Nun den Neckar runter mit mehr Fahrt als rauf. Wir hatten auch Glück, die Schleusen standen uns immer gerade offen, so dass die Fahrt zügig verlief, ja wir haben nicht mal gemerkt, dass wir schon wieder im Rhein waren, den jetzt zeigten die Kilometertafeln wieder dreistellige Zahlen an. Etwas unruhig in den Nerven steuerten wir die Hafeneinfahrt von Worms an. Eine sehr enge Hafeneinfahrt, die gegen den Strom und dannn mit neunzig Grad bei reißender Strömung erwischt werden wollte. Zweite Reifeprüfung mit Bravour. Jedenfalls haben die Anwesenden Applaus für unser Hafenmanöver gespendet. Nachträglich haben wir von denen erfahren, dass wer DIESE Hafeneinfahrt meistert, keine Angst vor den anderen Einfahrten im Rhein haben muss!
In Worms haben wir etwas nach dem Dom gesucht, den wir über mehrere Umwege, Googlemaps hat da etwas versagt, dann doch gefunden haben. Ein imponierendes Bauwerk mit den zwei gegenüberliegenden Chören unter den Rundtürmen. Was die Dombaumeister hier alles geleistet haben! Für meinen Geschmack hat dann der Barock, der später hinzugefügt wurde, den Innenraum etwas zu sehr überladen, jedoch ein modernes Chorkreuz hat mir mehr als gefallen. Aber eben ich bin ein Laie in solchen Sachen und sollte bei solchen Dingen eher schweigen und zu Kenntnis nehmen.
Wieder einmal mehr haben uns unsere Rädle trainieren lassen, so dass das auf dem Boot Stehen und Sitzen kompensiert wurde.
Eine Frage bleibt, wie kommen wir aus diesem engen Loch wieder raus in das reißende Wasser?
Und leider leider haben auch wir das Rheingold nicht gefunden, was Wunder bei meinem Nasenrümpfen, wenn Wagner gespielt wird.Read more
Traveler
Der Recke hinter Euch sieht nach Nibelungen aus
Uli Schlör Ueli HafnerHagen von Tronje versenkt den Nibelungenschatz genau hier (😂) Aber gefunden haben wir ihn auch noch….