• Via Fluvia, voie Verte de Velay

    15.–19. sep. 2024, Frankrig ⋅ ☀️ 6 °C

    12.56h, ich sitze hier an einem herrlichen Aussichtspunkt, schon auf der voie de Velay und es gibt 2 Frühstück (Fotos)👍👌. Um es vorwegzunehmen, ich schaffe es nicht bis ins Ardechtal und werde nochmal oben in den Bergen übernachten. Lasst Euch von den Fotos nicht täuschen. Die Nächte sind Arschkalt und dafür bin ich nicht ausgerüstet. Ich hab Badehose und Sandalen mit. HALLO!! Also Gönn Dir und ich habe direkt oben an einem Stausee ein Appartement mit Meerblick🤣 gebucht. War aber zu bezahlen. Ich werde also nicht den Kältetod finden und ab morgen im Ardechtal nähern sich die Temperaturen wieder den 20 Grad und Nachts dann auch 2stellig.🙏 Da auch alles andere, Darm,Knie,Zehen,dies,das tadellos funktionieren, braucht sich also niemand Sorgen um mich zu machen. Der Start heute morgen begann im herrlichen Sonnenschein. Da es auf der alten Trasse bergab ging waren Kapuze und Handschuhe nötig. Die Wegführung großartig. Immer an einer Schlucht entlang mit vielen Viadukten und diesmal auch funktionierenden Tunnels. Im Loiretal angekommen machte ich Dampf um den öffentlichen Supermarkt noch vor der Mittagszeit zu erreichen (Sonntag). Es war mal wieder ei Moschamarkt und da brauchte immer eine gewisse Zeit was immer ein wenig Unwohlsein (Fahrrad alleine) mit sich bringt. Da meine Versorgungslage heute abend unklar ist kaufte ich schon ein. Tortilla, Mayonnaise,Baguette, Dosenfisch,Milch,Yogurt,2 Dosen Bier. Das im Schmalspurgepäck noch unterzubringen ist auch irgendwie Kunst. Seitdem bringt mich der Weg,wieder auf einer alten Bahntrasse langsam Bergauf. Mehrere 1.5km lange Tunnel und sehr schöne Talblicke machen das radeln zur Freude. Weiter geht's.
    15.50h, im weiteren Verlauf des Radwegeskam ich auf eine Hochfläche. Hier veränderte sich die Landschaft. Die Enge des Tals mit seinen Abhängen und Tunneln wich offene Weidelandschaft.Hier und da 🐄 und ein paar 🐑. Irgendwann war ich am höchsten Punkt und rauschte auf der Bahntrasse die letzten km bergab. Nachdem die Trassse zu Ende war, fuhr ich auf kleinen Sträßchen durch kleine Weiler immer bergab ins Tal der Ailler die hier irgendwo entspringt. Kurz vor der Brücke erwischte ich einen schönen Pausenplatz vor einem alten Chateau. Hier bin ich Jetzt und genieße die friedliche Atmosphäre.
    17.30h So wies runter ging muss es natürlich auch wieder hoch gehen. 200hm auf 2km hieß der schlussanstieg. An der Brücke unten hatte ich nochmal einen schönen Blick aufs Chateau. Der Rest war ausrollen hinunter zum See und der Unterkunft, was nocheinmal schöne Ausblicke auf den Stausee bot. Mein Zimmer ist 😎, super Blick und unten eine Bar. Alles Richtig gemacht heute, so wie Lilie immer, unsere aber eigentlich Gretas Katze.🐈
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