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  • Day105

    La Fortuna

    September 23 in Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    La Fortuna ist ein schönes Städtchen, in dessen Umgebung es viel zu machen gibt.

    Ich hab Wildwasser Rafting sowie Canyoning gemacht und bin mit dem Fahrrad zu dem großen Wasserfall in der Nähe gefahren.

    Wir besuchen die heißen Quellen, die sind echt mega, man setzt sich abends im Wald in den Fluss, dieser ist schön warm und man sieht sich einer super Atmosphäre ausgesetzt.
    Der Fluss hat einige Stellen wo es ganz kleine mini Wasserfälle gibt, die kann man super nutzen um sich das Wasser auf den Nacken fallen zu lassen. Warme Nackenmassage von der Natur, ein Traum.

    Als wir mit unseren Stirmlampen in Richtung Ufer zu unseren Rucksäcken leuchten, stellen wir erschrocken fest, dass sich Waschbären gerade über unsere Rucksäcke hermachen um die Bananen daraus zu stehlen. Die scheinen darin schon echt geübt zu sein, dem Besucher neben uns klauen sie gerade ein Sixpack Bier ...

    Wir bekommen sie mit ein paar Rufen vertrieben und hängen unsere Rucksäcke in den nächsten Baum.
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  • Day99

    Cañas

    September 17 in Costa Rica ⋅ 🌧 28 °C

    Ich hab es mittlerweile von Guiones Beach bis ans Autobahnkreuz nahe La Palma geschafft.
    Hier stehe ich mit Ticos und Ticas (so nennen sich die Einheimischen Costa Ricas) und warte auf den Bus nach Cañas.

    Ich frage nach wann der Bus kommt. Kann niemand sagen, kann 5 Minuten aber auch eine Stunde dauern aber mehr oder weniger regelmäßig kommt hier wohl ein Bus vorbei.

    Sowas hätte mich früher irgendwie genervt aber irgendwie macht es Spaß das einfach entspannt zu sehen.

    Pura vida !!!

    Ich komme in Cañas an und übernachte dort, da kein Bus mehr bis nach La Fortuna geht.
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  • Day98

    Und noch mehr Strand :)

    September 16 in Costa Rica ⋅ 🌧 27 °C

    Eigentlich wollte ich schon weiter nach La Fortuna aber der nächste Strand wurde mir von einer Einheimischen empfohlen und solche Empfehlungen geht man natürlich nach :).
    Obwohl der Strand gar nicht weit weg ist, ist es hier dann gar nicht mehr so einfach mit dem Bus hinzukommen. Ich Strande an einer Tankstelle, ein freundlicher Einheimischer nimmt mich aber, nachdem ich ihn nach dem nächsten Bus frage, mit :) Der Strand liegt auf seinem Weg nach Hause :). Perfekt :)

    Jetzt habe ich definitiv das ungeschriebene Backbacker Gesetz gebrochen und bin voll im Tourismus Gebiet gelandet. Es reiht sich Hotel and Hotel. Scheint ein extrem beliebter Ferienort für US Amerikaner zu sein. Wie komme ich darauf? Naja jeder spricht englisch und ich möchte mein Essen im Restaurant mit Colón, der lokalen Währung in Costa Rica bezahlen, geht nicht, kein Wechselgeld, nur Kartenzahlung oder US Dollar möglich ... Es ist allerdings ziemlich leer hier weil Regenzeit in Costa Rica ist und in den Vereinigten Staaten keine Ferienzeit ist.

    Ich entscheide mich zumindest ein bisschen die Backpacker Ehre zu behalten und wähle kein Airbnb oder Hotel, nicht zu bekommen unter 150$, okay vielleicht ist das auf einer Langzeitreise auch ein bisschen kostspielig, möchte zurück in Deutschland auch noch Geld haben um meine Wohnung zu heitzen, soll ja nicht mehr ganz so günstig sein.

    Also geht es ab ins Hostel. Schnell stelle ich fest, dass darf man so aber eigentlich gar nicht nennen, dass ist mit Abstand das schickeste Hostel in dem ich jemals war (mit Ausnahme vielleicht von dem in San Jose) :).

    Ich lande auf einem Zimmer mit nur Mädels, in meiner Vorstellung war sowas echt cool, in der Realität zum Teil auch, also wenn man nicht ins Bad muss und Ohrstöpsel hat, okay ganz so schlimm war es auch nicht, die waren sehr nett und es war eigentlich ganz witzig.
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  • Day96

    Schöne Strände

    September 14 in Costa Rica ⋅ 🌧 29 °C

    So ich versuche mich mal mit den öffentlichen Verkehrsmittel in Costa Rica.

    Hier ist durchfragen angesagt weil es nicht wirklich Fahrpläne gibt. Nach Samara hat es aber ganz gut geklappt, nur einmal umsteigen.

    Wirklich schöner Strand und viel Zeit ein Buch zu lesen und oder Musik zu hören.
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  • Day93

    Erster Stopp in Costa Rica

    September 11 in Costa Rica ⋅ 🌧 28 °C

    Erster Halt in Costa Rica ist ein kleines Städtchen names Liberia im Norden.

    Von hier aus soll es dann zunächst erstmal Richtung Strand weiter gehen.
    In Liberia sind kaum Touristen, ideal um ein bisschen mehr spanisch zu lernen.

    Umso weiter ich südlich komme macht sich langsam auch bemerkbar, dass wir in der Regen Session sind. Wenn es regnet dann ordentlich, geht aber noch voll in Ordnung, meistens regnet es nur nachts und öfters auch mal nachmittags. Morgens und bis zum Nachmittag fast nie.
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  • Day90

    In León

    September 8 in Nicaragua ⋅ ⛅ 28 °C

    Im Restaurant nahe dem Zentralen Platz treffe ich den Engländer und den Iren aus dem Shuttle wieder und schließe mich spontan dem Trip im Partybus zum nahgelegenden Strand an.
    Als ich später in meinem Airbnb einchecke, bin ich über die Dekoration in deutscher Sprache verwundert und frage neugierig nach.
    Eine der Inhaberinen lebt und arbeitet mittlwerweile nahe Hamburg.
    Außerdem fällt mir auf, dass ein Krankenwagen aus Hamburg hier rum fährt. Beides Resultate aus der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und León.
    Schön zu sehen, dass solche Städtepartnerschaften, wenn auch nur zarte, konkrete Früchte tragen können.
    Sonst zu León, ich bin beeindruckd von dem Gesangstalent der Nikaraguaner.

    Nicaragua hat landschaftlich einiges zu bieten, da ich Vulkane und auch Strand jedoch schon reichlich gesehen habe und auch noch sehen werde, entscheide ich mich dazu bereits jetzt weiter zu meinem nächsten Ziel, Costa Rica zu reisen.

    Als ich auf dem Weg zum Bus durch die Nachbarschaft von León gehe wird mir schnell klar, dass das Taxi die bessere Option gewesen wäre.
    Ich fühle mich nämlich alles andere als sicher und sehe mich wieder einmal krass mit Armut konfrontiert. Um ehrlich zu sein, bin ich in diesem Moment froh, dass es nach Costa Rica, in die Schweiz von Latainamerika geht.
    Ich habe leider nach wie vor kein so richtiges Rezept für mich gefunden, wie ich mit dem Thema Armut umgehe.
    Jedes mal wenn ich mich unmittelbar mit solchen "Slums" konfrotiert sehe steigt in mir ein Gefühl der Ohnmacht auf, weil ich auf der einen Seite nicht akzeptieren will, dass es sowas in dem Maße im 21. Jahrhundert geben muss, ich aber auf der anderen Seite auch nicht so richtig sehe wie das gelöst werden soll.
    Eins ist mir jedenfalls auf meiner Reise bis jetzt sehr deutlich klar geworden, rein mit Geld schicken wird das nicht zu lösen sein, hier muss auf sehr viel mehr Ebenen etwas passieren als nur auf der Finanziellen. Und irgendwie glaube ich auch, es ist anmaßend überhaupt zu glauben, dass man das von "außen" lösen kann.
    Diese Länder müssen glaube ich von "innen" heilen und da hilft es wahrscheinlich schon und ist schon herausfordernd genug wenn man von "außen" nicht versucht einen Vorteil aus der Armut der Leute zu schlagen und auch mal mit Verbandszeug aushilft.
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  • Day83

    Grenzkontrolle in Honduras

    September 1 in Honduras ⋅ 🌧 30 °C

    Am Nachmittag erreichen wir schließlich den Grenzübergang zu Honduras.
    Grenzkontrollen bin ich mittlerweile auch gewohnt.
    Wir haben jetzt die Hälfte geschafft, insgesamt werden es auf diesem 22 Stunden Shuttle Tour 6 Grenzkontrollen.
    Je Landesgrenze einmal Ausgangskontrolle und einmal Eingangskontrolle.
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  • Day83

    Kurzer Zwischenstopp in El Salvador

    September 1 in El Salvador ⋅ ⛅ 27 °C

    Kurzer Zwischenstop in El Salvador auf dem Weg nach León in Nicaragua.
    Ich entscheide mich dem Strand kurz einen Besuch abzustatten und treffe unterwegs auf Einheimische, ich bin positiv von deren Herzlichkeit und Freundlichkeit überrascht.
    Eine Schweizerin im Shuttle erzählt mir, dass sie hier in ihrem zweiwöchigen Aufenthalt das Gleiche erlebt hat.
    Schade, hätte ich vielleicht doch ein paar Tage in El Salvador einplanen sollen ...
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  • Day79

    Magisch

    August 28 in Guatemala ⋅ ⛅ 3 °C

    Heute (26.08) habe ich mir vorgenommen die Acatenengo Tour zu buchen und wie es der Zufall so will, treffe ich den Guatemalteken, der jede Menge Sprachen spricht wieder, dieser vermittelt unter anderem auch die Touren auf den Acatenango.

    Das trifft sich doch sehr gut, eine win, win Situation, er kann etwas verdienen und ich werde von jemanden vermittelt, den ich schon flüchtig kenne und von dem ich das Gefühl habe, dass er das Herz am rechten Fleck hat.

    Es geht bereits am nächsten Tag los, ich werde aus meinem Airbnb abgeholt und wir fahren zum Fuße des Acatenangos.

    Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass wir eine größere Gruppe sind, wir sind heute aber "leider" nur zu dritt. Ein US Amerikaner, der Guide und ich.
    Ein bisschen schade weil es in größeren Gruppen oft witziger ist, auf der anderen Seite denke ich mir, gerade beim Bergsteigen sind kleine Gruppen wahrscheinlich gar nicht schlecht.

    Ziel unsere Wanderung ist der Gipfel auf 3976 Meter, ich öffne mein neu installierte Höhenmesser App auf dem Handy, 2400 Meter, okay da kommen wohl einige Meter Bergsteigen und dünne Luft auf uns zu.

    Wir beginnen mit dem Aufstieg und mir fällt zum wiederholten Male auf, wie viel Höher in Lateinamerika die Baumgrenze als bei uns in Europa ist.
    Also auf 2400 Meter wächst bei uns nicht mehr viel, in Guatemala dagegen bewegen wir uns mitten im Wald.

    Wir erreichen unser Basecamp auf 3600 Meter gegen Nachmittag.
    Der Ausblick und die Natur beim Steigen nach oben waren super schön, am Basecamp ist die Sicht jedoch leider auf wenige Meter begrenzt.

    Wir ruhen uns erstmal ein bisschen aus und hören den Fuego bereits in Abständen von 10 - 20 Minuten aus der Ferne grollen.
    Das Wetter am Berg kann super schnell umschwenken, die Wolken kommen und gehen innerhalb von wenigen Minuten, ich weiß allerdings von anderen Backpackern, dass diese zwei Tage lang nichts als Nebel und Wolken gesehen habe und hoffe das uns dieses Schicksal nicht ereilt.
    Wir haben Glück, nach einiger Zeit reißt die Wolkendecke auf und es offenbart sich uns ein magischer Anblick.
    Wir sind über den Wolken, wir sehen Rauch aus dem Fuego aufsteigen, haben einen Blick ins Tal und sehen auch den etwas weiter entfernten Vulkan Aqua.
    Ich erinnere mich an die Zugspitze Tour mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen zurück, in der ich das erste mal "über" Wolken geklettert bin und an das Gefühl, das sich in einem, in den Bergen auf dieser Höhe ausbreitet.
    Kein Wunder, dass so viele Menschen eine Faszination für die Berge haben.

    Ich mache eine Stunde erstmal nichts anderes als den Anblick zu bewundern.

    Unser Guide teilt uns mit, dass wir die Möglichkeit haben am Abend auf den Fuego zu klettern und damit der Eruption so nah wie nur möglich zu kommen.
    Die Bergsteiger oder Wanderer unter uns werden das bestimmt mitempfinden können, also gefühlt hat mir der Aufstieg schon zwei Stunden vor erreichen des Basecamps gereicht.
    Beim Anblick des Fuegos und der Chance einen Lavaausbruch bei Nacht von nahem zu sehen, entschieße ich mich jedoch dazu, die 500 Meter auf der anderen Seite des Acatenango abzusteigen um anschließend den Fuego hinauf zu steigen.

    Als wir unser Ziel, nahe des Gipfels, des Fuegos erreichen ist es bereits dunkel.
    Hier oben weht ein eisiger Wind und ich bin super froh, dass ich mich vor dem Beginn meiner Reise länger mit meiner Packliste beschäftigt habe, die Klamotten machen sich gerade auf jeden Fall bezahlt, es gibt jedenfalls nichts nervigers als sich so einen Ort zu versauen weil man einfach am erfrieren ist.
    Ich war noch nie in der Nacht in Gipfelnähe, das ist nochmal ein ganz anderer Flair, wir bewundere einige Wetterleuchten um uns herum und können die Stadtlichter aus dem Tal erkennen.
    Nach einiger Zeit sehen wir dann auch den Vulkanausbruch, dass sieht einfach nur wahnsinnig genial aus, man sieht wie die rot leuchtende Lawa durch die Luft geschleudert wird und die heiße Lawa anschießend den Vulkan herunterrollt und langsam aufhört zu glühen.
    Wir sind so genial nah, man spürt sogar die Hitzeentwicklung im Gesicht.

    Ich bin hin und her gerießen, zwischen einfach nur den Moment genießen und dem Wunsch, dass hier alles irgendwie zum Teilen und als Erinnerung festzuhalten.

    Nach einer guten Stunde machen wir uns auf den Rückweg zum Basecamp, am nächsten Tag erwartet uns die Gipfelbesteigung des Atacenango vor dem Morgengrauen.
    Im Basecamp angekommen bin ich gut geschlaucht und versuche ein wenig Schlaf zu finden, die Sonne geht hier um 05:30 Uhr auf und bis zum Gipfel sind es nochmal gut anderthalb stunden.
    Yeah, dass heißt also morgen genau zu meiner Zeit aufstehen, nicht.
    Nach ein paar Stunden Schlaf, ich fühle mich erstaunlich fitt, beginnen wir mit dem finalen Aufstieg.
    Wir müssen zwar "nur noch" knapp 400 Meter aufsteigen aber die dünner werdende Luft und das Geröl unter unseren Füßen verlangt uns dann doch schon einiges ab, sei es drum, so muss das eigentlich auch sein, dann ist das Erreichen des Gipfels um so schöner.
    Leider bekommen wir den Fuego vom Gipfel aus, vor dem Sonnenaufgang aufgrund von starker Bewölkung nicht nochmal zu sehen.
    Werden dafür allerdings mit einem super schönen Sonnenaufgang beschenkt.
    Ich laufe einmal um den Krater und bin einfach nur geflashed.

    Ich steige mit einem Grinsen im Gesicht ab, an dieses Erlebnis werde ich mich bestimmt noch lange gerne zurück erinnern.
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    Traveler

    Wahnsinn 😍

     
  • Day76

    In der ehemaligen Kolonialhauptstadt

    August 25 in Guatemala ⋅ ⛅ 21 °C

    Antigua ist ein schönes von häufigen Erdbeben geplagtes Kolonialstädtchen in Guatemala, das von drei Vulkanen umgeben ist, dem Fuego, dem Acatenango und dem Aqua.

    In Antigua bin ich auf einen Guatemalteken getroffen, der 6 Sprachen spricht, diese hat er sich mehr oder weniger neben seiner Arbeit selbst beigebracht, echt beeindruckend, was Begabung und Durchhaltevermögen so bewirken können.
    Sein Deutsch war tatsächlich ziemlich gut und er kannte sogar eine ganze Menge deutscher Sprichwörter.

    Ich habe jetzt eine Woche spanisch Schule mit Leben bei einer super sympathischen und aufgeschlossenen Gastfamilie hinter mir.

    Auf der Freewalking Tour über die Geschichte von Antigua habe ich das nette Pärchen aus Italien wieder getroffen, immer wieder schön Leute wieder zu treffen, so läuft das halt auf der „Gringo Route“.

    Mit Hady (kenne ich Oaxaca) war ich auf der Antigua Pub Tour, also Irish Pubs gibt es anscheinend überall auf der Welt …

    Was sonst noch, dass Internet und Videotelefonie sind super Erfindung, immer wieder ein Fest, die Familie, Freunde und die Feuerwehr zwischendurch mal wieder zu sehen (wenn auch nur Remote).

    Als nächstes steht die Besteigung des Acatenangos an, da werde ich dann bestimmt ein paar schöne Bilder teilen können, der Nachbarvulkan Fuego ist nämlich noch aktiv.
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