• 10 Seetage zwischen Hawaii und Süd Korea

    1–11 Jan, Philippinensee ⋅ 🌬 12 °C

    10 Seetage liegen nun fast hinter uns – wir sind an Tag 63 unserer Reise und bevor zwischen den Hafentagen eine große Lücke entsteht, dachte ich mir: schnell noch ein kleiner Rückblick, bevor es wieder „Städte entdecken“ heißt.

    In der Silvesternacht wurde um 03:00 Uhr abgelegt und die lange Reise Richtung Südkorea begann. Doch nur etwa 12 Stunden später meldete sich der Kapitän mit einer Durchsage, die so nicht auf dem Reiseplan stand: Zwei medizinische Notfälle an Bord – wir mussten zurück Richtung Honolulu. Also Kehrtmarsch, einmal bitte wenden! In der folgenden Nacht wurden die beiden Gäste ausgeschifft und die AIDAdiva machte sich sofort wieder auf den Weg.

    Ein bisschen Zeit konnten wir danach wieder gutmachen, sodass wir Busan hoffentlich am 12.01. morgens erreichen und nicht – wie ursprünglich geplant – bereits am 11.01. um 20 Uhr. Das ist alles gut zu verkraften. Hauptsache, den Ausgeschifften geht es bald wieder besser.

    Die ersten Seetage zeigten sich noch von ihrer besten Seite: Sonne satt auf dem Oberdeck, ein bisschen Farbe für die Haut und zwischendurch eine Abkühlung im Pool oder Whirlpool. Später ließ sich der Regen öfter blicken und die Temperaturen gingen langsam runter. Klar, Seetage sind mit Sonne immer noch schöner, wenn sich das Leben hauptsächlich draußen abspielt – aber auch so waren es richtig schöne Tage, vor allem dank unserer Urlaubsfreunde.

    Lustige Gespräche, viele Spielenachmittage und zwischendurch natürlich immer wieder die ein oder andere Veranstaltung, eine tolle Show mit den AIDA-Stars oder Konzerte. Das tägliche Programm an Bord ist super vielfältig und bietet für jeden etwas. Aber ehrlich gesagt: Mit den richtigen Leuten macht sogar Nichtstun richtig Spaß.

    Ein weiteres Highlight war dann noch der Datumssprung: Vom 03.01. direkt auf den 05.01. – der 04.01.2026 existierte für uns einfach nicht. Weg. Übersprungen. Wird an Bord natürlich groß gefeiert und zelebriert. Mit einem kleinen Sprung waren wir plötzlich nicht mehr 12 Stunden hinter euch, sondern schon vor euch.
    Die Uhren wurden danach allerdings noch ein paar Mal zurückgestellt. Aktuell sind wir 8 Stunden voraus – und manchmal weiß man selbst nicht mehr so genau, welcher Zeitunterschied gerade gilt. Aber eigentlich ist das auch gar nicht so wichtig. Hauptsache, man weiß, dass es allen zu Hause und auch hier gut geht – und dank der heutigen Möglichkeiten ist man darüber zum Glück jederzeit informiert.
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