Floße vor dem Museum gelegt haben und die letzten Sonnenstrahlen genießen. Viele Touris stehen um sie rum, aber anscheinend scheint das sie nicht zu stören^^

    Anschließend sind wir zurück zum Hotel, um uns mit den Jungs zu treffen, die heute Nachmittag noch eine Citytour gemacht haben. Als Mitbringsel hat Stefan für jeden ein großes Hacker Schorr mitgebracht. Endlich wieder mal ein bayerisches Bier und es hat verdammt gut geschmeckt! Das ist wirklich ganz gut angekommen^^ Gemeinsam sind wir im Zimmer gesessen und haben die neuesten Geschichten ausgetauscht. Sehr cool alles^^

    Bei Stefan war es inzwischen 5 Uhr nachts als er entschieden hat, sich für heute Abend auszuklingen und einfach ins Bett zu gehen. Wirklich wacker geschlagen!

    Wir Jungs sind den Abend dann spontan noch richtig aufgefahren. Haben alles Restliche im Kühlschrank gekillt und haben fürs Feiern gehen ready gemacht. Heute letzter richtiger Abend, an dem wir nochmal ausrücken können!

    Alex und Eicher haben sich davor noch nen Cheesesteak geholt um ne Unterlage zu haben. Matthias und ich nicht, obwohl wir beide heute kaum was gegessen haben. Direkt vor unserem Hotel war dann auf der Straße ein kleiner DJ mit einer mega Stimmung und alle Partyleute die vorbei gegangen sind, sind dort hängen geblieben und haben gedanced. Wir waren dann auch auf einmal drinnen und haben uns im Liquorshop gegenüber immer wieder eingedeckt mit Bier.

    Später sind wir noch in den Club weitergezogen.
    Wylde Nacht.
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  • Day166

    Wir sind in Sannn Frannn-Ciscooo!🌉

    March 25 in the United States ⋅ ☀️ 13 °C

    Der Wecker hat uns alle drei heute um 5:45 Uhr aus den Federn geworfen. Je früher wir das Auto in San Francisco abgeben können, desto besser. Um 6:30 Uhr war Rollzeit. Fahrzeit circa 3,5 Stunden. Mit Musik und einer abwechslungsreichen und ändernder Landschaft haben wir uns auf den Straßen Kaliforniens bis nach San Francisco vorgearbeitet.

    Zwischenzeitlich sah es mal so aus wie Schottland. Als wir uns dann der Küste genähert haben, haben sich die Berge in flache Hügel verwandelt, in denen sich der Nebel verfangen hat. Sieht aus wie der Windows XP Desktophintergrund, was gar nicht mal so unwahrscheinlich ist, das er hier in der Nähe aufgenommen wurde, da sich Silicon Valley hier in San Francisco befindet.

    Bevor wir das Auto beim Flughafen abgegeben haben, hatten wir noch ein schmales Zeitfenster, in dem wir unser Gepäck bei unserem nächsten Hostel abliefern konnten. Perfektes Timing!

    Das Auto konnten wir ohne Probleme abgeben. In der Lobby konnten wir unsere nächsten Tage in San Francisco grob durchplanen und sind jetzt gewappnet. Morgen dreht sich der Tag nämlich eh schon völlig auf den Kopf. Denn morgen kommt noch eine Überraschung an hier in San Francisco! Also nicht für mich, weil das ganze schon seit Oktober gebucht ist, aber die meisten von euch werden es nicht wissen: Mein Papa hat letztes Jahr zum 50. von all seinen Freunden einen Flug nach San Francisco geschenkt bekommen, um mich auf der Weltreise zu besuchen und damit wir gemeinsam Alcatraz Island besuchen können! Ich hab über Alcatraz damals Facharbeit geschrieben und wir beide sind schon immer fasziniert von der berüchtigsten Gefängnisinsel der Welt! Dazu aber mehr Information dann morgen bzw. die nächsten Tage.

    Wir Jungs sind vom Airport erstmal zum Wendys gefahren. Eine Fastfoodkette, die wir vom Joni empfohlen bekommen haben und der Burger war schon gut, aber wir mussten auf dem Parkplatz dahinter essen, da es keine Stühle gab.. Da waren wir bisl lost - muss man zugeben. Unser erster Eindruck von San Francisco^^ haha. Ne hat schon gepasst.

    Mit einem Uber haben wir uns anschließend zum Twin Peak kutschieren lassen. Von dort oben hat man eine super Aussicht über San Francisco und wir haben das erste Mal die Golden Gate Bridge und Alcatraz Island entdecken können! Ein super Spot! Nach einer Stunde staunen, hab ich mit meinen Geschwistern telefoniert und Alex mit Shannon und ja, haben den Ausblick währenddessen genossen.

    Da der Eicher den Wunsch hatte, bevor wir was anderes anschauen, noch schnell zum Hotel zu düsen und bisschen auszuchillen, sind wir mit dem öffentlichen Bus durch San Francisco zurück gefahren. Mich hat während der Fahrt dann Paula angerufen und man kann mit dem Inernet hier in San Francisco endlich wieder richtig telefonieren!

    Wir sind irgendwann ausgestiegen und die andern haben währenddessen noch in den AmazonGo-Laden reingeschaut. Man meldet sich beim Betreten des Ladens einfach mit seinem Amazonkonto an und kauft ganz normal ein. Mit dem Unterschied, dass es keine Kassen gibt. Man zahlt nichts und marschiert einfach mit der Ware raus. Aber natürlich kriegt man es nicht umsonst. Circa 1 Stunde später bekommt man den Einkauf und den Wert der Ware online abgebucht. -Wie das funktioniert? Wir vermuten mit Kameras, Waagen und Gesichtserkennung, usw. Ist schon faszinierend und wird vielleicht irgendwann die Zukunft sein.

    Beim Hotel haben wir dann, wie geplant ein wenig ausgechillt und sind abends nochmal zu den berühmten Piers aufgebrochen für den Sonneruntergang. Die Stimmung hier ist super und ich konnte paar coole Bilder machen.

    Als die Sonnen dann weg war, sind wir noch schnell einkaufen gegangen und haben uns im Hostel noch paar Brote gemacht. Den Abend haben wir dann den Film San Andreas angeschaut. Ein Film, in dem Nordamerika von Erdbeben zerstört wird und unter anderem LA, der Hooverdamm und auch San Francisco eine große Rolle spielen. Wir haben nur von heute schon viele Spots wiedererkannt! Ist schon cool!

    Ja des war unser Tag!
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    Helga Tschapka

    Na dann 3

    3/27/22Reply
    Helga Tschapka

    I SF kann man sehr guteHummer essen an d Piers...a besten nicht direkt a d Seasiders, ein kl Pinte ist billiger u genausogut! U unbedingt mit d Straba fahren ... man sieht alles bestens, kostengünstig u überall aussteigen u m d nä Tram einsteigen!!! Is ein Erlebnis! U Künstlerviertel Sausolitho anschauen, ist ganz schön schräg!! Also dann bis gaaanz vals wieder in good old Germany!!

    3/27/22Reply
    Helga Tschapka

    bald

    3/27/22Reply
     
  • Day165

    Entdeckungstour durch den Yosemite!

    March 24 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute sind wir später aufgestanden und haben den Vormittag mit der letzten Organsiationsetappe für unseren letzten Stop verbracht: San Francisco. Bis zum Mittagessen haben wir es hier an unserem "Hüttenplatz" ausgehalten und haben auch noch Mittagessen hier gemacht. Mal wieder Nudeln^^ Und wir haben uns über das schlechte Internet beschwert. Wirklich miserabel!

    Matthias hat für heute ein paar Spots rausgesucht, die wir dann mit dem Auto im Yosemite-Park abfahren wollten. Erster Stop war der berühmteste Viewpoint im ganzen Park. Es gibt ein Windows-Hintergrundbild von dieser Aussicht. War auch sehr schön. Vorallem mit dem Wasserfall, der nur im Frühling zu sehen ist. Malerisch!

    Danach sind wir weiter durch den Park gecruised und haben immer wieder mal spontan bei coolen Aussichtspunkten angehalten. Immer wieder zu entdecken sind die abgebrannten Wälder, die teilweise sogar kontrolliert abgebrannt werden, um einen unkontrollierten Waldbrand zu verhindern.

    Am Weg sind wir auch am El Capitan vorbei gefahren. Ich kenne die beeindruckende Felswand aus dem Film Free Solo. Wobei ich des glaub ich schon im letzten Footprint erzählt habe.

    Auf der anderen Seite des Nationalparks haben wir dann eine kleinen Spaziergang angepeilt, wo wieder die großen Sequoia-Bäume zu sehen sind. Der Rundweg führt einen am Big Red vorbei - der größte Baum im Park. Er ist unglaublich hoch und erst bei genauen Hinschauen, wird einem bewusst wie enorm massiv und monströs dieser Baum ist.

    Hier im Wald liegen auch viele umgefallene Bäume - sogar paar Sequoia-Bäume. Teilweise noch gar nicht so lange. Und die kann man besteigen und ja gigantisch der Stamm. Man sieht es ja auf den Bildern.

    Auf den Rückweg wurde die Zeit mit alten Geschichten der letzten Jahre vertrieben und sind anschließend dann eine Stunde zurück zur Unterkunft gefahren. Heute mussten wir nur noch unsere Sachen für morgen herrichten, da wir morgen sehr früh los müssen. Zu Abend haben wir mal wieder Nudeln gekocht. Heute Fettucini mit Tomatensoße und eine spontane Tomatensoßencreation im Angebot. Gott sei dank mit genug Parmesan.

    Eicher ist immer noch angeschlagen, wobei es ihm am Nachmittag zum Glück wieder besser ging. Jetzt glüht er im Bett und konnt sich gerade so fürs Abendessen aufraffen:/ wird aber besser und jetzt einen Tag später ist er schon wieder auf den Beinen. Alex, Matte und ich haben den Abend in der Küche mit Deeptalk über Amerika und übers Leben verbracht. Das war unser Tag und morgen geht es nach San Francisco! Um 5:45 Uhr geht der Wecker. Also gute Nacht.
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