An der Tarn, Chemin des Droits
20.–28. sep. 2024, Frankrig ⋅ ☁️ 16 °C
Guten Morgen, es ist kurz vor 11h und ich bin schon 30km geradelt. Im Dorf bin ich zu einem Laden, ein Ding aus Tanke, Tabak und Bäckerei. Mit meiner Übersetzungsapp erklärte ich meinen Wunsch bezahlen zu wollen. Die Dame zog mich ein paar Häuser weiter wobei Sie ununterbrochen redete und fing an ,an klingeln ohne Namensschilder zu läuten. Ausser Hundegebäll tat sich nichts. Mittlerweile waren 3/4 Leutchen dazugestossen und schellten ebenfalls, wobei sie aufgeregt durcheinanderredeten. Und dabei immer wieder mit den Schultern zuckten. Madame Manager wa nicht aufzufinden. Nach einer Weile bot ich der Kioskfrau an bei Ihr zu zahlen(6€), aber Sie lehnte empört ab. Nun zuckte auch ich mit den Schultern, bedankte mich bei dem Grüppchen und beim Dorf für Wiese und warmes Wasser und radelte von dannen.
Nach 6 km gelangte ich zur Tarn deren Verlauf ich flussaufwärts folge. Wieder auf einer alten Bahntrasse mit vielen Viadukten und Tunneln. Leider kann ich den Trassenverlauf nicht immer folgen, weil einige Tunnel für Räder gesperrt sind. Ein Höhepunkt bisher war das Dorf Brousse. Sehr alt mit Burg obenauf. Ein paar Fotos sollen genügen. Hier komme ich nochmal mit Steffi hin. Sehr nice. Jetzt ist Frühstück angesagt direkt an der Tarn und gegenüber auf dem Sportplatz werden die Schuhlkinder gepiesackt.😚
Die weiterfahrt verlief mit viel Rückenwind recht flott. Zu meiner Freude jetzt doch wieder auf dem Bahnsträßchen mit einigen Tunneln die die Schleifen der Tarn angenehm abkürzen. Einige nette Orte durchfuhr ich. Hervorzuheben wäre etwa Ambialet. Sehr nett. Schließlich gelangte ich nach Albi. Vor einigen Jahren war Steffi und ich hier schon einmal. Kathedralenbesuch, bummeln durch die Altstadt. Es ist einfach beeindruckend wie riesig das Bauwerk ist und die ganze Stadt hat Flair. Wenn wir das nächste mal hier durchkommen wird genächtigt. Basta. Ich staunte wieder mal ein wenig und zog weiter. Es folgte ein 45km langer Radweg auf einer alten Bahntrasse. So Unspektakulär wie nett. Es gab nicht viel zu sehen, aber Verkehrsfrei radelte ich meinem Ziel entgegen. Ein wenig machte mir der Wind zuschaffen. Vormittags von hinten, jetzt von der Seite oder vorn. Je nachdem wie der Weg sich durch die Landschaft schlängelte. Castres ist ein nettes Städtchen, abseits jeglicher Touristenrouten und ich fühle mich hier wohl. Bin jetzt ja eh auf dem Camping. Diesmal wieder richtig.
Eigentlich sollte meine Route wieder Richtung Osten und dann retour nach West führen. Gerne wäre ich durch die Berge des Languedoc gestreift. Doch für Sonntag sind schwere unwetter mit Starkregen gemeldet. Wir wissen was das heutzutage bedeuten kann. Deshalb weder ich morgen nach Carcassonne radeln und mir ein Zimmer für 2 Nächte nehmen und das Unwetter aussitzen. Hoffentlich gibt es eine Regenpause,damit ich einen Besuch in der berühmten Cite Medivale unternehmen kann. Auch hier kann sich Steffi noch gut an unseren letzten Besuch erinnern. Gut, dann bis morgen.Læs mere





















Rejsende
Sehr chic!
RejsendeSehr interessant wieder einen Tag näher Deinem Ziel. Lg.