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  • Day100

    Auf Santo Antao

    February 27, 2020 in Cape Verde ⋅ ☀️ 29 °C

    Am neunten Tag der Überfahrt schälten sich nach und nach Umrisse der Insel Santo Antao aus dem Dunst der Wolken. Wir folgten nun einige Meilen der Steilküste und passierten ein kleines Fischerdorf. Nur wenige Meter vom Fischerdorf lugte plötzlich eine Finne eines Haies aus dem Wasser. Er maß mindestens 3 bis 4m. Ansonsten sahen wir vor allem diverse Vögel.
    Gegen Nachmittag erreichten wir Tarrafal und warfen den Anker aus. Nach einer kurzen Bade-Session schwammen wir an Land, um uns das Dorf anzusehen und ein Bier zu trinken. Tarrafal liegt in einem langen Tal und sticht durch seine Grünheit aus der sonst so trockenen und felsigen Westküste von Santo Antao. Das Dorf war quasi eine große Baustelle, fast jedes zweite Haus war noch im Rohbau und überall standen Betonmischer herum.
    Die Tage in Tarrafal verbrachten wir mit Vorbereitung der Atlantiküberquerung. Im Dorf deckten uns mit Gemüse, Obst von lokalen Bauern ein und füllten unsere Wasservorräte auf.
    Bei der Gelegenheit machte ich mit Lea und Magnus eine kleine Wanderung das Tal hinauf zu einem Wasserfall. Die Weg führte uns erst durch das nahegelegene Dorf Tarrafal, wo wir uns erst mit Proviant eindeckten. Nach Tarrafal ging der Weg steil aufwärts zum nächsten Dorf, von dem es dann fast nur noch eben weiter ins Tal geht. Es geht an viel Zuckerrohr, Schilf und vielen anderen Pflanzen vorbei. Durch den kleinen Bach, dem wir folgten, ist das ganze Tal sehr grün und lebhaft.
    Für den gesamten Weg brauchten wir c.a. 2 1/2h und erreichten gegen 11 Uhr den Wasserfall. Wir verbrachten ein paar Stunden am Wasserfall und genossen das Gezwitscher der Vögel und das Süßwasser des Wasserfalls. Auf dem Rückweg stießen wir auf einen Farmer, von dem wir Tomaten, Basilikum und Maniok kauften.
    Nach ein paar Tagen auf Santo Antao bließen wir am Abend des 02. März das Horn zum Aufbruch, verabschiedeten uns von der Insel und legten ab Richtung Südamerika.
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